WiSe 2011 – SoSe 2016

Studium des Lehramts an Gymnasien in den Fächern Deutsch und Geschichte, Universität Kassel

Juni 2010

Allgemeine Hochschulreife

Seit 03/2021

Koordination des InterESD Studienprofils

Seit 07/2019

Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung

10/2018 – 06/2019

Promotionsstipendiatin der Universität Kassel

10/2016 – 12/2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Modellversuch Praxissemester an der Universität Kassel

Seit 05/2016

Wissenschaftliche Hilfskraft in der Studienberatung Lehramt im Zentrum für Lehrerbildung der Universität Kassel

05/2016 – 09/2019

Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt COPRA – Lehren lernen mit Fachspezifischem Unterrichtscoaching durch Lehrpersonen und studentische Peers. Implementation und Wirkungen in heterogenen Praktikumskulturen in der Schweiz und in Deutschland.

Inklusive Bildung als (Nicht-)Thema der Bildungsreform in der frühen Bundesrepublik. In: Vogt, Michaela / Boger, Ami-Anh / Bühler, Patrick (Hrsg.): Inklusion als Chiffre? Bildungshistorische Analysen und Reflexionen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2021 (im Druck) (zus. mit Edith Glaser & Friederike Thole)

Wedde, Sarah (2020): Internationalization in Teacher Education: Transfer of Knowledge and Culture Generated by the German-American Fulbright Scholarship Program for Teachers, 1952-1974, in: Fanny Isensee/Andreas Oberdorf/Daniel Töpper (Hrsg.): Transatlantic Encounters in History of Education: Translations and Trajectories from a German-American Perspective, New York, London: Routledge.

Wedde, Sarah (2019): Rezension von: Falkenhagen, Charlott/Grimm, Nancy/Volkmann, Laurenz (Hrsg.): Internationalisierung des Lehramtsstudiums, Modelle, Konzepte, Erfahrungen. Paderborn: Ferdinand Schöningh 2019. In: EWR 18 (2019), Nr. 2 (Veröffentlicht am 10.05.2019), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978350672845.html

Hemetsberger, Bernhard/Wedde, Sarah (2018): Tagungsbericht zum 12. Forum junger Bildungshistoriker*innen – bei H-Soz-Kult, 21.11.2018, URL: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?id=7955&view=pdf&pn=tagungsberichte&type=tagungsberichte

2019(gemeinsam mit Edith Glaser) „Inklusive Bildung als (Nicht-)Thema der Bildungsreform in der frühen Bundesrepublik Deutschland.“, Sektionstagung Historische Bildungsforschung vom 30.09. bis 02.10.2019 an der Universität Bielefeld
2019(gemeinsam mit Friederike Thole) „Wissenstransfer aus Perspektive der Historischen Bildungsforschung – zwei unterschiedliche Zugänge.“, Diskussions- und Arbeitstagung Wissenstransfer als Herausforderung und Perspektive für Forschung in der Erziehungswissenschaft am 28.06.2019 an der Universität Kassel
2019„Quellen des Wissens- und Kulturtransfers durch das Fulbright-Stipendienprogramm, 1952-1974.“, 6. Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung vom 25. bis 26.04.2019 an der Universität Zürich
2018„Internationalisierung der Lehrer*innenbildung: Wissens- und Kulturtransfer durch das deutsch-amerikanische Fulbright-Stipendienprogramm für Lehrer*innen (1952-1974).“, Nachwuchstagung Transatlantnic Histories of Schooling and Education – Travelling Knowledge, Concepts, and Materials vom 24. bis 26.05.2018 an der WWU Münster

 

  • (Bildungs-)Geschichte der jungen Bundesrepublik Deutschland
     
  • Transatlantische Kulturtransferforschung
     
  • Wissensgeschichte und -transformation
     
  • Historische Bildungsforschung
     
  • Internationalisierung der Lehrer*innenbildung

Internationalisierung der Lehrerbildung:  Wissens- und Kulturtransfer durch den Lehrer_innenaustausch des deutsch-amerikanischen Fulbright-Stipendienprogramms 1952-1974

Das Fulbright-Programm wurde am 1. August 1946 mit dem Ziel, den akademischen Austausch zwischen verschiedenen Ländern und den USA zu fördern, ratifiziert. Am 18. Juli 1952 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der amerikanische Hochkommissar John McCloy das Fulbright- Abkommen zwischen Deutschland und den USA, „von dem Wunsche beseelt, das gegenseitige Verständnis der Völker der Bundesrepublik Deutschland und der Vereinigten Staaten von Amerika durch stärkeren Austausch von Kenntnissen und beruflichem Können im Wege gegenseitiger Fühlungnahme auf erzieherischem Gebiet weiterhin zu fördern […]“1. Seither reisten 310.000 Stipendiat_innen anlässlich des akademischen und kulturellen Austauschs von Deutschland in die USA.

Der aktuelle Forschungsstand bietet kaum Ansätze zur Entwicklung der Transkulturalität von Lehramtsstudierenden. Dieses Desiderat veranlasst zu einer Untersuchung der historischen Entwicklung der internationalen Dimension der Lehrerbildung. Hieraus entwickelt sich die Fragestellung, inwieweit bereits im Nachkriegsdeutschland ein intranationaler Austausch und eine direkte Auseinandersetzung von Pädagog_innen mit anderen Bildungssystemen durch das Fulbright-Programm stattfand und wie dieser zum transkulturellen Austausch beitrug. Des weiteren soll untersucht werden, wie Elemente des anderen Schulsystems und der anderen Kultur(en) reflektiert und adaptiert wurden. Dabei richtet sich das Forschungsinteresse im Besonderen darauf, wie (pädagogisches) Fach- und Methodenwissen von Austauschteilnehmer_innen des Fulbright Programms in ihr weiteres Berufsleben übernommen wurden.

Quellen für diese Fragen sind u.a. Berichte, die die Stipendiat_innen zum Ende ihres Aufenthaltes in den USA an das amerikanische Department of Health, Education andWelfare abgegeben haben. Die Berichte sollen hingehend ihrer Aussagen zum Wissens- und Kulturtransfer ausgewertet werden.

 


1Das Fulbright Abkommen vom 18.07.1952 findet sich abgedruckt bei Kellermann: Cultural Relations as an Instrument of U.S. Foreign Policy, S. 270-275.