Lehrbeauftragte

Max Pichl

Maximilian Pichl studierte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er arbeitete anschließend als rechtspolitischer Referent für die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL e.V.  Die Forschungsschwerpunkte seiner Arbeit sind Kritische Rechtstheorie, Flüchtlings- und Migrationsrecht sowie Polizeirecht. Aktuell forscht er zur rechtsstaatlichen Aufarbeitung der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) und zu den institutionellen Veränderungen in der EU-Migrationspolitik seit dem „Sommer der Migration 2015“.

Er ist Redaktionsmitglied in der Zeitschrift Forum Recht 

und im Grundrechte-Report 

sowie aktiv im Netzwerk Migrationsrecht

Ausgewählte Publikationen:

Pichl, Maximilian 2017: „Das notwendige Böse“. Zur Dialektik moderner Gesetzesherrschaft in Christopher Nolans The Dark Knight Trilogie, in: Juridikum, S. 100 – 111. 

Pichl, Maximilian 2016: Die Asylpakete I und II: Der politische und rechtliche Kampf um die Asylrechtsverschärfungen. In: Hess, Sabine et al. (Hrsg.), Der lange Sommer der Migration. Grenzregime III, Berlin/Hamburg, S. 163 – 175.

Pichl, Maximilian 2016: Dublin IV: Europäischer Asylausstieg. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 10/2016, S. 9-12.

Pichl, Maximilian 2016: Zugang zum staatlichen Wissen. Ermittlungspflichten im NSU-Komplex, in: HRR-Strafrecht 03/2016, S. 142 – 148.

Gawlas, Jana/Pichl, Maximilian/Röhner, Cara 2015: Die Deutungsmacht der Polizei. Verfassungsrechtliche Probleme des Twitterns durch die Frankfurter Polizei, LKRZ 09/2015, S. 363 – 368 

Petzold, Tino/Pichl, Maximilian 2013: Räume des Ausnahmerechts: Staatliche Raumproduktionen in der Krise am Beispiel der Blockupy-Aktionstage 2012, KrimJ 3/2013, S. 211ff. 

 


Martina Blank

Martina Blank studierte Politikwissenschaften, Philosophie und Lateinamerikastudien in Frankfurt am Main, Buenos Aires und London und promovierte an der FU Berlin zu Sozialen Bewegungen in Argentinien. Sie ist Lehrbeauftragte im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel, am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und am Humangeographischen Institut der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind kritische Globalisierungsforschung und Stadtgeographie unter besonderer Berücksichtigung von Nord-Süd-Beziehungen & Sozialen Bewegungen.

 

Aktuelle Publikationen:

Blank, Martina 2016: De-fetishizing the analysis of spatial movement strategies: Polymorphy and trabajo territorial in Argentina, in: Political Geography 50, S.1-9.

Blank, Martina 2016: Mosaik im Stadtviertel? Soziale Bewegungsräume im Großraum Buenos Aires, in: Hawel, Marcus/ Kalmring, Stefan (Hrsg.), Wie lernt das linke Mosaik? Die plurale Linke in Bewegung, Hamburg: VSA-Verlag, S.250-266.

 

 

 


Carolina Vestena

Carolina Vestena studierte in Porto Alegre – Brasilien, Rechtswissenschaft.

Derzeit promoviert sie an der Universidade Estadual do Rio de Janeiro in Rechtswissenschaft mit einer interdisziplinären Arbeit über das Programm Bolsa Família in Brasilien in Bezug auf die Rolle der Einkommensverteilungspolitiken und ihrer Auswirkungen.

Seit Anfang  2014 ist sie Gastwissenschaftlerin im Fachbereich für Politische Theorie an der Universität Kassel.

Sie ist Mitherausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift „Revista Direito e Práxis (Law and Praxis Journal)“ der Universidade Estadual do Rio de Janeiro.

Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Lateinamerika, sozialen Politiken und Rechtssoziologie.  

