TransRegBio

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Das Konzept der Bioökonomie steht für ein Wirtschaftssystem auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen, das wirtschaftlichen Fortschritt und die Beachtung natürlicher Grenzen in Einklang bringen soll. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert jetzt deutschlandweit vier Innovationsräume der Bioökonomie; Darunter den „Innovationsraum BioBall“, der den Strukturwandel hin zu einer biobasierten Wirtschaftsweise in der Metropolregion Frankfurt/ Rhein-Main beschleunigen soll. Das Verbundprojekt „Transformationsanalyse und Gestaltungskonzepte für eine regionale Bioökonomie“ (TransRegBio) ist Teil des Innovationsraumes BioBall: es stellt zum einen die wissenschaftliche Begleitung der FuEuI-Projekte in Bezug auf deren ökologischen und ökonomischen Indikatoren sicher, zum anderen werden Modelle, Werkzeuge und Konzepte für die Bewertung und Gestaltung einer regionalen Bioökonomie entwickelt.

Die Projektpartner setzen sich im Projekt mit den folgenden Fragestellungen im Detail wissenschaftlich auseinander:

  • Was sind Hemmnisse und Treiber für die Markteinführung bioökonomischer Technologien?
  • Welche Umweltwirkungen haben die bioökonomischen Technologien im Lebenszyklus?
  • Welchen Einfluss hat die durch bioökonomische Technologien verursachte Biomassenachfrage auf der makroökonomischen Ebene auf Phänomene wie die Landnutzung, biologische CO2-Speicherung und Biodiversität?

Die im Projekt entwickelten Methoden und Erkenntnisse fließen in Instrumente und Handlungsleitfäden für Akteure der Bioökonomie ein.

Die Forschungsarbeiten der GRID-Gruppe verfolgen im Wesentlichen drei Ziele: (1) Entwicklung und Analyse verschiedener Szenarien zur Biomassenutzung und -bereitstellung, sowohl in Bezug auf die Entwicklung des Innovationsraums Rhein-Main als auch auf die großmaßstäbliche Einführung neuer Technologien, die in den BioBall-Projekten untersucht werden. (2) Konzeption und Implementierung neuer modellgestützter Methoden zur Betrachtung der künftigen Entwicklung der damit einhergehenden biogenen Stoffströme auf der regionalen, nationalen und internationalen Ebene sowie zur Analyse der mit der Bereitstellung von Biomasse (z.B. in Agrar- und Forstsystemen) verbundenen Umweltfolgen. (3) Zusammenstellung eines Indikatorensatzes zur Bewertung verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit von Bioökonomie auf der Makroebene.

Projektpartner:

Technische Universität Darmstadt (Projektkoordination), Universität Kassel, DECHEMA e.V., Provadis Hochschule, right. based on science, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Thuenen-Institut, Institut für Marktanalyse