In­no­va­ti­ons­netz­wer­ke, Tech­no­lo­gie­trans­fer

Im Entwicklungsplan der Universität für die Jahre 2019 bis 2021 wurde ein neues Transferkonzept, das des so genannten gestaltungsorientierten Transfers, beschlossen. Dieses Konzept verfolgt das Ziel, über (regionale) Netzwerke und Kooperationen zukunftsrelevante Innovationen in der gesamten Breite möglicher gesellschaftlicher Anwendungen nachhaltig zu befördern. Dazu stehen die universitären Fachgebiete zunehmend in produktiven Austauschbeziehungen mit den Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung der Region, die durch vertrauensvolle Aufbauarbeit entstanden sind. Das gemeinsame Interesse liegt darin, die kurz-, mittel- und langfristigen Trends von Technologien, Märkten, rechtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die damit verbundenen Potenziale, Opportunitäten und Risiken zu bewerten und in innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Produkte und Dienstleistungen sowie gesellschaftliches Handeln zu überführen.

Die Innovationsnetzwerke werden durch ein leistungsfähiges Netzwerkmanagement unterstützt, das die Netzwerkarbeit koordiniert, themenspezifische Interaktionsformate und Transferinitiativen entwickelt und weiterführende Projekte initiiert.

Das Netzwerk Ressourceneffizientes Bauen beschäftigt sich mit der Entwicklung von Bewertungs- und Planungsinstrumenten zum ressourceneffizienten Bauen mit einem Fokus auf dem selektiven Rückbau von Gebäuden und der Verwendung von Recyclingmaterialien durch Urban Mining. Das Netzwerk wird inhaltlich betreut vom Center for Environmental System Research (CESR).

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Das Netzwerk Ökologische Landwirtschaft entwickelt betriebliche Ressourceneffizienzstrategien unter besonderer Berücksichtigung des Qualitätsmanagements von betrieblichen und regionalen Nährstoffkreisläufen. Das Netzwerk wird inhaltlich betreut vom Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau im Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen.

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Als besondere Form strategischer Industriekooperationen ist das Konzept „Anwendungszentrum“ entstanden. Als erste Realisation eines solchen Zentrums ist das im Jahr 2013 mit der B. Braun Melsungen AG im Fachbereich Maschinenbau begründete Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung UNIpace zu nennen.

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In Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität wurden in den letzten Jahren vertrauensvolle Austauschformate mit kommunalen Akteuren aus Nordhessen entwickelt. Sie reichen von Strategiewerkstätten und Monitoring-Instrumenten über Praxisworkshops vor Ort bis zur Entwicklung und Kommunikation einer kommunalen Umsetzungs-Charta. Das Projekt wird inhaltlich von UniKasselTransfer betreut.

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Mit dem Programm „FUTURE Lab: Kooperationsgovernance“ unterstützt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. und die Heinz-Nixdorf-Stiftung den Aufbau effizienter Kooperations- und Entscheidungsstrukturen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Hierzu werden bereits etablierte Kooperationsverbünde mit externen Wissensgebern zu gemeinsamem Lernen und Entwickeln in vertraulicher Atmosphäre zusammengeführt. Die Verbünde mit ihren jeweiligen Governance-Herausforderungen sowie einzelne Experten sind hierbei die Fallgeber. Die Universität Kassel beteiligt sich unter Federführung von UKT mit dem Kooperationsverbund „UNIpace“.

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