Alum­ni

Prof. Dr. Frauke Heß

Professorin für Musikpädagogik

Standort
Kassel

Nachruf IfM

Für uns alle erschütternd ist Prof. Dr. Frauke Heß nach schwerer Krankheit im Alter von 56 Jahren am 19.05.2020 plötzlich verstorben. Wir verlieren mit ihr eine hervorragende Hochschullehrerin und inspirierende Wissenschaftlerin, eine engagierte Chefin, eine kluge und kritische Kollegin und eine wunderbare Freundin. Sie wird uns sehr fehlen.


Nachruf WSMP

Wir trauern um Frauke Heß. Frauke Heß hat gegen ihre zweite Krebserkrankung mit viel Mut und Willensstärke gekämpft und hatte sie wie die erste – Jahre zuvor – fast besiegt. Am Dienstag, den 19. Mai 2020 ist sie überraschend und plötzlich an den Folgen einer schweren Operation gestorben. Wir trauern um ein Vorstandsmitglied, das der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik seit vielen Jahren engagiert verbunden war. Frauke Heß hat uns bereichert. Wir haben gerne und erfolgreich mit ihr zusammengearbeitet. Ihr viel zu früher Tod hinterlässt eine große Lücke in unserem Fach. Frauke Heß arbeitete seit 2004 als Professorin für Musikpädagogik an der Universität Kassel. Zuvor hatte sie die Fächer Musik, Deutsch und Philosophie an der Universität Essen studiert und wurde dort 1993 mit ihrer Dissertationsschrift „Zeitgenössische Musik im Sinfoniekonzert der 80er Jahre. Eine kulturästhetische und musikanalytische Bestandsaufnahme” promoviert. Sie absolvierte ihr Referendariat am Studienseminar in Duisburg und war bis 1995 als Lehrerin an einer Gesamtschule tätig. Im Anschluss hatte sie eine Stelle als wissenschaftliche Assistentin an der Universität zu Köln inne. In ihrem wissenschaftlichen und pädagogischen Schaffen verfolgte Frauke Heß ein breites Themenspektrum. Leitender Gedanke war dabei stets die Verbindung von empirischer und theoriebezogener Forschung mit Lehre und künstlerischer Praxis. Ein inhaltlicher Schwerpunkt betraf Vermittlungsprozesse von Neuer und zeitgenössischer Musik. So konzipierte und organisierte sie zahlreiche Improvisations- und Kompositionsprojekte mit Studierenden und Schulklassen. Ein anderes Problemfeld, das Frauke Heß fortlaufend beschäftigte, betraf bildungstheoretische Begründungen zur Thematisierung Klassischer Kunstmusik im Musikunterricht sowie die Frage nach geeigneten Erfahrungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Aus ihren viel beachteten Untersuchungen zum „Musikunterricht aus Schülersicht“ resultierte schließlich ein weiteres großes Forschungsfeld zu einem gendersensiblen Musikunterricht. In zahlreichen Publikationen veröffentlichte sie die Ergebnisse ihrer Überlegungen und Studien. Gleich in den ersten Jahren ihrer Professur gab Frauke Heß als Vorsitzende der Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP) drei Bände der Reihe »Musik im Diskurs« heraus. Wenig später war sie Mit-Initiatorin und Mit-Autorin der Publikation „Bildungsoffensive Musikunterricht?“, in der ein Grundsatzpapier der Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem neuen Werkekanon für das Schulfach Musik kritisch diskutiert wurde. Präzise analysierte sie in ihrem Beitrag das ausschließlich an der Schulform Gymnasium orientierte Denkmuster des Papiers. Der Band erschien 2006 mit Unterstützung des Arbeitskreises für Schulmusik (AfS), einer der Vorgängerverbände des Bundesverbandes Musikunterricht. In ihrem Interesse an der Schulpraxis fühlte sich Frauke Heß dem AfS sehr verbunden. 2007 richtete sie in Kassel den Bundeskongress des Wissenschaftliche Sozietät Musikpädagogik e.V. Verbandes mit aus und gab gemeinsam mit Jürgen Terhag Band 7 der Reihe »Musikunterricht heute« heraus, der ein Jahr später erschien: „Bach – Bebob – Bredemeyer. Sperriges lebendig unterrichten“. Dass der Musikunterricht sich nicht mit dem Gefälligen, auch nicht mit dem Konventionellen begnügen darf, war Frauke Heß ein Anliegen. In ihrem (inzwischen in mehreren Auflagen erschienenen) Beitrag zu Klassik und Musikgeschichte im Unterricht in dem von Werner Jank herausgegebenen Band „Musikdidaktik. Ein Praxishandbuch“ reflektiert sie die historischen und ästhetiktheoretischen Bedingungen eines Aufgabenbereichs, der selbstverständlich scheint und doch voraussetzungsreich ist. Die musikdidaktische Relevanz von Inhalten, die sperrig sein oder sperrig gemacht werden dürfen, wenn sie lebendig unterrichtet werden, hat Frauke Heß immer wieder mit dem Konzept ästhetischer Erfahrung in Verbindung gebracht, zu dem sie 2018 einen Eintrag im „Handbuch Musikpädagogik“ verfasste. Überdies hat sie dem Themenfeld Klassik und Musikgeschichte zahlreiche Beiträge für