Fei­er­li­che Er­öff­nung

Gra­du­ier­ten­kol­leg Wohl­fahrts­staat und In­ter­es­sen­or­ga­ni­sa­tio­nen an der Uni­ver­si­tät Kas­sel fei­er­lich er­öff­net

Am 08. Mai 2014 wurde an der Universität Kassel das von der Hans-Böckler-Stiftung mitfinanzierte Graduiertenkolleg "Wohlfahrtsstaat und Interessenorganisationen" feierlich eröffnet. Professor Friedbert W. Rüb (Humboldt-Universität zu Berlin) hielt den Festvortrag zu dem spannenden Thema "Wem gehört der Wohlfahrtsstaat? Das Soziale im Konflikt partikularer Interessen". Rüb ging dabei nicht nur auf die Grundcharakteristika des Verhältnisses zwischen dem deutschen Wohlfahrtsstaat und den Interessengruppen ein, sondern skizzierte auch die historische Genese dieser Beziehung. Anschließend verdeutlichte er den veränderten Einfluss der Interessenorganisationen unter den neuen Bedingungen und Herausforderungen moderner Wohlfahrtsstaatlichkeit.

Der zweite Bestandteil der Eröffnung war eine Podiumsdiskussion. Barbara Heuerding (Diakonie Hessen), Eckehard Linnemann (IG BCE) und Dr. Joachim Rock (Paritätischer Wohlfahrtsverband) diskutierten als Vertreter*innen der Interessengruppen mit Malte Ristau-Winkler (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Prof. Felix Welti (Universität Kassel) über den Einfluss der Interessengruppen vor neuen Herausforderungen.  

Zum Abschluss der feierlichen Eröffnung präsentierten die Stipendiat*innen und assoziierten Doktorand*innen ihre Promotionsvorhaben als Poster und diskutierten diese mit den Gästen. Im Rahmen des Kollegs werden sich acht Promovierende mit dem Verhältnis von Wohlfahrtsstaatlichkeit und Interessenorganisationen befassen. Die Kollegstruktur bietet den Doktoranden die Möglichkeit, sich intensiv auszutauschen und durch den Diskurs voneinander zu profitieren.