Mehrsprachigkeitspotentiale im bilingualen Sachfachunterricht

Aktuelles

Teilnahmebestätigung für Mitwirkung an PRONET Projekt „Mehrsprachigkeitspotentiale im bilingualen Sachfachunterricht“

Am 13.07.2016 erhielt Herr Stefan Lösche, Referendar an der Georg-August-Zinn Schule Kassel, eine Teilnahmebestätigung für seine Mitwirkung an dem PRONET Projekt P9 „Mehrsprachigkeitspotentiale im bilingualen Sachfachunterricht“. Zu Beginn des Sommersemesters 2016 hatten sich Herr Lösche und die Schülerinnen und Schüler seines bilingualen Geschichtskurses einer 9. Klasse bereit erklärt, sowohl an der Hintergrunderhebung als auch an den Aufnahmen für das Projekt teilzunehmen. Herr Lösche, der stellvertretend auch die Teilnahmebestätigung für Kollegin Scholz entgegennahm, betont: „Ich freue mich darüber, neue Möglichkeiten zu finden, die an der Universität gelehrte Theorie mit der Unterrichtspraxis zu verbinden und etwas zu der aktuellen Forschung beizutragen.“
Neben der Kooperation mit der Georg-August-Zinn Schule Kassel, freut sich die Projektleitung „Mehrsprachigkeitspotentiale im bilingualen Sachfachunterricht“ ebenfalls über eine gelungene Zusammenarbeit mit der Albert-Schweitzer-Schule Kassel, dem Georg-Christoph-Lichtenberg Gymnasium Kassel sowie mit der Modellschule Obersberg Bad Hersfeld.

Übergabe der Teilnahmebestätigungen an Herrn Stefan Lösche von der P9 Projektleitung (von links: Prof. Dr. Christine Pflüger, Herr Stefan Lösche, Prof. Dr. Claudia Finkbeiner, Prof. Dr. Bernd Tesch; Foto: Anna Petzoldt).

"Mehrsprachigkeitspotentiale im bilingualen Sachfachunterricht" - Teilprojekt 9 im Handlungsfeld III des Projektes "Professionalisierung durch Vernetzung (PRONET) der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung"

 

Das vorliegende Projekt knüpft an das Lehrinnovationsprojekt zum Bilingualen Lehren und Lernen (BLL) im Sachfach Geschichte in den Zielsprachen Englisch und Französisch an (Kooperation Finkbeiner/Pflüger 2012-14). In diesem Projekt wurde ein zweisprachiges Studienangebot zum bilingualen Lehren und Lernen für die Fächer Geschichte/Englisch/Französisch weiterentwickelt, indem die Sprach- und Sachfachdidaktiken (Englisch/Französisch/Geschichte) aufeinander bezogen wurden.

Ziel des Anschlussprojekts ist es, eine Lernumgebung im Hinblick auf die Einbindung der Mehrsprachigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiterzuentwickeln, so dass diese zukünftig diese Ansätze auch in den Schulen implementieren können. Die derzeit sich nochmals enorm diversifizierenden Lerngemeinschaften fordern diese Herangehensweise geradezu ein. Die Nutzung von Mehrsprachigkeitspotentialen ist sowohl im Hinblick auf die Konzeptentwicklung im Sachfach (hier: Geschichte) als auch vergleichend in den unterschiedlichen Sprachen sowie fächerübergreifend für interkulturelle Lernprozesse relevant.

Forschungsmethodisch erfolgt die Generierung und Auswertung von Unterrichtsmitschnitten im Sinne von Fallstudien.

Studierende, die an diesem Projekt teilnehmen, lernen Mehrsprachigkeit als eine Basis für die Erweiterung konzeptioneller Vorstellungen und den bewussten Umgang mit Konzepten als Elemente historischen Lernens kennen. Das Projekt dient auch der Profilbildung der Lehramtsstudierenden, die ein zusätzliches professionelles Profil im Bereich des mehrsprachigen Lehrens und Lernens erwerben können und bietet ihnen durch das Alleinstellungsmerkmal einen Qualifizierungsvorsprung.

 

 

Projektleitung

 

Prof. Dr. Claudia Finkbeiner

Geistes- und Kulturwissenschaften (FB 02)

Anglistik/Amerikanistik: Fremdsprachenlehr- und –lernforschung & Interkulturelle Kommunikation

Prof. Dr. Christine Pflüger

Gesellschaftswissenschaften (FB 05)

Didaktik der Geschichte

Prof. Dr. Bernd Tesch

Geistes- und Kulturwissenschaften (FB 02)

Institut für Romanistik

Fachgebiet Didaktik des Französischen und Spanischen

 

 

 

ProjektmitarbeiterInnen

Regina Kaminski

Wissenschaftliche Mitarbeiterin