Ver­an­stal­tun­gen


Grimm-Po­e­­ti­k­­pro­­fes­­sor:in­­­nen seit 1985


Ver­gan­ge­ne Ver­an­stal­tun­gen

Ring­vor­le­sung »Hei­li­ge Schrif­ten«


Ring­vor­le­sung: »Klas­si­ker ös­ter­rei­chi­scher Li­te­ra­tur«

Die Ringvorlesung ist der dritte Teil einer Vortragsreihe, deren ersten zwei Teile in den Wintersemestern 2015/16 und 2016/17 an der Universität des Saarlandes stattgefunden haben. In diesem Rahmen werden bekannte ›Klassiker‹ der österreichischen Literatur sowie wichtige literarische Positionen in literaturhistorischer Abfolge vorgestellt. Es gilt dabei, den heterogenen Kulturraum Österreich durch ausgewählte Literaturbeispiele prominenter Autoren exemplarisch abzustecken. Im Zentrum der Einzelanalysen steht stets ein zentraler epischer, dramatischer oder lyrischer Text. 
In der aktuellen Kasseler Ringvorlesung wird – ausgehend von der Literatur zu Beginn des 21. Jahrhunderts – literaturhistorisch chronologisch zurückgegangen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Thematisiert werden epische Texte, und zwar überwiegend Romane, beispielsweise von Daniel Kehlmann, Arno Geiger, Elias Canetti, Gustav Meyrink und Adalbert Stifter. 

Ort: Universität Kassel, Holländischer Platz, Campus Center (Hörsaal 3)
Zeit: Do., 14–16 Uhr, WiSe 2017/18 
Organisation: Prof. Dr. Stefanie Kreuzer 


Ju­li Zeh über­nimmt Grimm-Gast­pro­fes­sur

Die Schriftstellerin Juli Zeh erhält die diesjährige Grimm-Gastprofessur an der Universität Kassel. Die nordhessische Universität würdigt damit eine einflussreiche Autorin, die für ihr schriftstellerisches Werk vielfach ausgezeichnet wurde und sich zudem immer wieder in die gesellschaftlich-politische Debatte eingebracht hat. Juli Zeh wird Ende Juni in Kassel eine öffentliche Vorlesung und eine öffentliche Lesung halten.

Öffentliche Vorlesung „Eine Seite (von mir)“: 
Dienstag, 20. Juni, 18 bis 20 Uhr 
Hörsaal 1 im Campus Center, Moritzstr. 18

Öffentliche Lesung aus ihrem Werk:
Mittwoch, 21. Juni, 20 bis 22 Uhr 
Hörsaal 1 im Campus Center, Moritzstr. 18

Juli Zeh. Foto: Thomas Müller/ www.MUELLER-foto.com

Be­schau­lich­keit ist Trumpf? - Ger­ma­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven auf die 1950er Jah­re


Finn-Ole Hein­rich liest aus sei­nem Ro­man "Räu­ber­hän­de"

Die Lesung findet am Mittwoch, den 3. Mai um 19:00 Uhr an der Uni Kassel, Arnold-Bode-Straße 12, Hörsaal 4 statt.


Flucht in Li­te­ra­tur, Kunst & Kul­tur

Am 27. April 2017 findet am Institut für Germanistik ein öffentlicher Aktionstag zum Thema „Flucht in Literatur, Kunst und Kultur“ statt. Von 9 Uhr bis 18.30 Uhr sind verschiedene Akteure eingeladen, um spezifische Perspektiven auf das Thema Flucht zu bieten. Ort ist die Kurt-Wolters-Straße 5. Kinderbuchautorin Kirsten Boie wird in diesem Rahmen um 14 Uhr im Raum 0019/0020 eine Lesung zu ihrem zweisprachigen Buch "Bestimmt wird alles gut" halten.

Her­der und die Küns­te

In diesem Jahr findet die Forster-Tagung im Rahmen der alle zwei Jahre angesetzten Konferenz der Internationalen Herder-Gesellschaft (28.-30. Oktober 2016, Universität Kassel) statt. Die Georg-Forster-Gesellschaft beteiligt sich mit 4-5 ca. 30-minütigen Vorträgen, die für Samstag, den 29. Oktober vorgesehen sind. Da die Herder-Konferenz unter der Überschrift Herder und die Künste steht, werden Exposés erbeten, die Forsters Beschäftigung mit Johann Gottfried Herders Schaffen oder speziell sein Kunstverständnis in der Auseinandersetzung mit Herder in den Fokus rücken.