die Unterrichtspraxis gewidmet. In verschiedenen Texten erinnerte Frauke Heß daran, dass bei aller didaktischen Begeisterung für das Musikmachen im Unterricht das Hören von Musik, das Zuhören, nicht vergessen werden sollte. In einem Text von 2008 zitierte sie Ernst Krenek im Titel: „... daß das Spielen auf das Hören vorbereite, dürfte irrig sein“. Es ging ihr um reflektierte Musikpraxis statt ‚musikpädagogischer Musik‘. So ist es zu verstehen, wenn Frauke Heß im gleichen Jahr einen Sammelband zu „Musik erfinden“ herausgab und zwei Jahre später einen Beitrag in dem von ihr mit herausgegeben WSMP-Band „Inhalte des Musikunterrichts“ unter der Überschrift „Musikmachen: Ziel oder Methode des Musikunterrichts?“ verfasste. Mehr als zehn Jahre hat Frauke Heß im Vorstand der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit mitbestimmt. Die Organisation des nach SigridAbel-Struth benannten Nachwuchspreises der WSMP war dabei eine ihrer Aufgaben. Zweimal richtete Frauke Heß in dieser Zeit Symposien der WSMP an der Universität Kassel aus. Im Jahr 2012 erschien der WSMP-Tagungsbericht mit dem Titel „Musikpädagogik und Heterogenität“. Zwei Jahre später war sie Mitherausgeberin des WSMP-Bandes „(Grund-)Begriffe musikpädagogischen Nachdenkens. Entstehung, Bedeutung, Gebrauch“ und 2018 des Berichtsbandes zur zweiten Kasseler Tagung mit dem Titel „Zwischen Praxis und Performanz. Zur Theorie musikalischen Handelns in musikpädagogischer Perspektive“. Im gleichen Jahr war Frauke Heß maßgeblich beteiligt an der Erstellung des im Auftrag der WSMP herausgegebenen Bandes „Gesammelte Schriften“ von Hermann J. Kaiser. Neben ihren theoretisch-philosophischen und musikdidaktischen Interessen widmete sich Frauke Heß auch der empirischen Forschung. Die Breite ihrer musikpädagogischen Arbeit ist bemerkenswert. Viel beachtet wurde ihre Studie zu Musikunterricht aus Schülersicht: „Musikunterricht zwischen Sach- und Fachinteresse“, die 2011 gleich im zweiten Jahrgang der damals neu gegründeten Online-Zeitschrift Beiträge Empirischer Musikpädagogik erschien. Der Text war Auftakt weiterer Beschäftigung mit dem Thema „Gendersensibler Musikunterricht“, und 2017 publizierte Frauke Heß die gleichnamige Monographie, in der sie viele Aspekte dieser Arbeit darstellte. 2018 verfasste sie den Artikel „Genderforschung“ für das „Handbuch Musikpädagogik“. Und es ist kennzeichnend für die Arbeit von Frauke Heß, dass sie verschiedenste Gelegenheiten suchte, das Forschungsthema didaktisch zu wenden und Praxis reflektierende Wissenschaftliche Sozietät Musikpädagogik e.V. und praxisorientierte Publikationen etwa zu Bewegungsaufgaben als Herausforderung für geschlechtersensiblen Musikunterricht verfasste. Gleichzeitig war ihr stets klar und wichtig, dass die Themenbereiche ihrer empirischen Forschung und musikdidaktischen Beiträge die theoretische Diskussion grundsätzlicher Fragen erforderten. In einer Zeit, in der das Thema kulturelle Teilhabe und Ungleichheit – häufig unter Bezugnahme auf die Theorien von Pierre Bourdieu – in der Musikpädagogik zunehmend diskutiert wurde, richtete Frauke Heß gemeinsam mit Stefan Gies eine Fachtagung aus, zu der noch im gleichen Jahr 2013 der Band „Kulturelle Identität und soziale Distinktion. Herausforderungen für Konzepte musikalischer Bildung“ erschien. Zuletzt hat sie trotz Krankheit mit großer Disziplin den neunten Band der Reihe »Wissenschaftliche Musikpädagogik« mit herausgegeben und die einführenden Überlegungen mit verfasst. Zudem hat Frauke Heß, das soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden (obwohl sie den Hinweis nicht gemocht hätte, weil sie nicht dafür anerkannt werden wollte), die gesamte Arbeit am Layout des Bandes übernommen, der diesmal ohne externes Lektorat erstellt wurde (dass wir sie auch für diese Arbeit bewundert, aber nicht vor allem deshalb geschätzt haben, sei genauso betont). Vor gut drei Wochen, wenige Tage vor der Operation, konnte sie in einer Rundmail an alle WSMP-Mitglieder das Erscheinen des aktuellen Sitzungsberichts „Subjekte musikalischer Bildung im Wandel“ verkünden, der seitdem in der Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik Jg. 2020 online verfügbar ist. Frauke Heß zeichnete sich stets durch selbstkritisches und gewissenhaftes Denken aus. Beeindruckend waren ihre umfassenden Kenntnisse, die weit über ihr Fach hinausreichten. In Erinnerung bleibt uns zudem ihr unvergleichlicher Humor, den sie bis zum Ende Ihrer Arbeit beibehalten hatte und den wir in Zukunft sehr vermissen werden. Lars Oberhaus und Christian Rolle für den Vorstand und im Namen der WSMP


