Zur Per­son

Christine M. Klapeer leitet seit September 2021 das Fachgebiet „Internationale Geschlechterpolitik und Qualitative Methoden“ am FB 05 Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel.

Christine M. Klapeer ist promovierte Politikwissenschaftler*in mit den Schwerpunkten queer_feministische und post-/dekoloniale politische Theorie(n), transnationale Geschlechter- und LGBTIQ*-Politiken, Kämpfe um (sexuelle/geschlechtliche) Menschenrechte sowie (Anti-)Diskriminierungs- und Vorurteilsforschung. Aktuell arbeitet sie vor allem zur Verhandlung und Implementierung von LGBTIQ*-Rechten in der Entwicklungspolitik sowie zu ökologisch-utopischen Konzepten von Selbst-/Eigentum und (queerer) politischer Subjektivität.  Aktuell ist sie Core Group Member und Working Group Leader in der 2020 bewilligten EU COST Action „LGBTI+ Social and Economical (In-)Equalities“ (siehe: www.lgbtinequalities.eu)



Sie promovierte mittels eines Doktorats- und Förderstipendiums an der Universität Innsbruck im Fach Politikwissenschaften und forschte anschließend als Post-Doc am Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien, wo sie den Bereich „transnationale Perspektiven auf Geschlechterverhältnisse, Körperpolitiken und Sexualitäten mit besonderer Berücksichtigung von Entwicklungspolitik“ vertrat.  2016 wechselte Christine M. Klapeer als Postdoktorandin an den Fachbereich für Entwicklungssoziologie/-politik der Universität Bayreuth und 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Studienfach Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen. Darüber hinaus hatte sie Gastprofessuren an der Central European University (CEU) Budapest (2015), der Universität Kassel (2018) sowie der Universität Innsbruck (2020) inne; 2018 forschte sie als Visiting Scholar am „Centre for Feminist Research“ der York University Toronto/Tkaronto.

Neben ihren aktuellen Forschungsprojekten erstellte sie u.a. die Expertise „Demokratiebildung von Kindern und Jugendlichen in LGBTIQ*-Bewegungskontexten“ für das deutsche Jugendinstitut und war an der Durchführung der Pilotstudie „Queer in Wien. Zur Lebenssituation von LGBTIs in Wien“, finanziert durch die Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ Angelegenheiten (WASt) sowie an dem vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank (OeNB) geförderten Folgeprojekts „Urban Sexual Geographies, Queer Citizenship and the Socio-Economic Status of LGBTIQs in Vienna“ beteiligt (Mitantragsteller*in).