Rebekka Badberg, M.A.

Zur Person

  • Geb. 1984 in Frankfurt am Main
  • 2003-2009 Studium der Geschichte und Politikwissenschaft, Universität Kassel
  • 2007 Forschungspraktikum am DHI Paris
  • 2008 Forschungspraktikum am DHI Rom
  • Abschluss 07/2009 Magistra Artium
  • 2005-2013 studentische und wissenschaftliche Hilfskraft u.a. am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte (eLearning), Universität Kassel
  • seit 2010 Doktorandin im Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte, Dissertationsprojekt: Der Katalanische Weltatlas von 1375. Visualisierung von Raumkonzepten und Weltbildern in der Mittelalterlichen Kartographie (Betreuerin: Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner, Universität Kassel)
  • 2010-2012 Promotionsstipendiatin der Universität Kassel
  • 2011-2013 Studienprogramm Personalmanagement, UNIKIMS International Management School, Universität Kassel, Abschluss 03/2013 Ökonomin für Personalmanagement
  • 2011-2014 Lehrbeauftragte für Mittelalterliche Geschichte, Universität Kassel
  • 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte (Prof. Dr. Thomas Wetzstein), Universität Rostock
  • seit WS 2014 Lehrkraft für besondere Aufgaben (Alte Geschichte und Mittelalterliche Geschichte), Universität Kassel

Dissertationsprojekt

„Der Katalanische Weltatlas von 1375. Visualisierung von Raumkonzepten und Weltbildern in der mittelalterlichen Kartographie“

Das Dissertationsprojekt soll sich in den interdisziplinären Forschungskontext des ‚spatial turn’ bzw. des ‚cartographic turn’ einfügen. Dabei bilden die Fragen nach Raumkonzepten und Weltbildern, nach Inhalten und Methoden der kartographischen Erfassung der Welt zentrale Ansatzpunkte. Im Vordergrund der Untersuchung steht der Katalanische Weltatlas von 1375. Die Leitfrage der Dissertation richtet sich nicht nur auf die Entstehung und den Zweck des Katalanischen Weltatlasses, sondern vor allem auf die Erfassung räumlicher Konstruktionsmechanismen in der Kartographie des Mittelalters, genauer auf die Ambivalenz der diversen pikturalen und skripturalen Abbildungsmodi, auf das Verhältnis von realem Mikro- und abstraktem Makroraum und auf das damit verbundene Verständnis der Welt als einem globalem Darstellungsraum. In systematischer Weise sollen die im Katalanischen Weltatlas dokumentierten Weltsichten mittels einer kulturwissenschaftlichen Raumanalyse herausgearbeitet werden, um daraus im Vergleich mit weiteren mittelalterlichen Kartenwerken und Schriftquellen einen Prozess veränderter Weltwahrnehmung, -vorstellung und Weltdarstellung abzuleiten.

Publikationen

Eine Übersicht bisheriger Veröffentlichungen beziehungsweise Vorträge ist im Folgenden einsehbar: