Desinformation aufdecken und bekämpfen (DORIAN)

Projektverantwortlicher im ITeG: Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Ansprechpartner: Ass. iur. Lena Isabell Löber, Paul Christopher Johannes LL.M.
Laufzeit: August 2017 - März 2019
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektwebseite: Homepage DORIAN

Kurzbeschreibung:

Forschungsfeld: Soziale Netzwerke, Blogs und Nachrichtenportale werden heute von verschiedensten Mediendienstleistern, von politischen Parteien und von Privatbürgern genutzt, um Nachrichten zu verbreiten oder zu beziehen. Dabei werden die Internet-basierten Kommunikationsplattformen aber auch zur gezielten Verbreitung von Falschmeldungen (Fake News) eingesetzt. Diese in Täuschungsabsicht über das Internet und insbesondere Social Media verbreiteten Meldungen sollen die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen. Falschmeldungen, die die öffentliche Stimmung anheizen und in eine bestimmte Richtung lenken sollen, als gezieltes Mittel im Wahlkampf eingesetzt werden und die Gesellschaft spalten sollen, sind eine Gefahr für den Prozess der freien demokratischen Willensbildung.

Ziele des Forschungsprojekts: Ziel des interdisziplinären Forschungsprojekts DORIAN ist die Erforschung des Phänomens Desinformation und Meinungsmanipulation im Internet im Spannungsfeld zwischen freier Meinungsäußerung, Privatheitsschutz und Zensur. Die Projektpartner entwickeln mögliche rechtskonforme Methoden und praxistaugliche Handlungsempfehlungen zur Aufdeckung und Bekämpfung von Desinformation im Internet, die sich an die Bürgerinnen und Bürger und die verschiedenen Akteure aus Politik, Medien und Wissenschaft richten.

Projektpartner :

  • Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT):
    (Koordination)
  • Prof. Dr. rer.-nat. Michael Waidner
  • Universität Duisburg-Essen, Medienpsychologie (Uni DUE):
  • Prof. Dr. Nicole Krämer
  • Hochschule der Medien Stuttgart, Journalistik (HdM):
  • Prof. Dr. Katarina Bader und Prof. Dr. Lars Rinsdorf

Interview mit Prof. Dr. Alexander Roßnagel:
publik-Magazin 4/2017, S. 6-9: "Ein Mittel gegen Fake News"