ClimateWIse

Climate-Smart Watershed Investments in the Montane Tropics of South America

Zielsetzung

ClimateWIse untersucht die Auswirkungen von Klimawandel und Landnutzungsänderungen auf die Wasserressourcen in den tropischen Bergregionen von Südamerika und möchte dadurch eine wichtige Wissenslücke schließen. In diesen Regionen sind die hydrologischen Folgen von Klimawandel und Landnutzungsänderungen noch wenig erforscht, haben jedoch enorme Konsequenzen für die Wassersicherheit der urbanen als auch ländlichen Bevölkerung. Millionen von Menschen sind abhängig von dem Wasser, welches im Atlantischen Regenwald, den Andenwäldern und den Páramo Graslandschaften erzeugt wird. Deswegen ist es von Bedeutung hier eine saubere und sichere Wasserversorgung auch in der Zukunft unter Klimawandel zu gewährleisten.

Wissenschaftler der Universitäten von Minnesota, North Texas, Sao Paulo und Kassel arbeiten in dem 3-Jahresprojekt zusammen, welches gefördert wird von dem Belmont Forum und nationalen Leistungsträgern wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dabei möchten die Wissenschaftler abschätzen, ob die Investitionen in den Wassereinzugsgebieten effektiv sind um Wasserverfügbarkeit und Wasserqualität kurz- als auch langfristig zu erhöhen. Die Hauptziele von ClimateWISE sind: (i) das Wasserressourcen-Management in der Region nachhaltig zu verbessern durch ein erhöhtes Verständnis der hydrologischen Folgen von Klimawandel und Landnutzungsänderungen, (ii) die wissenschaftlichen Grundlage für ein ökosystemorientiertes Wassermanagement zu vertiefen, und (iii) die Wasserbedürfnisse verschiedener Nutzer in der Region zu befriedigen.

Innerhalb des Projektes ist das CESR verantwortlich für die großskalige Modellierung von Hydrologie und Wasserqualität in Südamerika mit besonderem Fokus auf die Flusseinzugsgebiete des Atlantischen Regenwaldes und den Andenwäldern. Diese Modellläufe auf der großen Skala liefern wichtige Informationen für Flusseinzugsgebiete, für die nur wenige Daten vorliegen, erlauben über die Grenzen der Flusseinzugsgebiete hinauszuschauen und helfen durch die Quantifizierung der Auswirkungen verschiedener Treiber die „Investments in Watershed Services (IWS)” Programme zu kontextualisieren.