Entwicklung und Management von Forschungsprojekten

Grundzüge des Programms

Das Weiterbildungsprogramm „Entwicklung und Management von Forschungsprojekten“ (EMF) wird als Kooperationsprojekt der Universität Kassel und der Philipps-Universität Marburg angeboten. Es ist eine Lern- und Trainingsbasis für die Erweiterung forschungsrelevanter Schlüsselqualifikationen. Das dreijährige Programm besteht aus einer zweijährigen Workshopphase und einem weiteren Jahr für die Einreichung eines Drittmittelantrags. Es richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/-innen aller Fachbereiche und Disziplinen der beteiligten Hochschulen, die in nächster Zeit einen Drittmittelantrag stellen möchten.

Zitat von Prof. Dr. Gerrit Hornung (ehemaliger EMF-Teilnehmer): "...

Ziele und Mehrwert

Das Programm „Entwicklung und Management von Forschungsprojekten“ dient der Weiterqualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Universitäten Kassel und Marburg. Es vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten für die Finanzierung der eigenen Forschung und unterstützt die Weiterentwicklung des eigenen Profils. Das Abschlusszertifikat bescheinigt den Erwerb von Schlüsselkompetenzen für die Beantragung und das Management von (wissenschaftlichen) Drittmittelprojekten.

Als Teilnehmerin oder Teilnehmer des Programms haben Sie folgende Vorteile:

  • Sie erstellen „probeweise“ einen Drittmittelantrag und erhalten qualifiziertes Feedback durch den wissenschaftlichen Beirat.
  • Durch die Zusammenarbeit der Universität Kassel und der Philipps-Universität Marburg können alle Teilnehmenden die Veranstaltungen an beiden Universitäten besuchen. Pflichtkurse werden sowohl in Kassel als auch in Marburg angeboten, dadurch stehen jeweils zwei Termine zur Auswahl. Das Angebot der Wahlpflichtkurse variiert zwischen den beiden Hochschulen, was die Vielfalt an Kursen zusätzlich erhöht.
  • Die Auswahl der Wahlkurse ist flexibel.
  • Die Lerneinheiten sind aufeinander abgestimmt.
  • Die Teilnehmenden vernetzen sich untereinander.

Zugangsvoraussetzungen und Kompetenzerwerb

Für den Erwerb eines Zertifikats sind insgesamt 200 Arbeitsstunden/Arbeitseinheiten (AE) zu erbringen.

  • Hierfür sind aus dem Programm zum Kompetenzerwerb fünf Pflichtworkshops (P) (einschließlich der Einführung in das EMF-Programm) sowie ein Wahlpflichtworkshop (WP) aus dem Modul Transfer als Pflichtveranstaltungen zu besuchen. Durch diese sechs Workshops (fünf P und ein WP) werden mindestens 68 AE erbracht.

  • Zudem ist der Besuch einer Gutachtersitzung zur Vorstellung eines Drittmittelantrags Pflicht (4 AE).

  • Darüber hinaus sind weitere Wahlpflichtworkshops zu absolvieren, bis insgesamt 120 AE abgeleistet sind, d.h. im Umfang von maximal weiteren 48 AE.

  • Der bei der Gutachtersitzung erfolgreich evaluierte Drittmittelantrag wird mit 80 AE angerechnet.

Es können sowohl die in Marburg wie auch die in Kassel angebotenen Veranstaltungen wahrgenommen werden.

Die Workshops sind in fünf Module gefasst, die den Ablauf eines Drittmittelprojektes abbilden.

Die fünf Pflichtworkshops werden einmal pro Jahr sowohl in Kassel als auch in Marburg unter dem gleichen Obertitel angeboten. Grundinhalte, die zu erwerbenden Kompetenzen wie auch die Dauer sind bei beiden Universitäten vergleichbar. Die Workshops können in unterschiedlichen Sprachen (Deutsch/Englisch) angeboten werden.

Jede Universität bietet bis zu vier Wahlpflichtworkshops pro Modul an, die sich inhaltlich und vom Format an den beiden Standorten unterscheiden können. Einige Wahlpflichtworkshops werden auf Englisch angeboten.

Das EMF-Programm gliedert sich in fünf Module:

  • Kategorieübergreifende, verpflichtende Veranstaltungen: Einführung und Gutachtersitzung
  • Projektentwicklung und Projektbeantragung
  • Projektmanagement
  • Präsentation von Forschungsprojekten und
  • Transfer