No Jobs on a Dead Planet? Sozial-ökologische Transformation am Beispiel Wintershall Dea

Ende 2023 verkündete BASF das Tochterunternehmen Wintershall Dea zu verkaufen und den Standort in Kassel zu schließen. Für etwa 600 Beschäftigte in Kassel bedeutet das, dass sie bald ihren Job verlieren sollen. Klima-Aktive prangern schon lange an, dass der fossile Gas-Konzern Wintershall in Zeiten der Klimakrise keine Zukunft haben könne. Und dass die Gasförderung schon heute Leben, Umwelt und lokale Jobs in den Förderregionen gefährde.

 

Während einige weitgehend an der Gasindustrie und den Jobs darin festhalten wollen, drängen andere auf einen schnellen Gas-Exit. Am Beispiel Wintershall in Kassel wollen wir dieses Dilemma beleuchten und den Blick weiten:

Wie gehen wir mit den Herausforderungen eines sozial und ökologisch verträglichen, lokal und global gerechten Umbaus der Energieindustrie um?Wie stehen Gewerkschaften und Klima-Aktive dazu? Welche (gemeinsamen) Perspektiven gibt es für eine sozial-ökologische Transformation?

 

Es diskutieren:

Dr. Regina Weber, Bereichsleiterin Industrie-Transformation, Stiftung Arbeit und Umwelt (IGBCE)

Ruth Krohn, wissenschaftliche Mitarbeiterin sozial-ökologische Industriepolitik, BUND

Mira Jäger, Energie-Expertin, Greenpeace

Moderation: Prof. Dr. Kristina Dietz, Uni Kassel

 

Wann? Mittwoch, 19. Juni 2024, 18-20 Uhr

Wo?    UNI:Lokal, Wilhelmstraße 21 

 

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt, bei Bedarf mit englischer Flüsterübersetzung. Sie wird organisiert von Studierenden des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel.

 

Die Idee zur Podiumsdiskussion entstand im Rahmen der Ausstellung „Sacrifice Zone – Wintershall Spuren in Vaca Muerta“. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Juni in Kassel zu sehen: https://sacrificezone-ausstellung.de/

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