Sven Regener (Foto: Charlotte Goltermann)

Grimm-Gast­pro­fes­sur 2016 geht an Au­tor und Mu­si­ker Sven Re­ge­ner

Sven Regener ist der diesjährige Grimm-Gastprofessor der Universität Kassel. Mit der Professur würdigt die Uni Kassel einen vielseitigen Autor und Künstler, der sein Publikum sowohl mit Romanen als auch mit Drehbüchern und deutschsprachigen Liedtexten begeistert. Regener (55) wird unter anderem Ende Mai einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Zwischen Depression und Witzelsucht: Humor in der Literatur“ halten.


"Die Sicht des Tie­res" - LOEWE Ta­gung zur Re­fle­xio­nen von Tier-Mensch-Be­zie­hun­gen in mit­tel­al­ter­li­chen Tex­ten

„Warum sehen wir Tiere an?“ So eröffnet John Berger seinen bekannten Essay und weist auf das Paradox hin, dass wir Tiere immer schon im Rahmen kultureller Setzungen wahrnehmen, welche die Perspektive des Tieres ausschließen. Seine Frage lässt sich somit modifizieren: Wie sehen wir Tiere an, welche Blickrichtungen und -lenkungen bestimmen unsere Sicht des Tieres? 

Vor diesem Hintergrund wendet sich der Workshop den vielschichtigen Wahrnehmungsprozessen zu, die sich in der Literatur des Mittelalters mit Tier-Mensch- Beziehungen verbinden. Tiere und Menschen teilen Handlungs- und Imaginationsräume, sind Akteure, die gemeinsam Kultur beeinflussen und selbst kulturell geprägt sind. Gleichzeitig weisen die zahlreichen Projektionsphänomene, die Verwandlungs- und Verschmelzungsphantasmen auf eine reflektorische Distanz hin, die in Bezug auf eine für das humane Selbstverständnis konstitutive Abgrenzung vom Tier von Bedeutung ist. 

Die Tagung findet am 3. und 4. März 2016 in der Kurt-Wolters-Straße 5, Raum -1029 statt und wird vom LOEWE-Schwerpunkt" Tier-Mensch-Gesellschaft" und dem Institut für Germanistik der Uni Kassel, Mediävistik und Uni Kiel, dem Germanistischen Seminar und Mediävistik organisiert.


Die Couch-Po­ta­to als Pro­gramm­chef? - Fern­seh­nut­zung im Wan­del

Tageszeitungen verkünden bereits das Ende des Fernsehzeitalters. Der wachsende Streamingmarkt lockt den Zuschauer mit individuell abrufbaren Bewegtbildern. Wann schaltet der Fernsehkonsument noch in das klassische Programm ein? Der vierte Teil der Ringvorlesung „fernsehen 4.0: Die Bewegtbild-Offensive“ thematisiert die Entwicklung des Nutzungsverhaltens der Fernsehzuschauer in den letzten Jahren, den Einfluss der „Second Screen-Nutzung“ auf das soziale Handeln und untersucht, welche neuen Verhaltensweisen sich bei den Zuschauern entwickeln.

Der vierte Teil der Ringvorlesung Leben in der Medienwelt findet Dienstag, den 19. Januar 2016 um 18 Uhr c.t. im Gießhaus der Universität Kassel statt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Sie sind herzlich eingeladen! 


Glot­ze, Netz und Nut­zer - Neue We­ge der Zu­schau­er­bin­dung

Die Digitalisierung revolutioniert die Fernsehlandschaft nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich: PayTV-Angebote, Mediatheken und Videoplattformen bieten eine riesige Bandbreite an Bewegtbildangeboten. Womit können traditionelle TV-Sender in Zukunft die unterschiedlichen Zuschauergruppen für ihre Inhalte interessieren? Welche Inhalte erwarten sie? Zwei Expertinnen aus der Praxis zeigen die Chancen und Risiken des wachsenden Streamingmarktes auf und erläutern, welche Möglichkeiten es gibt, den Zuschauer an das eigene Programm zu binden.

Der dritte Teil der Ringvorlesung Leben in der Medienwelt findet Dienstag, den 12. Januar 2016 um 18 Uhr c.t. im Gießhaus der Universität Kassel statt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Sie sind herzlich eingeladen! 

Dran blei­ben! Bo­nan­za, GZ­SZ, Brea­king Bad – Die Ent­wick­lung se­ri­el­len Er­zäh­lens

Autorenserien wie „Mad Man“ oder „House of Cards“ haben seit einigen Jahren Hochkonjunktur - manche Kritiker sprechen angesichts des Qualitätssprungs in der Serienproduktion von einem „Golden Age of Television.“ Wie sich die Formen der seriellen Erzählung seit dem 19. Jahrhundert gewandelt haben und was die Qualität der heutigen Autorenserien ausmacht, erfahren Sie im zweiten Teil der Ringvorlesung „fernsehen 4.0: Die Bewegtbild-Offensive“

Der zweite Teil der Ringvorlesung Leben in der Medienwelt findet Dienstag, den 8. Dezember 2015 um 18 Uhr c.t. im Gießhaus der Universität Kassel statt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Sie sind herzlich eingeladen! 


