Aktuelles

Unser Team stellt Projektergebnisse zu Politikinstrumenten und zur politischer Ökonomie afrikanischer Energietransitionen auf nationalen und internationalen Konferenzen vor.


Tobias Kalt führte am 1.8. und 2.8.2019 je einen Workshop zusammen mit Nilda Inkermann auf dem Fridays For Future Sommerkongress durch: "Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle". Die Fragestellung lautete: "Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise. Die Klimakrise steht in Verbindung mit anderen gesellschaftlichen Missständen. Lasst uns deshalb danach fragen, wie wir die ökologische Frage mit sozialen Fragen zusammendenken können und wie eine sozial-ökologische Transformation aussehen kann."


Franziska Müller hat am 4.6. im hessischen Wirtschaftsministerium die Konferenz der entwicklungspolitischen Landesnetzwerke mit einer Keynote „Zukunft der Einen Welt: Globale Trends – Themen – Transformationen“ eröffnet. Im Mittelpunkt ihres Vortrages standen Disruptionen, die die Strategieentwicklung für die Entwicklungszusammenarbeit in den kommenden jahren prägen könnten. So muss Entwicklungszusammenarbeit im Anthropozän stärker als bisher solidarisch sein, muss sich sozial-ökologischer Verantwortung stellen, und sich fragen, wie Überleben gelingen kann. Das gilt insbesondere für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels, für Energietransitionen und für die Folgen des sechsten großen Artensterbens für Landwirtschaft, Fischerei, Ernährungssouveränität. Das bedeutet auch, Klimaflucht sichtbar zu machen, die Stimmen von Klimaflüchtlingen zu verstärken, und dafür zu sensibilisieren was Klimaflucht bedeutet – sowohl hinsichtlich individueller Existenznot als auch angesichts des Untergangs ganzer Staaten.


Auf der 2. Internationalen Konferenz für Energieforschung und Sozialwissenschaften (Energy Research and Social Science, ERSS) vom 28. -31. Mai 2019 an der Arizona State Universität in Tempe, USA, hält Manuel Neumann den Vortrag "Room for manoeuvre or for money? How green financialization and derisking shape Zambia's renewable energy transition". 


Während eines Workshops in Dresden am 14. Mai 2019 hielt Simone Claar einen Vortrag zum Thema "Weltwirtschaft in Zeiten von globalen Krisen, Klimawandel und Ungleichheit".


Franziska Müller hat beim Symposium "Finance Capital & the Ghosts of Empire: Revisiting Colonial Debts, Extractive Nostalgias & Imperial Insolvencies" an der Universität Sussex einen Vortrag zum Derisking grüner Finanzinstrumente gehalten.


Manuel Neumann hält am 04. April einen Vortrag zu "Renewable Energy Transitions in Africa" an der Witwatersrand-Universität (kurz: Wits) in Johannesburg. Hierbei werden die Herangehensweisen Afrikanischer Staaten an ihre jeweiligen Energietransitionen beleuchtet. 


An der Universität Manchester referiert Dr. Simone Claar am 27. März 2019 zu Klassenbeziehungen Südafrikas im Kontext internationalen Handels. 


Vom 21. bis 23. März 2019 findet an der Hochschule für Politik München (HfP) an der Technischen Universität München die Sektionstagung Governance of Big Transformations der DVPW-Sektion Vergleichende Politikwissenschaft statt. Franziska Müller stellt dort unsere Vergleichsstudie zu afrikanischen Energiewendepolitiken ("Is Green a Pan-African Colour? Analysing African Renewable Energy Transitions") vor. Ein weiterer Vortrag ("Auctioning a ‘Just Energy Transition’? South Africa’s Renewable Energy Procurement Programme and its Implications for Transition Strategies") widmet sich südafrikanischer Energiepolitik und dabei speziell der Frage, inwieweit Auktionsinstrumente sozial und ökologisch gerecht sind.


Im African Economies Centre (RUC) in Roskilde, Dänemark hält Dr. Simone Claar am 30. Oktober 2018 einen Vortrag zur Klassendynamik in Südafrikas Handelsbeziehungen mit der EU.


Franziska Müller eröffnet am Dienstag, 23.10. die Ringvorlesung "Beyond Development" an der Leuphana Universität mit einem Vortrag zu postkolonialen Perspektiven für eine Entwicklungszusammenarbeit jenseits des Eurozentrismus.


