Einblick in die Uni? Levy Schellberg erzählt
Levy Schellberg kommt nach den Sommerferien in die 12. Klasse des Wilhelmsgymnasiums in Kassel. Die Zeit vor den Ferien hat er für ein zweiwöchiges Praktikum am Zentrum für Lehrer:innenbildung (ZLB) der Universität Kassel genutzt. Wie hat es ihm gefallen?
Den Campus beschreibt Levy als schön. Die kleinen Straßen helfen ihm bei der Orientierung. Zwar war er schon früher einmal auf dem Campus, inzwischen weiß er aber zum Beispiel auch, wo sich die Universitätsbibliothek befindet.
Warum hast du dich für ein Praktikum an der Universität Kassel entschieden?
Ich wollte Einblicke in das Uni-Leben bekommen. Es ist der nächste Schritt nach der Schule, und ich interessiere mich für das Lehramt an Grundschulen und für das Lehramt allgemein. Besonders interessieren mich die Fächer Deutsch, Sport und Geschichte. Außerdem hat für mich klar für die Universität Kassel gesprochen, dass sie einen guten Ruf hat und eine sehr große Universität ist. Ich hätte mein Praktikum auch woanders machen können, habe mir die Universität Kassel aber gezielt ausgesucht.
Du hast in den letzten Tagen verschiedene Bereiche der Lehrkräftebildung kennengelernt. Was hat dich überrascht, was ist dir aufgefallen?
Ich war viel am AVZ und dort in Vorlesungen zu Physik, Biologie und Technik und Didaktik. Das fand ich sehr spannend. Neu für mich war, dass die Uni über die gesamte Stadt verteilt ist. Es gibt einen zentralen Campus, aber eben auch z.B. die Ingenieurswissenschaften in der Wilhelmshöher Allee oder den Sport am Auestadion.
Besonders beeindruckt hat mich die Grundschulwerkstatt. Dort war eine Gruppe angehender Schulanfänger zu Besuch. Es waren verschiedene Stationen aufgebaut, und ich konnte an allen Stationen einmal dabei sein. Es ging darum, den Kindern spielerisch das Lernen näherzubringen – zum Beispiel durch Strategiespiele oder mit einem Ball, mit dem wir mithilfe von Licht und Schatten erklärt haben, wie sich das Licht auf der Erde verhält.
Was findest du am Lehramtsstudium beziehungsweise am Beruf besonders spannend?
Die Abwechslung. Wissen zu vermitteln. Kinder sind die Zukunft, und ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, ist erstrebenswert. Ich denke, es ist auch wichtig, sich in Kinder hineinversetzen zu können und sich auf verschiedene Situationen einzustellen – zum Beispiel bei Klassenfahrten oder Wanderungen.
Wie geht es nun für dich weiter?
Ich werde erstmal die Schule fertig machen, dann reisen und danach studieren.
Vielen Dank, Levy, für deine Einblicke!