FORAM

FORAM World Forum on Raw Material

Zielsetzung

Das Projekt „FORAM World Forum on Raw Materials“ bildet als europäische Initiative die bislang weltweit größte Allianz von Partnern aus allen Kontinenten sowie UN-Organisationen, um eine intensive internationale Kooperation im Bereich der Rohstoffpolitik zu entwickeln und Strukturen für Entscheidungsprozesse schaffen. Die Koordinierung des FORAM Konsortiums hat die in der Schweiz angesiedelte World Resources Forum Association übernommen. Elf führende Organisationen erarbeiten als Kernpartner eine gemeinsame strategische Ausrichtung und bereiten die notwendigen Strukturen für deren Umsetzung vor. Hierzu zählen die United Nations University, die Europäischen Verbände der geologischen Forschungsanstalten und Geologen, der geologische Dienst von Kolumbien, das Gondwana-Center aus Mozambique, der Entwicklungsfonds Seltene Metalle Schweiz, das La Palma Research Center für Zukunftsstudien in Spanien und die Universität Leiden in den Niederlanden. Drei deutsche Partner komplettieren das Kernkonsortium: Die BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften, die TU Clausthal, vertreten durch den Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling sowie die Universität Kassel mit dem Center for Environmental Systems Research (CESR). Die Projektbeiträge des CESR umfassen die Definition von Kriterien für eine lebenszyklusweite Bewertung der Nutzung von Primär- und Sekundärrohstoffen und die Festlegung geeigneter Indikatoren für jedes Kriterium. Mit seinem Expertenwissen trägt das CESR auch wesentlich zur Entwicklung einer langfristigen Vision für eine nachhaltige Rohstoffnutzung bei und unterstützt die Projektpartner bei der Auswahl entsprechender Schwerpunktaktivitäten.