Verbundprojekt (BMBF) "Peer Violence. Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen im Kontext der Jugend- und Jugendverbandsarbeit"

Verbundprojekt der Universität Kassel, der Stiftung Universität Hildesheim und der Hochschule Landshut

Dreijähriges Drittmittelprojekt in der BMBF -Förderrichtlinie „Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten“ (FKZ 01SR1214)

Prof. Dr. Elisabeth Tuider (Sprecherin des Verbundprojekts) tuider(at)uni-kassel.de
Prof. Dr. Mechthild Wolff MWolff(at)fh-landshut.de
Prof. Dr. Wolfgang Schröer schroeer(at)uni-hildesheim.de
Mart Busche (Koordination des Verbundprojekts) mart.busche(at)uni-kassel.de
Daniela Krollpfeiffer (wissenschaftliche Mitarbeit) D.Krollpfeiffer(at)uni-kassel.de
Tobias Norys (wissenschaftliche Mitarbeit) Tobias.Norys(at)haw-landshut.de
Dr. Florian Eßer (wissenschaftliche Mitarbeit) florian.esser(at)uni-hildesheim.de
Sophie Domann (wissenschaftliche Mitarbeit) domann(at)uni-hildesheim.de
Tanja Rusack (wissenschaftliche Mitarbeit) rusack(at)uni-hildesheim.de

 

Inhalt des Projekts
Das Verbundvorhaben lenkt den Fokus auf die sexualisierten Gewaltverhältnisse unter Jugendlichen in der Jugend- und Jugendverbandsarbeit. Ziel ist es aufzuzeigen, was Jugendliche als eine Missachtung ihrer persönlichen Grenzen erleben und in welcher Form diese sexualisierte Grenzüberschreitung zum Ausdruck gebracht wird. Darüber hinaus soll untersucht werden, in welchen unterschiedlichen organisationalen Kontexten Jugendliche sexualisierte Gewalterfahrungen machen und wie die Pädagoginnen und Pädagogen in der Jugend- und Jugendverbandsarbeit darauf reagieren. Mittels einer deutschlandweiten Online-Befragung von Jugendlichen (http://www.safer-places.de/onlinebefragung/) werden deren Wahrnehmungen, Erfahrungen und Sichtweisen auf sexualisierte Grenzüberschreitungen erhoben. Davon ausgehend werden erzählgenerierende Interviews mit ausgewählten Jugendlichen geführt sowie in unterschiedlichen pädagogischen Bereichen der Jugend- und Jugendverbandsarbeit Tätige befragt. Daraus sollen handlungsleitende Impulse für die Interventions- und Präventionsarbeit abgeleitet werden. Die Besonderheit des Praxistransfers besteht in einem beteiligungsorientierten Entwicklungs- und Implementationsprozess mit den Fachkräften und Jugendlichen.
Das Projekt läuft vom 01.09.2013 bis zum 31.08.2016.
zur Projekthomepage: www.safer-places.de