M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie


Nach aktuellem Stand der Planungen läuft der Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie, so wie er bisher angeboten wurde, aus. Ab Herbst 2021 soll der neue Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie, der das neue Psychotherapeutengesetz (PsychThG) und die Approbationsordnung (PsychThApprO) umsetzt, starten.

Für die Zulassung zu diesem neuen Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie ist wichtig, dass Ihr Bachelorstudiengang vom zuständigen Landesprüfungsamt die berufsrechtliche Anerkennung über die Erfüllung der Vorgaben der PsychThApprO erhalten hat. In der Regel erfüllen dies nur, die in diesem Jahr neu gestarteten Bachelorstudiengänge in Psychologie. Wenn Sie also aktuell in einem anderen Studiengang studieren oder Ihr Studium bereits abgeschlossen haben und sich die relevanten Inhalte (nach PsychThApprO) nicht über, z.B. vom Landesprüfungsamt genehmigte, Nachschulungen Ihres Instituts oder Fachbereichs aneignen können, wird eine Zulassung in den neuen Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie nicht möglich sein. An der Univeristät Kassel wird eine solche Nachschulung nur für aktuell in Kassel immatrikulierte Psychologistudierende im Bachelor angeboten.

Die Zulassungskriterien des neuen Masters Klinische Psychologie und Psychotherapie ändern sich, einen Studierfähigkeitstest wird es daher ab dem WiSe 2021/2022 nicht mehr geben. Hauptzulassungskriterium wird (neben der Erfüllung der oben genannten Punkte) voraussichtlich die Bachelor Abschlussnote bzw. Durchschnittsnote sein.

Sollte sich an dieser Planung etwas ändern, wird dies hier bekannt gegeben.


Seit dem Wintersemester 2013/14 gibt es am Institut für Psychologie den Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie. Er ist forschungsorientiert und auf eine Regelstudienzeit von 4 Semestern angelegt. Berufspraktische Fähigkeiten werden in einem 12-wöchigen Berufspraktikum erworben. Als Abschluss wird der Master of Science verliehen.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und für 30 Studierende pro Jahrgang ausgelegt.

Profil des Studiengangs

Der forschungsorientierte Master-Studiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie bietet insbesondere Studierenden, die eine klinisch-therapeutische und/oder beratende Tätigkeit anstreben, eine optimale Vorbereitung auf ihren zukünftigen Beruf auf hohem wissenschaftlichem Niveau. Leitidee des Master-Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie ist die integrative Vermittlung von verfahrensspezifischen und –übergreifenden Störungs- und Interventions-Modellen verbunden mit einer fundierten Ausbildung in klinisch-psychologischen Forschungsmethoden. Ziel des Studiums ist es, das komplexe Fachgebiet der Klinischen Psychologie und Psychotherapie in vertiefter Weise zu beherrschen.

Die Lehrinhalte gliedern sich in vier Bereiche:

  • Diagnostik/Störung
  • Intervention/Therapie
  • Forschung
  • Studiengangsübergreifende Themen

Der Studiengang vermittelt in allen vier Bereichen sowohl fundiertes theoretisches Wissen als auch Fertigkeiten und Kompetenzen. In allen Modulen werden insbesondere psychodynamische und kognitiv-verhaltenstherapeutische Aspekte ausgewogen vermittelt.


Fortbildungsmöglichkeiten (nach altem System, wenn Sie vor dem WiSe 21/22 mit dem Masterstudium begonnen haben)

Bitte beachten Sie: Streben Sie nach dem Abschluss des M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie die Aufnahme einer psychologisch psychotherapeutischen Ausbildung an, so sind die Möglichkeiten seit einem Gerichtsurteil von dem Landesprüfungsamt abhängig, in dem Sie ihre Psychotherapie-Ausbildung (Psychologische/r Psychotherapeut/in oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in) machen wollen.

Bitte erkundigen Sie sich individuell beim zuständigen Landesprüfungsamt in einer Vorabanfrage, welche Ausbildung Sie machen können (Liste der Landesprüfungsämter). Es ist jeweils das Bundesland zuständig, in dem Sie die psychologische Psychotherapeutenausbildung beginnen möchten. Geben Sie in der Vorabanfrage sowohl Ihren Bachelorabschluss als auch Ihren zukünftigen Masterabschluss an. Bitte lassen Sie sich die Auskunft schriftlich erteilen und heben Sie diese bis zur Approbationsprüfung auf.

Das Bewerbungsverfahren beginnt jährlich am 01. Juni und endet am 15. Juli.
Sollten Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht über einen Bachelor-Abschluss verfügen, so ist der Bewerbung eine Bescheinigung Ihres Prüfungsausschusses beizulegen, aus welcher Ihre bisherige Durchschnittsnote sowie die bisher erworbene Creditzahl hervorgehen. Diese Creditzahl muss zu diesem Zeitpunkt mindestens 80% der Gesamtcreditzahl betragen (bei einem B.Sc./B.A.-Studiengang mit 180 CP sind dies 144 CP).
Das Bachelorzeugnis ist bei erfolgreicher Aufnahme in den Studiengang unaufgefordert spätestens bis zum 15.01. des Folgejahres nachzureichen. Sollten Sie dies nicht tun, werden Sie exmatrikuliert.
Die Studienplätze werden in einem NC-Verfahren vergeben. mehr


Ordnungen

Allgemeine Bestimmungen für Fachprüfungsordnungen mit den Abschlüssen Bachelor und Master

Prüfungs- und Änderungsordnungen

  • für Studierende, die ab dem Wintersemester 2018/2019 in das erste Semester zugelassen wurden

Information zu Modul-Wiederholungsprüfungen

Modulverantwortliche

Modul-Nr. Modul-Name Modulverantwortliche
1 Diagnostik Ulrich Schroeders
2 Beratungspsychologie Heidi Möller
3 Psychotherapieforschung Juliane Wilcke, Cord Benecke
4 Medizin und Sozialwissenschaften N.N.
5 Psychische Störungen Cord Benecke
6 Modelle der Psychotherapie Cord Benecke
7 Klinisch-Psychologische Forschungsmethoden Cord Benecke
8 Berufsbezogene Selbsterfahrung Heidi Möller
9 Fallseminar Cord Benecke
10 Interventionsformen Cord Benecke
11 Empirisches Projektseminar Cord Benecke, Heidi Möller
12 Praktikum Cord Benecke
13 Masterarbeit Betreuer