Meldung

22.07.2020 23:47

Neu: INCHER-Working Paper 13: Organisierte, metrifizierte und exzellente Wissenschaftler*innen

Christian Schneijderberg und Nicolai Götze fassen in diesem Working Paper des INCHER-Kassel ausgewählte Ergebnisse der deutsche Teilstudie der APIKS 2018-Untersuchung zusammen.

Die deutsche Studie des internationalen Projekts „Academic Profession in Knowledge Society (APIKS)“ zielt auf eine breite international vergleichende Untersuchung der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft, der Beschäftigungsbedingungen und der Einstellungen von Wissenschaftler*innen an deutschen Hochschulen. 7.283 Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen nahmen an der Befragung teil.

Die Befragung 2018 ist die dritte Untersuchung dieser Art – ähnliche Befragungen fanden schon 1992 und 2007 statt. An der APIKS-Untersuchung beteiligen sich Forschungsteams aus etwa 30 Ländern von allen fünf Kontinenten (z. B. Argentinien, China, Japan, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Russland, Schweden, Schweiz, Südafrika, Südkorea und USA). In manchen Ländern ist die Datenerhebung bzw. -bereinigung noch nicht abgeschlossen, so dass leider keine international vergleichenden Befunde vorgelegt werden können.

Der vorliegende Bericht zeigt ausgewählte Ergebnisse der deutschen Teilstudie der APIKS-Untersuchung, welche mit den Ergebnissen der Erhebungen von 1992 und 2007 verglichen werden. Dadurch zeichnen sich teilweise überraschend klare Trends über die grob drei Jahrzehnte deutscher Hochschul- und Wissenschaftsentwicklung ab.

Christian Schneijderberg und Nicolai Götze: Organisierte, metrifizierte und exzellente Wissenschaftler*innen. Veränderungen der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an Fachhochschulen und Universitäten von 1992 über 2007 bis 2018. Kassel: INCHER Kassel 2020 (INCHER-Working Paper; 13) doi:10.5281/zenodo.3949756

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