Vita

1963 in Oberhausen geboren. Nach musikalischer Ausbildung in Oboe und Klavier ab 1983 Lehramtsstudium (Sekundarstufen II und I) an der Universität Essen in den Fächern Musik, Deutsch und Philosophie.
Daneben rege Konzerttätigkeit als Oboistin.
1993 Promotion zum Dr. phil an der Universität Essen. Nach Referendariat und Schultätigkeit an Gymnasium und Gesamtschule 1996 wiss. Assistentin an der Universität zu Köln. 2004 Ruf an die Universität Kassel (Lehrstuhl für Musikpädagogik).


Publikationen

· Heß, F, Oberhaus, L & Rolle, C Hrsg 2020, Subjekte musikalischer Bildung im Wandel. Sitzungsbericht des Symposions “Subjekte musikalischer Bildung im Wandel” der WSMP vom 10. und 11. Mai 2019 an der Universität zu Köln (= Wissenschaftliche Musikpädagogik, Bd. 9)
· Heß, F 2018, 'Betreutes Hören? Zum Umgang mit ›Klassischer Musik‹ in pädagogischen Vermittlungszusammenhängen', Musiktheorie, 33, S. 307-318.
· Heß, F 2018, 'Genderforschung', in Dartsch, M, Niessen, A, Platz, F & Stöger, C Hrsg., Handbuch, Musikpädagogik, Waxmann/utb, Münster, S. 77-80.
· Heß, F 2018, 'Ästhetische Erfahrung', in Dartsch, M, Niessen, A, Platz, F & Stöger, C Hrsg., Handbuch Musikpädagogik, Waxmann, Münster, S. 181-187.
· Heß, F, Rolle, C & Oberhaus, L Hrsg. 2018, Zwischen Praxis und Performanz. Zur Theorie musikalischen Handelns in musikpädagogischer Perspektive., LIT Verlag, Berlin.
· Heß, F 2017, Gendersensibler Musikunterricht. Empirische Studien und didaktische Konsequenzen., Springer VS, Wiesbaden.
· Heß, F 2017, 'Bewegungsaufgaben für pubertierende Jungen', in Barth, D, NImczik, O & Pabst-Krüeger, M Hrsg., musikunterricht 3. Musik erleben - Musik reflektieren, Schott, Mainz, S. 234-239.
· Heß, F 2017, 'Sichtbares Erleben. Bewegungsaufgaben im Musikunterricht im Lichte der Neuen Phänomenologie.', in Oberhaus, L & Stange, C Hrsg., Musik und Körper. Interdisziplinäre Dialoge zum körperlichen Erleben und Verstehen von Musik, transcript, Bielefeld, S. 53-70.
· Heß, F 2016, 'Die Auswahl von Unterrichtsgegenständen zwischen Originalitätszwang und Kanonbildung. Eine Analyse aktueller Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufen', in Oberhaus, L & Unseld, M Hrsg., Musikpädagogik der Musikgeschichte. Schnittstellen und Wechselverhältnisse zwischen Historischer Musikwissenschaft und Musikpädagogik, Waxmann, Münster, S. 183-202.
· Heß, F & Voss, C 2016, 'Analyse durch Bewegung. Transformationsaufgaben als Herausforderungen für einen geschlechtersensiblen Musikunterricht', in Knigge, J & Niessen, A Hrsg., Musikpädagogik und Erziehungswissenschaft, Waxmann, Münster, S. 191-208.
· Heß, F 2015, 'Das ist doch nichts für echte Kerle! Zum Zusammenhang zwischen Geschlechtsrollen-Selbstbild und Einstellungen zum Musikunterricht', in Wedl, J & Bartsch, A Hrsg., Teaching Gender? Zum reflektierten Umgang mit Geschlecht im Schulunterricht und in der Lehramtsausbildung, transcript, Bielefeld, S. 313-336.
· Heß, F 2015, 'Muster, Formen und Strukturen. Methoden und Potenziale des Musikerfindens in der Schule.', musikunterricht aktuell, S. 4-9.
· Heß, F, Vogt, J & Brenk, M Hrsg. 2014, (Grund-)Begriffe musikpädagogischen Nachdenkens. Entstehung, Bedeutung, Gebrauch, LIT, Münster.
