DFG-Netzwerk „Der digitale Bürger und seine Identität“

Ansprechpartner: Dr. Gerrit Hornung, LL.M.
Laufzeit: Juli 2009 bis Juni 2013
Fördernde Einrichtung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektwebseite: Homepage Netzwerk

Kurzbeschreibung

Das Handeln des „digitalen Bürgers“ in den virtuellen Räumen des Internets bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Erkennbarkeit und Verborgenheit, zwischen Identifizierung und Wissen über andere einerseits und Anonymität und Datenschutz andererseits. Dieses Spannungsfeld wird strukturell und anwendungsübergreifend in einer Folge von Arbeitstreffen des Netzwerks behandelt, deren Ergebnisse in eine abschließende Publikation münden. Durch die rechtliche, technische, sozial- und medienwissenschaftliche Analyse entsteht im Ergebnis ein umfassendes Bild des digitalen Bürgers, dessen Identität sich mit seinen Beziehungen zum Staat, zu globalen Wirtschaftsunternehmen und zu anderen Bürgern wandelt. Die Themen der fünf ersten Arbeitstreffen sind das Verhältnis von Staat und Bürgern in hoheitlichen Identifizierungsinfrastrukturen, der Komplex Technologietrends und Akteure, rechtliche und technische Datenschutzfragen, die Perspektive persönlicher und institutioneller Nutzer auf Identifizierungsinfrastrukturen sowie deren internationale und grenzüberschreitende Aspekte. Das letzte Treffen dient der Vorbereitung einer geplanten Publikation.

Das Projekt wird von Juli 2009 bis Juni 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und gemeinsam mit sechs weiteren Partnern durchgeführt. Seit April 2011 wird das Projekt an der Universität Passau weitergeführt.