Veranstaltung an der Universidad Nacional de Colombia: Transiciones en disputa. Prácticas, estéticas, políticas

Veranstaltungsposter: Umstrittene Übergänge. Praktiken, Ästhetik, Politik

In Lateinamerika zielen sozial-ökologische Übergangsprogramme darauf ab, Klima-, Energie-, Ernährungs-, Sozial- und Versorgungskrisen durch technologische Innovationen zu bewältigen, ohne die grundlegenden Produktions- und Sozialstrukturen zu verändern. Die meisten Regierungen haben solche Maßnahmen ergriffen, insbesondere im Energiesektor. Einige progressive Regierungen verknüpfen diese Übergänge mit dem Konzept der Gerechtigkeit, auch wenn die genaue Definition von Gerechtigkeit unklar bleibt. Die vorherrschende Vision einer konzerngesteuerten, grün-technologischen Zukunft stößt auf Kritik und Widerstand von indigenen Gemeinschaften, Afroamerikanern, Akademikern, Künstlern, Feministen und sozialen Bewegungen. Diese Gruppen setzen sich für kollektive Alternativen, demokratische Teilhabe und ganzheitliche Ontologien ein.

Am 10. und 11. Juni 2024 findet an der Nationalen Universität von Kolumbien eine Dialogplattform zu diesen Themen statt. Den Abschluss bildet ein öffentliches Gespräch mit der Soziologin Gladys Tzul Tzul und der Rechtsvertreterin Jazmín Romero Epiayu.

  • Daten: 10. und 11. Juni 2024, Beginn: 9.30 Uhr.
  • Veranstaltungsort: Nationale Universität von Kolumbien, Fakultät für Humanwissenschaften, Ovaler Saal.
  • Öffentliches Gespräch: 11. Juni, 17:30 - 19:30 Uhr, mit Gladys Tzul Tzul, Maya K'iche' Soziologin und Schriftstellerin aus Guatemala, und Jazmín Romero Epiayu, Rechtsvertreterin der Fundación Movimiento Feminista Niñas y Mujeres Wayuu-M FNMW aus La Guajira, Kolumbien.

Das detaillierte Programm wird in Kürze verfügbar sein.

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