· Heß, F 2014, '... dass einer fidelt.... Klassenmusizieren als Motivationsgarant? Ergebnisse der Studie Musikunterricht aus Schülersicht', in Eichhorn, A & Keden, H Hrsg., Musikpädagogik und Musikkulturen, Alitera, München, S. 78-93.
· Heß, F & Gies, S Hrsg. 2013, Kulturelle Identität und soziale Distinktion, Helbling, Innsbruck.
· Heß, F 2013, 'Musikpraxis als soziale Distinktion?', in Gies, S & Heß, F Hrsg., Kulturelle Identität und soziale Distinktion, Helbling, Innsbruck, S. 16-46.
· Heß, F 2013, '"Klassik" und Musikgeschichte im Musikunterricht (überarbeitete Fassung)', in Jank, W Hrsg., Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, Cornelsen, Berlin, S. 204-212.
· Heß, F 2013, 'Musikunterricht - ein Mädchenfach? Das Image des Faches Musik aus Sicht von Jugendlichen', Musik und Unterricht, S. 56-60.
· Heß, F, Vogt, J & Rolle, C Hrsg. 2012, Musikpädagogik und Heterogenität, LIT, Münster.
· Heß, F 2012, '"Klassik" im Musikunterricht. Ein Plädoyer für individuelle Zugänge', Diskussion Musikpädaogik, S. 22-26.
· Heß, F 2011, 'Musikunterricht zwischen Sach- und Fachinteresse. Ergebnisse aus der Pilotstudie Musikunterricht aus Schülersicht', Beiträge Empirischer Musikpädagogik, 2. Jg, S. 1-26.
· Heß, F 2011, 'Spiel, Spaß und Spannung - was Jugendliche vom Musikunterricht erwarten', Diskussion Musikpädaogik, Sonderheft 3, S. 34-40.
· Heß, F 2011, 'Schulentwicklung durch Musik - Ergebnisse aus der Evaluation des hessischen Modellprojekts Musikalische Grundschule', Zeitschrift für Grundschulforschung, S. 98-110.
· Heß, F 2011, 'Experimentieren im Musikunterricht. Ergebnisoffen, aber nicht "ins Blaue"', Grundschule Musik, S. 4-6.
· Heß, F 2011, 'Mit Meki Nzewi in Europa oder Informelles Lernen im Musikunterricht?', in Eichhorn, A Hrsg., Musik – Pädagogik – Dialoge, Alitera, München, S. 75-85.
· Heß, F 2011, 'Vergessen wir das ZUHÖREN nicht', Grundschule Musik, S. 42-45.
· Heß, F & Brenne, A 2011, Resonanzen. Musikalische Praxis und Schulentwicklung. Abschlussbericht zur Evaluation des Modellprojekts "Musikalische Grundschule", Institut für Musik der Universität Kassel, Kassel.
· Heß, F 2010, 'Musikmachen: Ziel oder Methode des Musikunterrichts', in Vogt, J, Rolle, C & Heß, F Hrsg., Inhalte des Musikunterrichts, LIT, Münster, S. 59-76.
· Heß, F 2010, 'Musik in der Grundschule zwischen Kompetenzerwerb und Bildung', in Greuel, T, Kranefeld, U & Szczepaniak, E Hrsg., Jedem Kind (s)ein Instrument. Die Musikschule in der Grundschule, Shaker, Aachen, S. 33-54.
· Heß, F & Henke, M 2009, Expressionismus. Unterrichtsmodell für die Schulpraxis, Schöningh, Paderborn.
· Heß, F, Vogt, J & Rolle, C Hrsg. 2009, Inhalte des Musikunterrichts, LIT, Münster.
· Heß, F 2008, '... daß das Spielen auf das Hören vorbereite, dürfte irrig sein ... Ernst Kreneks frühe Kritik an der "musikpädagogischen Musik"', in Schmidt, M Hrsg., Kunst lernen. Zur Vermittlung musikpädagogischer Meisterkompositionen des 20. Jahrhunderts, Con Brio, Regensburg, S. 109-124.
· Heß, F & Greuel, T Hrsg. 2008, Musik erfinden. Beiträge zur Unterrichtsforschung, Shaker, Aachen.
· Heß, F 2008, 'Nicht alles ist gleich gut! Ästhetische Qualitätsansprüche von Kindern in Gestaltungsprozessen entwickeln', in Greuel, T & Heß, F Hrsg., Musik erfinden. Beiträge zur Unterrichtsforschung, Shaker, Aachen, S. 27-40.
