Forschungsprogramm

Themenmatrix des WZ ITeG

Informationstechnische Grundlagen

Die informationstechnische Perspektive der Entwicklung von IT-Systemen beantwortet die Fragen technischer Machbarkeit, technischer Umsetzbarkeit und technischer Integrationsmöglichkeit. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Disziplinen werden neue Verfahren, Mechanismen, Methoden und Werkzeuge erforscht, um sowohl die funktionalen, technischen als auch nicht-funktionalen, soziotechnischen Anforderungen in der Technik umzusetzen.

Soziotechnische Grundlagen

Die soziotechnische Perspektive greift den Gedanken der gesellschaftlich wünschenswerten Technikgestaltung auf. Diese ist nur möglich, wenn IT-Systeme nicht nur als technische Artefakte begriffen werden. Die soziotechnische Perspektive beantwortet die Fragen der sozialen Einbettung, das heißt der sozialen Akzeptanz und Akzeptabilität von IT-Systemen. Akzeptanz kann durch rechtsadäquate, vertrauenswürdige und nutzergerechte Gestaltung der IT-Systeme gefördert werden. Die Technik soll jedoch nicht nur akzeptiert, sondern auch akzeptabel sein. Es genügt also nicht, nur die Zustimmung der individuellen Nutzer zu erlangen. Notwendig ist auch, dass die IT-Systeme mit den allgemeingültigen normativen Vorstellungen für eine erwünschte gesellschaftliche Ordnung und Entwicklung vereinbar sind.

Beide Forschungsfelder werden im Selbstverständnis des ITeG nicht unabhängig voneinander betrachtet, sondern greifen nach dem obigen Schema ineinander, das je nach Anwendungsfall variiert werden muss.

Nach oben