Lebenslauf auf portugiesisch

Artikel:

VESTENA, C. A.  (2013) Contribuição da Teoria Social Latinoamericana para uma crítica à forma jurídica. In: Ders./Siqueira, Gustavo S.. (Hg.). Direito e Experiências Jurídicas - Sociologia Jurídica .Belo Horizonte: Arraes Editores, v. 1, S. 1-18.

VESTENA, C. A.  (2012) Audiências Públicas - Diagnóstico empírico sobre os limites da participação social. Revista Brasileira de Estudos Constitucionais, n. 6, S. 973-1020.

Sommersemster 2016

 

Soziale Bewegungen, Proteste und rechtliche Strategien

montags von 14:00 bis 16:00 ab dem 18.04.2016

in der Oskar von Miller Schule Gebäude H - Raum H4     (Info)

Moodle Kurs

 

 

 


Dipl. Soz. Michael Hintz

 

Zur Person

 


Micha Hintz studierte Soziologie, Politologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt am Main und schloß als Diplom-Soziologe mit einer Arbeit über die musikalisch-intellektuelle Entwicklung des italienischen Komponisten Luigi Nono ab. Neben seiner Tätigkeit als Buchhändler arbeitet er als freier Lektor sowie als Lehrbeauftragter u.a. an der Europäischen Akademie der Arbeit in Frankfurt. Zusammen mit Gerd Vorwallner übersetzte er Ernesto Laclau/Chantal Mouffes „Hegemony ans Socialist Strategy“ ins Deutsche (hgg. 1991 als „Hegemonie und radikale Demokratie. Zur Dekonstruktion des Marxismus“ im Wiener Passagenverlag).
Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Feld der Kritik der politischen Ökonomie, des (Post-)Marxismus inkl. der Kritischen Theorie, der Staats- und Demokratietheorie sowie der Arbeits- und Industriesoziologie. Zentrale Gegenstände seiner Forschung und Lehre sind z.Zt. die Politik der k/Kritischen Theorie und die Transformationen von Arbeits-/Lebensverhältnissen in der Krise (post-)fordistischer Gesellschaftsformationen.


Kontakt:  micha_hintz@gmx.de

 

 

 

Sommersemester 2017

"Staat und Politik bei Marx (und Engels)"

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In diesem Seminar sollen wichtige „klassische“ politischeSchriften von Karl Marx (und Friedrich Engels) im theoretischen Spannungsfeld zwischen noch „idealistisch“ zu nennenden „Frühschriften“ und seiner (ihrer) Entwicklung einer „materialistischen“ Geschichtsauffassung bis zur Kritik der politischen Ökonomie (in Auszügen) gelesen und diskutiert werden. Dabei werden wir uns allerdings nicht auf eine „reine“ Textlektüre beschränken können, sondern auch versuchen, uns ein wenig mit den analysierten historischen Gegenständen und Kontexten vertraut zu machen.

In der Seminardiskussion soll insbesondere herausgearbeitet werden, in welcher Art und Weise es M/E gelingt (oder auch nicht), Ansätze einer materialistisch-kritischen Staatstheorie zu entwickeln und die von ihnen analysierten politisch-ideologischen Auseinandersetzungen mit den allgemeinen Bestimmungen der „Logik“ der kapitalistischen Produktionsweise und des bürgerlichen Staates zu „vermitteln“. Wie theoretisch stringent ist die Analyse bzw. wo gibt es Brüche und wie begrifflich konkret ist Durchdringung/Darstellung der empirischen „Mannigfaltigkeit“ einer bestimmten Situation?

Nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Gegenwartsanalyse politischer Prozesse ist es von Interesse, welche Wirklichkeiten M/E wie unter der Decke der Verkehrungen und der Scheindynamik der Haupt- und Staatsaktionen sichtbar machen: Was kann die von ihnen als zentral erachtete klassenanalytische Betrachtung in/aus der Konstellation der sozialen Kräfte einer konkreten Gesellschaftsformation wie erkennen? Und was (von welcher Relevanz) entgeht ihr?

