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Ringvorlesung: Recht extrem? Von nationaler Identität und rechtspopulistischen Strömungen in Europa


Im Wintersemester 2018/19 findet immer montags eine öffentliche Ringvorlesung mit dem Thema „Recht extrem? Von nationaler Identität und rechtspopulistischen Strömungen in Europa“ statt.

Die Vorlesung wird finanziell von den Fachbereichen 01, 02 und 05 sowie dem Präsidium unterstützt. Sie findet ab dem 29. Oktober immer montags von 18-20 Uhr im Campus Center, Moritzstr. 18, Hörsaal 6 (Raum 2113) statt. Der Eintritt ist frei.

Als Reaktion auf den rassistischen Mord an Halit Yozgat, welchen der rechtsextreme NSU 2006 unweit des Campus Holländischer Platz begangen hat, findet seit 2012 jährlich mit wechselnden Themen die Ringvorlesung gegen Rechtsextremismus an der Universität Kassel statt. In diesem Jahr werden die Vortragenden eine vergleichende Perspektive auf europäischer Ebene einnehmen und das Erstarken rechter Parteien in verschiedenen Ländern der Europäischen Union thematisieren. „Diese Parteien des sogenannten Neuen Rechtspopulismus vertreten in je unterschiedlicher Weise eine Kulturalisierung, Ethnisierung und Biologisierung von nationaler Identität, mit denen sie Ausdifferenzierungen von Rassismus, Antisemitismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verstärken und verbreiten. Damit stellen sie eine Herausforderung für offene Gesellschaften und Demokratie dar, der sich die kritische Wissenschaft ebenso widmen muss, wie die pädagogische Praxis“, erklärt Stephanie Simon vom Institut für Sozialwesen.   

Die Ringvorlesung soll zur Reflexion dieser Herausforderung beitragen. Das Konzept der Ringvorlesung sieht vor, Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Disziplinen (u.a. Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Gender Studies, Philosophie) einzuladen, die den aktuellen Stand der jeweiligen Forschung präsentieren und Einblicke in jüngere gesellschaftliche Entwicklungen bieten.

 

 

 


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