Nicht-konsensuelle sexuelle Fantasien
Sexuelle Fantasien sind ein zentraler Bestandteil menschlicher Sexualität und unterscheiden sich zwischen Personen erheblich – etwa hinsichtlich ihrer Häufigkeit, Inhalte, emotionalen Bewertung und subjektiven Bedeutung. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts untersucht Lara Busch am Fachgebiet Rechtspsychologie, welche Muster sexuellen Fantasierens sich in der Allgemeinbevölkerung zeigen und wie insbesondere aggressive, nicht-konsensuelle oder paraphile Fantasieinhalte psychologisch eingeordnet werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wann sexuelle Fantasien Ausdruck sexueller Vielfalt sind und unter welchen Bedingungen sie mit Scham, Belastung, Behandlungsbedarf oder Risiken verbunden sein können.