Francisca Schnake

Politische Migration, Kindheit und Resilienzprozesse. Fallbeispiel chilenischer Exilkinder (1973-1989)

Francisca Schnake (*Santiago de Chile, 1968), studierte  Wirtschaftswissenschaften (UAHC, Santiago), Filmregie (ENERC, Buenos Aires und Filmarche Berlin) und den European Master of Intercultural Education (FU Berlin).

Seit Oktober 2008 ist sie Stipendiatin der Hans Böckler Stiftung und promoviert an der Universität Kassel zum Thema "Politische Migration und Kindheit aus neuem Blickwinkel: Vom Lernprozess zum Erfahrungstransfer. Fallbeispiel der chilenischen Exilkinder (1973 – 1989) “.

Ohne die traumatischen Aspekte dieser Exilerfahrung unterschätzen oder gar leugnen zu wollen, möchte ihr Vorhaben zeigen, dass diese Kinder eigene Überlebens- und Überwindungsstrategien entwickelt haben; Kompetenzen, die ein wertvolles kulturelles Kapital sowohl für sie selbst als auch für die Gesellschaften, in denen sie leben, darstellen.

Für ihre wissenschaftliche Untersuchung kann sie auf eigene biografische Erfahrungen zurückgreifen. Im Alter von 7 Jahren musste sie ihr Heimatland Chile  für 13 Jahre verlassen und Exil in Rumänien, Frankreich, Spanien und Mexiko suchen. Weitere zehn Jahre hat sie aus familiären Gründen in Argentinien und Deutschland gelebt.

Francisca  ist  Mitglied und freie Mitarbeiterin der World University Service - Deutsches Komitee (WUS), arbeitet freiberuflich als Medienpädagogin (mit den Schwerpunkten Globales und Interkulturelles Lernen) und ist verschiedenen Netzwerken zum Thema Menschenrechte und Erziehung angebunden.