Projects

 

Netzregelung 2.0

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Daniel Duckwitz

Förderung:

Gefördert vom BMWi

Laufzeit:

01.12.2017 – 30.11.2021

Beschreibung

Bislang sorgen vor allem die Synchrongeneratoren von Großkraftwerken dafür, dass die Anforderungen an Frequenz und Spannung im Stromnetz eingehalten werden. Mit der Energiewende werden die Kraftwerke jedoch mehr und mehr durch Erzeugungsanlagen ersetzt, die mit Stromrichtern an das elektrische Netz gekoppelt sind. Im Forschungsprojekt „Netzregelung 2.0“ untersuchen Forschungsinstitute, Hersteller, Netzbetreiber, das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE, und weitere Partner jetzt, unter welchen Bedingungen auch bei einer sehr hohen Einspeisung durch Stromrichter ein sicherer und stabiler Netzbetrieb gewährleistet ist und insbesondere Stromrichter netzbildende Funktionen übernehmen können.

 

EU-SysFlex

Ansprechpartner

Dr. Sebastian Wende-von Berg

Förderung:

Gefördert durch EU-H2020

Laufzeit:

01.11.2017 – 31.10.2021

Website:

www.eu-sysflex.com

Beschreibung

Das Projekt EU-SysFlex "Pan-European system with an efficient coordinated use of flexibilities for the integration of a large share of RES” beschäftigt sich mit den Herausforderungen an das europäische Stromnetz bei einer hohen Durchdringung an EE-Anlagen hinsichtlich der Erbringung von Systemdienstleistungen und der Bereitstellung und koordinierten Nutzung von Flexibilitäten. Im Rahmen des Projekts wird die Universität Kassel und das Fraunhofer IEE mit MITNETZ STROM als Teil der innogy SE einen Demonstrator aufbauen. Darin werden die in „SysDL 2.0“ erhaltenen Ergebnisse um die koordinierte Bereitstellung von Wirkleistung erweitert. Die Planung zur Ansteuerung der Flexibilitäten basiert auf Einsatzplänen (Day-Ahead, Redispatch) mit einem Zeithorizont von bis zu 48h.

Gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union

 

SpiN-AI

Ansprechpartner

Dr. Lars-Peter Lauven

Förderung:

Gefördert vom BMWi

Laufzeit:

01.09.2018 – 31.08.2021

Beschreibung

Ziel des Vorhabens SpiN-AI ist die Entwicklung und Erprobung von innovativen und praxisgerechten Verfahren und (Software-)Modulen einer netzplanerischen Spitzenkappung, sowie die Untersuchung und Bewertung der zur erwartenden Auswirkungen auf den Netzausbaubedarf. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Betrachtung und Untersuchung von spannungsebenenübergreifenden (Hochspannung (HS) und Mittelspannung (MS)) Planungsaufgaben und Netz-ausbaubedarfen. Dabei wird zum einem eine integrierte HS/MS-Planung des Verteilnetzbetreibers (VNB) Pfalzwerke Netz AG und zum anderen eine getrennte, aber sinnvoll (bzw. nach Möglichkeit optimal) abzustimmende Planung der HS bzw. MS in der Hand zweier VNBs betrachtet: Energie Netz Mitte GmbH (nur MS / nachgelagerter VNB zu Avacon Netz GmbH) und Avacon Netz GmbH (vorgelagerter VNB zu Energie Netz Mitte GmbH mit HS-Netz). Zudem sind für die effektive und effiziente Durchführung der Arbeiten verschiedene Methoden bzw. Module, insbesondere für eine zeitreihenbasierte Netzplanung und für Prognoseverfahren weiterzuentwickeln und anzupassen, sowie Schnittstellen zum Netzbetrieb zu untersuchen und zu erweitern.

 

Multi-Resilience

Ansprechpartner

Jonas Haack

Förderung:

Gefördert durch DFG

Laufzeit:

01.03.2018 – 31.05.2021

Beschreibung

Energieverteilungsnetze basieren zunehmend auf der wechselseitigen Verbindung von Infrastrukturen (Elektrizität, Gas, Nah-/Fernwärme, IKT): intelligente multimodale Energieverteilungssysteme (engl.: smart multimodal energy distribution systems (SMEDSs)). Einer der Schlüssel zur Transformation des Energiesystems hin zu einem hocheffizienten, auf erneuerbaren Energiequellen basierenden System, ist die Kopplung von Energiesektoren (Elektrizität, Wärme, Mobilität), sowie deren Überwachung und Steuerung durch Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), also Digitalisierung. Ziel von Multi-Resilienz, als Teil des interdisziplinären Schwerpunktprogramms "Hybride und multimodale Energiesysteme: Systemtheoretische Methoden für die Transformation und den Betrieb komplexer Netze", ist es, die wechselseitige Resilienz von SMEDSs, die mit infrastrukturkoppelnden Anlagen verbunden sind, quantitativ zu bewerten und zu verbessern. Dazu werden zum einen neue Verfahren zur Modellierung und Verbesserung der Resilienz in SMEDSs entwickelt. Zum anderen werden neuartige Resilienz-verbessernde Konzepte für den Betrieb wechselseitig verbundener Infrastrukturen untersucht. Ziel ist dabei, sich vor Störungen, die innerhalb einer Infrastruktur (intra) oder zwischen Infrastrukturen (inter) wirken können, zu schützen und deren Auswirkungen zu mildern.

 

RPC2

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Nils Bornhorst

Förderung:

Gefördert vom BMWi

Laufzeit:

01.08.2017 – 31.10.2020

Beschreibung

Zielsetzung des Projekts RPC2 ist die Erarbeitung und Test von möglichen Maßnahmen zur Regelung des Blindleistungshaushaltes elektrischer Verteilnetze in der Hoch-, Mittel- und Niederspannungsebene.  Dafür  soll eine  aktive  und  situationsabhängige  Nutzung  des Blindleistungsbereitstellungspotenzials  aus  blindleistungsfähigen  Anlagen  (dezentrale Erzeugungsanlagen  aber  auch  (industrielle)  Kompensationsanlagen) sowie  der  Trafostufung im Verteilnetz erfolgen, um die Blindleistungsbilanz zielgerichtet zu beeinflussen.
Zum  einen  sollen  dabei  innovative  dezentrale  Verfahren  in  der  Niederspannungsebene und  zum  anderen  sollen  innovative  zentrale  und  spannungsebenenübergreifende Verfahren  in  der  Mittel-  und  Hochspannung  entwickelt  und  untersucht  werden.  Die zentralen  Verfahren  sollen  zudem  für  einen  netzbetreiberübergreifenden  Einsatz ausgestaltet werden.