IWRM Vernetzung

Vernetzung der BMBF-Förderaktivität Integriertes Wasserressourcen-Management

Zielsetzung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Konzept des Integrierten Wasserressourcen-Managements. In größenmäßig überschaubaren Modellregionen außerhalb der Europäischen Union entwickeln Forschungsprojekte neue Techniken und Herangehensweisen für angepasste Managementkonzepte. Auf diese Weise soll in Siedlungsräumen und Flusseinzugsgebieten die Wasserversorgung nachhaltig gesichert und integrierte Konzepte ntwickelt werden, die auf vergleichbare Regionen übertragbar ind. Die daraus hervorgegangenen Lösungen sollen auch deutschen Unternehmen im Wasser- und Umweltsektor den Zugang zu neuen Märkten erleichtern.

Eine wichtige Fragestellung ist, ob aus den länderspezifischen Aktivitäten allgemeingültige Grundlagen und Maßstäbe für die Erstellung und Umsetzung von Integrierten Managementansätzen getroffen werden können. Dazu ist es notwendig, dass die beteiligten Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung in einen intensiven Dialog über die gesammelten Erfahrungen der durchgeführten Projekte treten und Schlussfolgerungen aus den Forschungsergebnissen ziehen.

Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel der Vernetzung der Akteure des IWRM hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Beginn des Jahres 2009 ein Vernetzungsprojekt ins Leben gerufen. Das Projekt soll die Vernetzung und den inhaltlichen Dialog zwischen den unterschiedlichen Projekten fördern. Weiteres Ziel des Vernetzungsprojektes ist es, die Förderaktivität Integriertes Wasserressourcen-Management einschließlich des notwendigen Technologie und Know-how-Transfers inhaltlich und organisatorisch zu begleiten und Synergieeffekte aus den nationalen und internationalen Forschungsaktivitäten herzustellen. Dadurch können die Forschungsprogramme und die erzielten Ergebnisse in der Fachwelt und im politischen Raum präsentiert werden und somit zu einer direkten Verwertung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse beitragen.

Hierzu wurde eine Koordinierungsstelle am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ eingerichtet,

  • den fachlichen Austausch zwischen den Einzelprojekten der Fördermaßnahme und zusätzlich anderen nationalen und europäischen Akteuren aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft unterstützt,
  • die Förderaktivitäten zum Thema IWRM und deren Ergebnisse im nationalen und europäischen Umfeld präsentiert und somit zu einer direkten Verwertung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse beiträgt,
  • das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Projektträger Jülich (PTJ) und Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) in organisatorischen und fachlichen Fragen unterstützt und
  • Statusseminare und Themenworkshops im Rahmen der Fördermaßnahme durchführt und dokumentiert.

Die Vernetzungsaktivitäten umfassen vielfältige Akteure, von der Wissenschaft über Politik und Verwaltung bis hin zur Wirtschaft. Nur durch eine Einbeziehung aller Akteure wird es möglich, nachhaltige Konzepte zu entwickeln und das Integrierte Wasserressourcen-Management als ein intelligentes Managementkonzept zu etablieren. Durch einen breit angelegten Internet-Auftritt und Präsentationen der Fördermaßnahme auf wissenschaftlichen und praxisorientierten Veranstaltungen wird die Kommunikation über integrierte Ansätze des Wasserressourcen-Managements in der Gesellschaft befördert.