Digi-Dak: Verfassungs- und datenschutzrechtskonforme Gestaltung - Verbundprojekt Digitale Fingerspuren

Ansprechpartner: Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Laufzeit: Januar 2010 bis Dezember 2012
Fördernde Einrichtung: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektwebseite: Homepage Digi-Dak

Kurzbeschreibung

Das Verbundprojekt widmet sich der Erforschung von Mustererkennungstechniken für Fingerspuren, die mittels berührungsloser optischer 3D Oberflächensensortechnik erfasst werden. Generelle Zielsetzung ist es, eine Verbesserung und Unterstützung der kriminalistischen Forensik (Daktyloskopie) mit dem Fokus auf potenzielle Szenarien in präventiven und forensischen Prozessen speziell auch für Spurenüberlagerungen und Alterungsdetektion zu erzielen. Das Projekt soll unter Einhaltung verfassungs- und datenschutzrechtlicher Vorgaben einen Beitrag zur Verbesserung des Schutzes der Gesellschaft leisten. Es adressiert exemplarisch ausgewählte Anwendungsfälle, wie großflächige Tatorte, oder bisher nicht vollständig oder nur sehr aufwendig und zeitintensiv analysierbare Gefährdungslagen, wie Sicherheitskontrollen von Gepäck und Fracht. Das Teilprojekt „Verfassungs- und datenschutzrechtskonforme Gestaltung“ befasst sich mit den verfassungs- und datenschutzrechtlichen Anforderungen an die neuen Mustererkennungstechniken und entwickelt Vorschläge, diese Verfassungsverträglich zu gestalten.

Das Projekt wird von Januar 2010 bis Dezember 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und zusammen mit der Leibniz Universität Hannover, dem Fraunhofer Institut für Informations- und Datenverarbeitung, Karlsruhe, dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, Sankt Augustin, der Ingenieurgesellschaft für Verkehrs- und Eisenbahnwesen mbH, dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Vitracom AG durchgeführt.