Dr. Simone Claar ist am 26. September 2018 wieder in das Sprecher*innen Team des Arbeitskreises Internationale Politische Ökonomie der DVPW für drei Jahre gewählt worden.


DVPW-Kongress: Vom 25. bis 28. September 2018 findet der 27. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Thema „Grenzen der Demokratie / Frontiers of Democracy" statt. Wir sind mit einem Panel zu "Energie! Ökonomische und demokratische Herausforderungen!" vertreten, welches das Projektteam gemeinsam mit Juniorprofessorin Antonia Graf von der Universität Münster organisiert hat.


Carsten Elsner vertrat das Projektteam bei der Konferenz des European Consortium for Political Research in Hamburg und stellte das erste gemeinsame Working Paper des Teams vor: "Is Green a Pan-African Color? Analyzing African Renewable Energy Transitions."


Second Biennial Conference of the Political Ecology Network (POLLEN18: Political Ecology, the Green Economy, and Alternative Sustainabilities): vom 19.-22. Juni 2018 findet die zweite internationale Konferenz des Political Ecology Networks POLLEN statt. Das Projektteam organisiert das Panel "Green is a pan-African color: Analyzing energy transitions in the African context" und stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor: ein Mapping afrikanischer Energiewendepolitiken und Transitionspfade. Manuel Neumann präsentiert eine Analyse zur Rolle von Städten als Akteuren einer Energiewende. Carsten Elsner diskutiert den Transitionspfad Äthiopiens als Beispiels eines deutlich staatszentrierten Weges hin zu Energiesicherheit und Erneuerbaren Energien. Simone Claar lotet das konzeptionelle Verhältnis zwischen Green Capitalism und African Capitalism aus. Franziska Müller analysiert die glokale Governance des norwegischen REDD+-Fonds NICFI am Beispiel von Bildungsmaßnahmen für subalterne Akteure.


Auf dem Seminar der Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V. vom 01.-03. Juni 2018 hält Dr. Franziska Müller einen Vortrag zur Energietranistion in Südafrika mit dem Titel: "Energiewende und grüne Ökonomie".


Bei der Critical Political Economy Research Network in Lissabon (1.-2. Juni 2018) stellt Dr. Simone Claar ein Paper vor: "Let’s talk: Green Capitalism(s) meet African Capitalism(s)". Sie präsentiert ihre ersten Forschungsergebnisse bei der Untersuchung von Grünem Kapitalismus und Kapitalismus in Afrika.  


Am 24.5.2018 stellte das Projektteam beim Breakfast Talk des International Center for Development and Decent Work seine jüngsten Forschungsergebnisse vor: Ein Mapping afrikanischer Energiewendepolitiken zeigt, welche Transitionspfade in Richtung einer Energiewende eingeschlagen worden sind, und welche Chancen und Herausforderungen diese bergen. Einen konkreten Einblick in den südafrikanischen Transitionsprozess liefert eine Studie von Simone Claar und Franziska Müller, welche analysiert, wie das Auktionsinstrument "Renewable Energy Independant Power Producers Procurement Program" die Energiewende entlang von Kapitalflüssen, transnationalen Stakeholdernetzwerken und Besitzverhältnissen neustrukturiert.


Radiointerview über europäische Afrikapolitik.

Die Sendung lief am 22.3.2018 um 21.00 Uhr auf radio 98eins und steht hier zum Nachhören oder zum Download bereit.

“Die afrikanischen Länder sind unabhängig ohne eine wirkliche Unabhängigkeit zu besitzen” sagte Clotilde Ohouochi, ehemalige Sozialministerin der Côte d’Ivoire am 6.7.2017. Die Redaktion von VeRa will dieses Aussage beleuchten und dabei vor allem den Themenbereich Handelsbeziehungen zwischen Afrika, Deutschland und Europa in den Blick nehmen. Wie haben sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten entwickelt? Und was sind heutige Ziele deutscher und europäischer Handels- und Wirtschaftspolititk auf dem afrikanischen Kontinent? Wir werfen einen Blick in den Koalitionsvertrag und sprechen mit Franziska Müller, Politikwissenschaftlerin an der Universität Kassel.