· Heß, F & Terhag, J Hrsg. 2008, Bach, Bebop, Bredemeyer - Sperriges lebendig unterrichtet. Musikunterricht heute Bd. 7, Lugert, Oldershausen.
· Heß, F 2007, '"Klassik" und Musikgeschichte im Unterricht', in Jank, W Hrsg., Musik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, Cornelsen, Berlin, S. 201-209.
· Heß, F & Terhag, J 2007, '"Kann denn sperrig Sünde sein?" Bach, Bebop und Bredemeyer im Musikunterricht', Musik und Bildung, S. 6-9.
· Heß, F & Pyras, O 2007, 'Kühe-Mathe-Musik oder Rechnen mit Musik. Einem mathematischen Problem klanglich auf der Spur', Grundschulunterricht, S. 42-46.
· Heß, F & Pyras, O 2007, 'Die Stärken stärken. Übungsmaterialien zur Diskussion eines subjektorientierten Instrumentalunterrichts', in Greuel, T Hrsg., In Möglichkeiten denken - Qualität verbessern. Auf dem Weg zu einer musikpädagogischen Diagnostik, Gustav Bosse, Kassel, S. 97-112.
· Heß, F 2006, 'Wie kommt das Werk in den Kanon? oder: Die Renaissance des Bildungskanons - auch für den Musikunterricht', in Kaiser, H, Barth, D, Heß, F & et al, Hrsg., Bildungsoffensive Musikunterricht? - Das Grundsatzpapier der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Diskussion, Con Brio, Regensburg, S. 37-55.
· Heß, F 2006, 'Die Konstanz einer Argumentationsfigur .Michael Alts musikpädagogisches Denken im Kontext unterschiedlicher politischer Systeme', in Geuen, H & Mungen, A Hrsg., Kontinuitäten - Diskontinuitäten. Musik und Politik in Deutschland zwischen 1920 und 1970, Edition Argus, Schliengen, S. 42-53.
· Heß, F 2006, 'Die (Neue) Zeitschrift für Musik als musikpädagogische Fachzeitschrit - Eine bisher zu wenig beachtete Quelle musikpädagogischer Geschichtsschreibung', in Noll, G Hrsg., Musik als Kunst - Wissenschaft - Lehre. Festschrift für Wilhelm Schepping zum 75. Geburtstag, Monsenstein und Vannerdat, Münster, S. 253-271.
· Heß, F Hrsg. 2005, Zugänge zur Musik. Formen des Musik-Lernes von der Kindheit bis ins Alter, Gustav Bosse Verlag, Kassel.
· Heß, F 2005, 'Pauken statt "Pauken"', in Heß, F Hrsg., Zugänge zur Musik. Formen des Musik-Lernens von der Kindheit bis ins Alter, Gustav Bosse, Kassel, S. 81-98.
· Heß, F Hrsg. 2004, Qualität von Musikunterricht an algemein bildenden Schulen und Musikschulen. Ergebnisse und Methoden aktueller Unterrichtsforschung, Gustav Bosse Verlag, Kassel.
· Heß, F 2004, 'Musikpädagogische Forschung und Lehrerbildung - Den Anfang bedenken: "Forschendes Lernen" als obligatorisches Studienelement', in Kemmelmeyer, K & Martin, K Hrsg., Expertenrundgespräch zur Kooperation musikpädagogischer Forschung in Deutschland, Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover, S. 18-26.
· Heß, F 2004, '"Stollen, Stollen, Abgesang ..." Die Spannung von Besonderem und Allgemeinem im ästhetischen Erleben. Martin Seels Ästhetik des Erscheinens in musikpädagogischer Absicht gelesen', Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik, S. 24-35.
· Heß, F Hrsg. 2003, Berufsbezogen ausbilden!? Dimensionen der Praxisorientierung in musikpädagogischen Studiengängen, Gustav Bosse Verlag, Kassel.
· Heß, F 2003, '"Verstehen" - ein musikpädagogischer Mythos', in Kruse, M & Schneider, R Hrsg., Musikpädagogik als Aufgabe, Bosse, Kassel, S. 119-135.


