An­ge­bo­te in Hand­lungs­räu­men der kul­tu­rel­len Ju­gend­bil­dung im Pro­zess der Di­gi­ta­li­sie­rung (AK­J­DI)

Das Forschungsprojekt „Angebote in Handlungsräumen der kulturellen Jugendbildung im Prozess der Digitalisierung“ (AKJDI) wird im Forschungsverbund der Universität Kassel und der Philipps-Universität Marburg realisiert. Es ist Teil des Förderschwerpunktes „Forschung zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es wird im Rahmen dessen bis 2020 gefördert.

Innerhalb des Projektes wird der Annahme gefolgt, dass sich Heranwachsende heute auf selbstverständliche Art und Weise in medialen, virtuellen und digitalen Welten bewegen, da sich digitale Medien als feste Bestandteile ihrer Alltagsgestaltungen und -Praktiken etabliert haben. Sie verschränken diese zudem mit ihren analogen Lebenswelten. Diese Entwicklungen beeinflussen, so die Annahme, einerseits das Feld der Angebote außerschulischer kultureller Kinder- und Jugendbildung in der Weise, dass sich dieses im Zuge der Veränderungen durch die Digitalisierung selbst wandelt, da beispielweise digitale Innovationen implementiert werden, und verändern andererseits die kulturellen Ausdrucksformen und Artikulationen sowie Praktiken Jugendlicher an außerschulischen Bildungsorten bzw. in kulturell-ästhetischen Bildungsangeboten.

Das Forschungsprojekt wird die sich im Zuge der zunehmenden Digitalisierung vollziehenden Veränderungen im Feld der Angebote außerschulischer kultureller Jugendbildung sowie die jugendlicher Umgangs-, Nutzungs- und Ausdrucksweisen beschreiben und zu analysieren versuchen. Ziel des Forschungsprojektes ist es weiter, Orte und Formen der Digitalisierung ästhetisch-kultureller Angebote in der außerschulischen Jugendbildung zu identifizieren und zu systematisieren sowie Sichtweisen von Trägern und Anbietern entsprechender Angebote auf Prozesse und Formen der Digitalisierung zu erfassen. Zudem werden die Perspektive jugendlicher Akteur*innen auf kulturelle Bildungsangebote im Kontext ihrer digitalen Alltagswirklichkeiten untersucht und „digitale" jugendkulturelle Alltagspraktiken in non-formalen kulturell-ästhetischen Angeboten sowie jugendlicher Nutzungsweisen (digitaler) kultureller Angebote betrachtet. Um die Sichtweisen der unterschiedlichen Akteur*innen erfassen zu können, kommen sowohl quantitative als auch qualitative Methoden im Rahmen des Verbundvorhabens zum Einsatz.  

Weitere Informationen zu dem Förderschwerpunkt des BMBF sowie allen im Rahmen dessen geförderten Forschungsvorhaben finden sich auf der Internetseite des Metavorhabens „Kulturelle Bildung im Digitalen Zeitalter" der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen: https://www.dikubi-meta.fau.de/

Pro­jekt­lei­tung

Universität Kassel                                        Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Werner Thole                                  Prof. Dr. Ivo Züchner             
wthole[at]uni-kassel[dot]de                                  zuechner[at]staff.uni-marburg[dot]de


Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
Universität Kassel                                        Philipps-Universität Marburg
Julia Rohde, M.A.                                         Viktoria Pfeifer, M.A.
julia.rohde[at]uni-kassel[dot]de                             viktoria.pfeifer[at]uni-marburg[dot]de

                                                                  

Studentische Hilfskräfte
Anna Czubayko (Universität Kassel)
Leonie Schumacher (Universität Kassel)