 

Lesehinweise

Für einen ersten Einblick empfehle ich Interessierten die entsprechenden (kurzen) Kapitel im von Michael Quante und David P. Schweikard 2016 im J.B.Metzler Verlag herausgegebenen „Marx-Handbuch“.

Vertiefende Auseinandersetzungen „Zur Staatstheorie im Frühwerk von Marx und Engels“ finden Sie auf den Seiten XI-LVIII des 1974 bei Ullstein herausgegebenen Bandes Karl Marx / Friedrich Engels „Staatstheorie“ bei Helmut Reichelt, wo auf den Seiten LIX-XCII dann auch Eike Hennig „Lesehinweise für die Lektüre der 'politischen Schriften' von Marx und Engels“ gibt.

 

Vorläufiger Seminarplan

 

Freitag, 21.04.2017, 10-14 Uhr :

Vorbesprechung

 

Samstag, 13.05.2017, 10-18 Uhr :

Frühe Staatskritik

Marx 1843 : „Kritik des Hegelschen Staatsrechts (§§ 261-313)“. In: MEW 1, S. 203-333 [Auszüge],

Marx 1844 : „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“. In: MEW 1, S. 378-391.

 

Samstag, 10.06.2017, 10-18 Uhr :

Materialistische Geschichtsauffassung + Revolution

Marx / Engels 1845 : „Deutsche Ideologie. I. Feuerbach“. In: MEW 3, S. 17-80 [Auszüge].

Marx / Engels 1847/48 : „Manifest der Kommunistischen Partei“. In: MEW 4, S. 459-493.

 

Samstag, 24.06.2017, 10-18 Uhr

Marx 1850 : „Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 bis 1850“. In: MEW 7, 9-107 [Auszüge].
Engels 1895 : Einleitung [zu Marx' „Klassenkämpfe...“]. In: MEW 22, S. 509-527.

Marx 1852 : „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“. In: MEW 8, S. 111-207 [Auszüge].

 

Samstag, 15.07.2017, 10-18 Uhr

Marx 1871 : „Der Bürgerkrieg in Frankreich. Adresse des Generalrats der Internationalen Arbeiterassoziation“. In: MEW 17, S. 313-365; Erster Entwurf S. 493-571; Zweiter Entwurf S. 572-610 [Auszüge].
Engels 1891 : Einleitung [zu Marx „Der Bürgerkrieg...“. In: MEW 17, S. 613-625.

Wintersemester 2016/17

  • Ökonomie, Staat und Politik in der Kritischen Theorie (Blockseminar)

   mehr Infos zur Veranstaltung finden sie hier https://portal.uni-kassel.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=119965&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

  • Karl Marx „Das Kapital“ / Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

   mehr Infos zur Veranstaltung finden sie hier

Sommersemester 2016

 

Einführung in die Marxsche „Kritik der politischen Ökonomie“

mittwochs (14tg) von 12:00 bis 16:00 ab dem 20.04.2016

Nora Platielstr. 6 - Raum 0211     (Info)

 

 

 

Lehre im Wintersemester 2015/16

 

Marx lesen! 

mittwochs (14tg) von 12:00 bis 16:00 ab dem 21.10.2015

Kurt-Wolters 5 - Raum 0017     (Info)

Moodle Kurs

 

 

Sommersemester 2015

Blockseminar:

Aspekte kritischer Theorie

27./28.06.+11./12.07.2015

Vorbesprechung am  22.04.2015 um 14-18 Uhr   Info

Lehre im Wintersemester 2014/15


  • Blockseminar „Einführung in die Kritische Theorie“                                  30.01.   / 31.01.2015 und 13.02. / 14.02.2015, jeweils 10-18 Uhr