Mitgliedschaften

· Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung (AmpF)
· Bundesfachgruppe Musikpädagogik (BFG)
· Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP) (von 2002-2007 Bundesvorsitzende)
· Konferenz Musikpädagogik an musikwissenschaftlichen Hochschulen (KMPWH)
· Wissenschaftliche Sozietät Musikpädagogik (WSMP) (seit 2011 Vorstandsmitglied)


Forschungsaktivitäten/ Vorträge

· 07/2015-12/2018, Förderung einer experimentellen Lernhaltung – Lehrerhandeln in offenen Gestaltungsprozessen
· 11/2008-05/2011, Entwicklung eines Transferkonzepts für das Veranstaltungsmodell "Kindermusiktage"
· 09/2008-07/2010, Neue Musik für junge Ohren
· 04/2008-04/2009, Entwicklung eines Transferkonzepts für das Veranstaltungsmodell "Kindermusiktage"
· 04/2008-04/2009, Kindermusiktage - eine Konzeptentwicklung
· 01/2008-12/2010, Evaluation des Modellprojekts "Musikalische Grundschule" - 2. Phase
· 01/2008-12/2010, Evaluation des Modellprojekts "Musikalische Grundschule"
· 11/2008, Vorstellung der Evaluationsergebnisse des Modellprojekts "Musikalische Grundschule", Bertelsmann-Stiftung, Frankfurt a.M.


2018
· Sondersymposion der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik zum 80. Geburtstag von Hermann J. Kaiser
Durchführung eines Kongresses, einer Tagung, einer Vortragsveranstaltung

2017
· Symposion der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik: Zwischen Praxis und Performanz – Zur Theorie musikalischen Handelns in musikpädagogischer Perspektive. Durchführung eines Kongresses, einer Tagung, einer Vortragsveranstaltung

· Weiterbildungskurs der Hessischen Lehrkräfteakademie zum Erwerb einer Lehrberechtigung in Musik an Grundschulen oder an Haupt- und Realschulen. Durchführung eines Workshops, einer Fort-/Weiterbildungsmaßnahme

2013
· Interdisziplinäre und internationale Tagung Kulturelle Identität und soziale Distinktion. Durchführung eines Kongresses, einer Tagung, einer Vortragsveranstaltung

· Jugendliche in Bewegung - Pädagogische Potentiale des Kasseler Tanzprojekts "creation moves". Betreuungstätigkeit

· Konferenz Musikpädagogik an wissenschaftlichen Hochschulen. Durchführung eines Kongresses, einer Tagung, einer Vortragsveranstaltung

· Vogt, Jürgen, Heß, Frauke, Brenk, Markus (Hg.) (2014): (Grund-)Begriffe musikpädagogischen Nachdenkens. Entstehung, Bedeutung, Gebrauch. Münster.

· Herausgebertätigkeit

2012
· Weiterbildungskurs für das Fach Musik an Grundschulen (Klasse 1-6) und an Haupt- und Realschulen (Klasse 5-10). Durchführung eines Workshops, einer Fort-/Weiterbildungsmaßnahme

2011
· Tagung der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik. Durchführung eines Kongresses, einer Tagung, einer Vortragsveranstaltung