Ko-Finanzierung von dezentralen Weiterqualifizierungsveranstaltungen

Leiter und Leiterinnen von Kompetenzzentren und Wissenschaftlichen Zentren der Universität Kassel und Sprecher und Sprecherinnen von Promotionsprogrammen haben die Möglichkeit, eine Ko-Finanzierung für Angebote für den wissenschaftlichen und künstlerischer Nachwuchs an der Universität Kassel beim Vorstand der Graduiertenakademie zu beantragen. Im Folgenden werden die Voraussetzungen für die Förderung und das Verfahren erläutert.

Fördergegenstand

Gefördert werden Weiterqualifizierungsveranstaltungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die von Promotionsprogrammen, Kompetenzzentren oder wissenschaftlichen Zentren dezentral geplant, organisiert und durchgeführt werden.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Leiter und Leiterinnen von Kompetenzzentren und Wissenschaftlichen Zentren der Universität Kassel und Sprecher und Sprecherinnen von Promotionsprogrammen. Als Promotionsprogramme gelten hier Promotionsstudiengänge, Promotionsprogramme, Graduiertenschulen, Graduiertenkollegs, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Weiterqualifizierungsveranstaltungsangebot für alle Teilnehmer/innen des Programms bzw. Zentrums (Kolloquien zählen nicht dazu)
  2. gemeinsame Betreuung der Doktorandinnen und Doktoranden durch am Promotionsprogramm beteiligte Hochschullehrerinnen und –lehrer
  3. geregeltes Aufnahmeverfahren und klar geregelte Mitgliedschaft

Voraussetzungen für die Förderung

  • Die Veranstaltung muss der Weiterqualifizierung oder Karriereplanung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universität Kassel dienen.
  • Das (Lern-)Ziel der Veranstaltung folgt wissenschaftlichen Kriterien und ist klar definiert. Der/die Antragsteller/in erläutert den fachlichen Bedarf dieses Lernziels.
  • Die Inhalte der Veranstaltung sind in Stichpunkten präzisiert.
  • Die Zielgruppe der Veranstaltung muss überwiegend (>50%) Kasseler Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sein.
  • Falls die Gruppe eingegrenzt wird, muss dies dargelegt werden (z.B. besondere Bedarfe der internationalen Promovierenden oder Methodenworkshop nur für Sozialwissenschaften oder nur für Postdocs).
  • Die Auswahl einer externen Referentin/eines Referenten für Veranstaltungen, die dem Kasseler Graduiertenprogramm zugerechnet werden, erfolgt entlang der untenstehenden Qualitätssicherungskriterien.
  • Die Mindestteilnehmerzahl für Workshops sind acht Personen, für Kleingruppencoachings sechs Personen.
  • Der Finanzierungsplan ist schlüssig. Die bewilligten Mittel können für Honorare inklusive Reisekosten für externe Referentinnen und Referenten, für Sachmittel (z.B. Material und Technik) verwendet werden. Personal- und Hilfskraftkosten für die Organisation und Betreuung der Veranstaltung sowie Verpflegungskosten können nicht gefördert werden.
  • Die Veranstaltung wird evaluiert.
  • Der Antrag wird fristgerecht eingereicht.

Entscheidungsgremium

Über die Mittelvergabe entscheidet der Vorstand der Graduiertenakademie zweimal pro Jahr.

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfristen für Anträge sind:

  • 2. Mai und
  • 1. November eines Jahres.

Die elektronischen Anträge und ggf. Anlagen sind zusammengefasst in einer PDF-Datei einzureichen an graduiertenakademie@uni-kassel.de 

Checkliste zur Qualitätssicherung

Checkliste zur Qualitätssicherung für die Auswahl von externen Referentinnen und Referenten bei Veranstaltungen, die dem Kasseler Graduiertenprogramm zugerechnet werden

  • Referenzen von anderen Hochschulen
  • Didaktisches/pädagogisches Konzept
  • Hochschulstudium
  • in der Regel Promotion
  • Erfahrung mit Zielgruppe wiss. Nachwuchs
  • Qualifikation zur Beraterin/Berater/Coach/Trainer
  • Berufserfahrung
  • Evaluationsergebnisse von vorangegangenen Veranstaltungen bei wiederholter Zusammenarbeit
  • (bei Workshops in engl. Sprache) Beleg über Sprachkenntnisse
  • (themenabhängig) Wissen über Hochschulstrukturen