       Vorbesprechung 24.10.2014, 12-16 Uhr     Info


Dr. des. Julia König


Zur Person


Julia König studierte Erziehungswissenschaften (Soziologie und Psychologie) an der Universität Frankfurt am Main und promovierte mit einer historisch-systematischen Arbeit über kindliche Sexualität und das Verhältnis von Kindheit und Sexualität. Sie war 2010/2011 Visiting Scholar am Historical Department der New School for Social Research (NYC), ist Koordinatoren der AG Politische Psychologie an der Leibniz Universität Hannover [www.agpolpsy.de] und Gründungsmitglied der Forschungswerkstatt Tiefenhermeneutik [www.tiefenhermeneutik.org].
Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen systematisch in der kritischen Sexualforschung, in psychoanalytischer Sozialpsychologie, Kritischer Theorie, feministischer und queerer Theorie sowie in der Kindheitsforschung. Gegenstände ihrer Forschung sind u.a. die kindliche Sexualität, Pädosexualität, Diskussionen über die Natur des Menschen, die methodologische Vermittlung von Subjekt(ivität) und Objekt(ivität), und nicht zuletzt Vermittlungsmöglichkeiten der oben aufgeführten wissenschaftlichen Paradigmen.

Kontakt:  j.koenig@em.uni-frankfurt.de

 

Lehre im Wintersemester 2015/16

 

Politik der Sexualität (Info)

Vorbesprechungstermin: 22.10.2015 16-18h, Arnold-Bode 10 - Raum 0225


Block: 27.11 von 16-20 Uhr im CC - Raum 1110, Seminarraum 1

28.11 10-16 Uhr im CC- Raum 1118, Seminarraum 5 und

22. und 23.01 16-20/10-16 im CC - Raum 1117, Seminarraum 4

Lehre im Sommersemester 2015

 

Blockseminar:

Feministische Politische Theorie

08./09.05.+03./04.07.2015

Vorbesprechung am  16.04.2015 um 14-16 Uhr   Info

Lehre im Wintersemester 14/15:


  • Blockseminar: Subjekt und Gesellschaft nach Alfred Lorenzer  16.-19.02.2015, 10-18, Vorbesprechung 23.10.2014   Info


Ehemalige Lehrbeauftragte

Dr. Anna Krämer

 

Zur Person:

  • Anna Krämer studierte in Frankfurt und Caracas Politikwissenschaft und Romanistik.

  • Derzeit promoviert sie an der Goethe Universität Frankfurt in Politikwissenschaft.

  • Schwerpunkte ihrer Arbeit sind postkoloniale Theorie, kritische Entwicklungsforschung und Debatten um Staatlichkeit im afrikanischen Kontext.

 

Lehre im Sommersemester 14:

  • Blockseminar: Staatlichkeit im postkolonialen Kontext (Info)

 

Lehre im Wintersemester 13/14:

  • Blockseminar: Einführung in die Postkoloniale Theorie (Info)

 

Kontakt:

 

 


Stephan Adolphs

Zur Person:



Stephan Adolphs studierte in Duisburg und Frankfurt am Main Politikwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie und Pädagogik). Er arbeitete als Forschungsmitarbeiter im SNF-Projekt „Protest als Medium – Medien des Protests“ am Soziologischen Seminar der Universität Luzern und als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der  Martin-Luther-Universität Wittenberg/Halle, Institut für Soziologie.

Derzeit promoviert er am Soziologischen Seminar der Universität Luzern.

Schwerpunkte seiner Arbeit sind Politische Theorie, Poststrukturalistische Soziologien, Wohlfahrtsstaat, Soziale Bewegungen.
 

Lehre im Sommersemster 2014:

 

  • Blockseminar: Migration und Politik (Info)

 

Kontakt:


Dr. Serhat Karakayali

 

Lehre im Wintersemester 13/14:

 

  • Blockseminar: Von Kommunen zu den Commons. Politische Theorie des Transindividuellen (Info)

 

Kontakt: