Res­sour­cen­ef­fi­zi­en­tes Bau­en

Res­sour­cen­ef­fi­zi­en­tes Bau­en

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Clemens Mostert (CESR)

Die Zusammenarbeit der Universität Kassel mit der Bauwirtschaft im Bereich des ressourceneffizienten Bauens erfolgt bisher auf Basis von singulären Maßnahmen und Einzelprojekten. So werden bspw. in einem aktuellen Vorhaben mit der Stadt Korbach die Potenziale und Bewertungskriterien für Urban Mining weiterentwickelt und überprüft. Urban Mining ist ein Konzept, welches die von Menschen genutzten Güter und Immobilien als Rohstoffquellen betrachtet.

Zielgruppe des Innovationsnetzwerks Ressourceneffizientes Bauen sind erstens vorwiegend regionale Unternehmen der Bauwirtschaft wie z.B. Bauunternehmen, Planungs- und Architekturbüros und Recyclingunternehmen, zweitens Kommunen aus Nordhessen, die als öffentlicher Auftraggeber eine Vorbildfunktion für ressourceneffizientes Bauen einnehmen und mit eigenen Maßnahmen die Akzeptanz für die hochwertige Verwertung von Baumaterialien stärken können und drittens Verbände und Vereinigungen, die als Multiplikatoren den Wissenstransfer unterstützen. Das Netzwerk fördert Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen und trägt durch den Technologietransfer zu einer beschleunigten Entwicklung und Implementierung neuer ressourcenschonender Technologien in der Region bei. Ebenfalls positive Auswirkungen auf die Ressourceneffizienz ergeben sich durch den verbesserten Informationsfluss zwischen den Netzwerkmitgliedern, der zur Implementierung von Projekten mit Verwertungskaskaden und geschlossenen Stoffkreisläufen führen soll. Das Netzwerk bietet insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen der Bau- und Ressourceneffizienzbranche einen direkten Zugang zu einem Wissenspool und erhöht so ihr Innovationspotenzial. Zudem dient das Projekt als größere Marketing-  und Präsentationsplatt-form. Das Netzwerk trägt auf diese Weise zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen und der hessischen Bauwirtschaft bei. Außerdem kann sich die Region so mittel- bis langfristig zu einer bundesweiten Modellregion für Ressourceneffizienz im Baubereich entwickeln.

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