Kin­der­buch­au­tor An­dre­as Stein­hö­fel liest an der Uni

Der preisgekrönte Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel kommt am 15. Dezember an die Uni Kassel. In einer öffentlichen Lesung stellt er Ausschnitte aus seinem neuen Roman „Anders“ vor. Die Veranstaltung findet im Campus Center der Universität Kassel, Moritzstraße 18, Hörsaal 3, Raum 1135, statt. Beginn ist 19 Uhr.


Ring­vor­le­sungs­rei­he „fern­se­hen 4.0: Die Be­wegt­bild-Of­fen­si­ve“

House of Cards, Homeland, Breaking Bad – US-Quality TV hält Einzug in deutsche Wohnzimmer! Obwohl… nicht unbedingt nur in Wohnzimmer. Video on Demand-Angebote machen es möglich: Der Zuschauer kann seine Lieblingssendung schauen, wann, wo und wie er will. Ob über den neuen Smart-TV auf der Couch, über Tablet am Frühstückstisch oder Smartphone in der S-Bahn. Die Digitalisierung revolutioniert die Fernsehlandschaft nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich: PayTV-Angebote, Mediatheken und Videoplattformen wie YouTube bieten eine riesige Bandbreite an Bewegtbildangeboten. 

Welche Rolle spielen zukünftig öffentlich-rechtliche und private Fernsehprogramme? Zeigen die Erfolge von Amazon, Netflix und YouTube, dass der Zuschauer gerne sein eigener Programmchef sein möchte? Diese Fragen sind Thema der Ringvorlesung „fernsehen 4.0: Die Bewegtbild-Offensive“ bei der Wissenschaftler und Praktiker referieren.


In­ter­na­tio­na­le Win­ter­schu­le in Kas­sel

Das Institut für Germanistik der Universität Kassel und das Institut Supérieur des Sciences Humaines de Tunis der Tunis-El Manar Universität veranstalten die Winterschule „Urbane Grammatiken: Kassel im Schnittpunkt von Literatur, Sprache, Kunst, Industrie und Universität“. Die Winterschule findet vom 7. bis zum 11. Dezember 2015 in Kassel statt. Mehr »


Vor­le­sungs­rei­he zu po­pu­lä­ren TV-Se­ri­en geht in die zwei­te Staf­fel

Die wöchentliche Vortrags- und Diskussionsreihe „Gender und Genre“ nimmt im Wintersemester zum zweiten Mal populäre Fernsehserien kritisch unter die Lupe. Die besprochenen Produktionen reichen von „House of Cards” über „True Detective” bis zu „The Walking Dead”. Bereits im vergangenen Wintersemester hatte die Ringvorlesung TV-Serien aus gendertheoretischer Perspektive untersucht. Wegen des großen Erfolgs gibt es in diesem Wintersemester eine Fortsetzung. Die Reihe beginnt am 11. November. Die Vorträge finden jeweils mittwochs von 20-22 Uhr statt. Ort: Campus Center, Hörsaal 3 / 1135.


dieS-Som­mer­schu­le vom 18. bis 20. Ju­ni 2015 in Kas­sel

Forschungen zum Schreiben von Texten unter Verwendung fremder oder vorgegebener Materialien bzw. Quellen liegen im Schnittbereich von Schreib- und Leseforschung. Studien zu textproduktiven Formen des Lesens, zu Strategien des Verstehens, Überprüfens, Behaltens oder Ordnens von Informationen bei der Nutzung von externen Wissensressourcen stehen bisher unverbunden nebeneinander. Die Sommerschule will den interdisziplinären Austausch zwischen Schreib- und Leseforschung ermöglichen mit dem Ziel, Forschungsperspektiven für das Schreiben mit fremden Quellen und Materialien und für die damit verbundenen Voraussetzungen zu gewinnen.


Lehr­schwer­punkt „Kin­der Li­te­ra­tur Spra­che“ im Som­mer­se­mes­ter 2015

Die Brüder-Grimm-Professur 2015 geht an Paul Maar. Der Kinderbuchautor, der durch Romane wie „Lippels Traum“ oder „Herr Bello und das blaue Wunder“, vor allem aber durch seine Geschichten vom Sams bekannt wurde, ist am 9. und 10. Juni an der Universität Kassel zu Gast. Aus diesem Anlass bietet das Institut für Germanistik im Sommersemester 2015 einen Lehrschwerpunkt „Kinder Literatur Sprache“ an.