Pod­cast­rei­he "Camp Cul­tu­re"

Die vierteilige Podcastreihe "Camp Culture – Sexualitäten, Schutz und Gewalt in der internationalen Jugendarbeit" präsentiert ausgewählte Forschungsergebnisse der Peer-Forschung von "SchutzNorm – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit. Normalitätskonstruktionen von Sexualität und Gewalt unter Jugendlichen" am Standort Kassel. Das Verbundprojekt wird von Juli 2018 bis Juni 2021 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. In Zusammenarbeit mit der ijgd – internationale Jugendgemeinschaftsdienste und einer Gruppe von Peer-Researcher*innen hat das Projektteam Sichtweisen und Normalitätskonstruktionen zu Gewalt, Sexualität und Schutz in der internationalen Jugendarbeit erhoben und analysiert. Hierfür wurde eine bundesweite, quantitative Onlinebefragung mit jungen Menschen aus vier Feldern der Jugendarbeit durchgeführt und mithilfe von Fallvignetten qualitative Interviews mit jungen Menschen in der internationalen Jugendarbeit erhoben und analysiert.

Bild: Tom Fixemer & Peer-Researcher:innen
Das Titel-Bild und Logo zur Podcastreihe zeigt eine Map – eine Art digitale Collage – in der das Projektteam Kassel die Forschungswerkstätten und die Zusammenarbeit im Peer-Forschungsprozess visualisiert hat.

Die Podcastreihe "Camp Culture" als Ergebnispräsentation der Forschung und Analyse wird im Rahmen des digitalen Jugendfestivals "Was ist normal? Digitales Jugendfestival zu Sexualität, Gewalt und Schutz in der Kinder- und Jugendarbeit" veröffentlicht. Dieses findet vom 06.-08. Mai 2021 für und mit jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren statt.


All­tag und Ju­gend­rei­se

Die Podcastfolge "Übergänge zwischen Alltag und Jugendreise, Peer-Beziehungen und sexuelle Bildungsprozesse" beschäftigt sich mit der Analyse von spezifischen Settings eines internationalen Jugendangebotes.

By­stan­der

In der Podcastepisode "Handlungsmöglichkeiten als Beobachter*in" werden Erzählungen aus der sogenannten Bystanderpositionen dargestellt, bei denen es um das Miterleben oder Mitbekommen sexualisierter Grenzverletzungen durch Dritte geht.


Die un­ter­schied­li­chen Sicht­wei­sen zu Se­xua­li­tä­ten, Schutz und Ge­walt kön­nen ei­ge­ne The­men und Dy­na­mi­ken her­vor­ru­fen.

Unten finden sich Links und Kontaktmöglichkeiten zu Be­ra­tungs- und Un­ter­stüt­zungs­or­ga­ni­sa­tio­nen die in her­aus­for­dern­den Si­tua­tio­nen und nach per­sön­li­chen Grenz­ver­let­zun­gen ansprechbar sind.

Be­ra­tungs- und Un­ter­stüt­zungs­or­ga­ni­sa­tio­nen in her­aus­for­dern­den Si­tua­tio­nen und nach per­sön­li­chen Grenz­ver­let­zun­gen

Kontakt- und Telefonnummern

  • Nummer gegen Kummer für junge Menschen: 116 111
  • Telefonseelsorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222
  • NINA – Netzwerk zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen: 01805 123464
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Wichtige Links und (analoge) Beratungsangebote