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29.03.2021 09:34

INCHER Working Paper 14 zeigt Muster internationaler Forschungskollaborationen

In ihrer Literaturstudie identifizieren Alexandra Hertwig, Anna Kosmützky und Matthias Rhein disziplinäre, thematische und regionale Muster internationaler Forschungszusammenarbeit. DOI: 10.17170/kobra-202102123208

Die internationale Forschungszusammenarbeit zur Bearbeitung komplexer, globaler Fragestellungen prägt zunehmend das Wissenschaftssystem. Was aber sind die spezifischen Charakteristika international kollaborativer Forschung und welche systematischen Besonderheiten können dabei beobachtet werden? Diese Fragen wurden bisher nur randständig und aus einer Meta-Perspektive betrachtet. Die hier vorgelegte Literaturstudie identifiziert disziplinäre, thematische und regionale Muster grenzüberschreitender Forschungszusammenarbeit. Anhand von Beiträgen aus einschlägigen Journalen der Wissenschafts- und Hochschulforschung wird zunächst ein Kerndiskurs über international kollaborative Forschung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive abgebildet. Datengrundlage für die disziplinär umfassende, systematische Analyse bilden zudem die in Scopus nachgewiesenen Publikationen für den Zeitraum 2009 bis 2016.  Der Datensatz steht für Interessierte auf Zendodo zur Verfügung: https://doi.org/10.5281/zenodo.4557153

Hertwig, Alexandra; Kosmützky, Anna und Rhein, Matthias (2020): Internationale Forschungskollaborationen: Forschungsstand, disziplinäre Beiträge und thematische Zugänge. Eine Literaturstudie. Kassel: INCHER-Kassel (INCHER Working Paper; 14) DOI: 10.17170/kobra-202102123208