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13.06.2019 | Berichte

DHM Tisch­ten­nis

Eine Erfahrung der besonderen Art sollten wir fünf, allesamt Studenten der Uni Kassel, am Wochenende des 24.-26. Mai in Aachen anlässlich der deutschen Hochschulmeisterschaften erleben. Bereits auf der Fahrt zur Veranstaltung entwickelten wir als Gruppe und eben auch vereintes Team (damit gemeint sind: Julia Ruhnau, Tabea Heidelbach, Daniel Drexler, Leon Wicke und Florian Bierwirth) eine gewisse Vorfreude und Euphorie auf die anstehende Veranstaltung des Wochenendes.

Nach einem entspannten ersten Abend vor Ort ging es am nächsten Tag mit der Mixed-Konkurrenz los. Diese zählt im sonstigen Tischtennissport eher zu einer Seltenheit und stellte daher einen besonderen Teil der Veranstaltung für uns dar. Insbesondere Heidelbach und Bierwirth trumpften innerhalb dieser Klasse auf und schafften es so unter anderem, namenhafte Bundesligaakteure zu bezwingen, bis sie schließlich im Viertelfinale den späteren Siegern gratulieren mussten.

In der Einzelkonkurrenz, in der dieses Jahr so viele und ebenso gute Starter antraten wie seit gut zehn Jahren nicht mehr, konnten wir ebenfalls einige beachtliche Siege erringen und immer wieder gegenüber hochrangigen Gegnern der gesamten Bundesrepublik punkten. Bei den Damen musste Ruhnau nach hart umkämpften Spielen und guten Leistungen knapp in der Gruppe ihren Gegnern gratulieren, während Heidelbach es mit einer starken Leistung bis in das Achtelfinale der Damenkonkurrenz schaffte und somit einen stolzen 9. Platz im Gesamtranking belegte.

Bei den Herren hatte Drexler in einer schwer umkämpften Gruppe starke Gegner und musste somit in der Gruppenphase trotz guter spielerischer Leistungen ausscheiden. Wicke und Bierwirth konnten über eine auf beiden Seiten erfolgreiche Gruppenphase hinaus auch noch nach der Gruppe in der Hauptrunde jeweils eine bzw. zwei Runden bestehen, weshalb Wicke zum 33. Platz und Bierwirth zum 17. Platz in einem deutlich über 100-Personen starken Feld avancierte.

Neben den sportlichen Erfolgen sollten gleichermaßen auch die sportlich-sozialen Seiten einer solchen Veranstaltung im Allgemeinen und dieser im Besonderen hervorgehoben werden. Neben vielerlei Erfahrung haben wir vor allem gute Freunde wiedergetroffen und ganz simpel eine gute Zeit, auch neben der Halle und den Tischtennisplatten, in Aachen verbracht. In diesem Sinne sagen wir: „Danke Aachen für die Erfahrung und Teilnahme an dieser Veranstaltung. Wir werden mit Sicherheit wiederkommen, alte Freunde wiedersehen und neue Freunde kennenlernen.“

by Florian Bierwirth