Veranstaltungen des KIGG

Aus dringenden terminlichen Gründen des Dozenten muss der Workshop "Kein Geld für Geisteswissenschaftler*innen? Finanzierung von Forschungsprojekten durch Drittmittel" am 21. April 2017 auf Freitag, den 29. September 2017, 10-17h s.t. verschoben werden.


Zweitägiger Workshop zum wissenschaftlichen Publizieren (Barbara Budrich)

Nach welchen Kriterien wähle ich den passenden Verlag? Wie spreche ich den gewünschten Publikationspartner an? Was gehört alles in das Exposé, mit dem ich meinen Text vorstelle? Spätestens wenn die Dissertation fertig ist, werden Sie sich mit der Publikation Ihres Textes befassen.

Auf der Grundlage jahrzehntelanger Verlagserfahrung erläutert Barbara Budrich die Verlagsperspektive auf wissenschaftliches Publizieren und gibt Promovierenden Tipps: von konzeptionellen Überlegungen über Vertragsfragen bis hin zur Unterstützung verlegerischer Marketingstrategien.

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Weitere Informationen zum Verlag Barbara Budrich

Da der Workshop an zwei Tagen stattfindet, besteht die Möglichkeit, an konkreten Publikationsprojekten (z.B. Dissertation) zu arbeiten. Interessierte können bis zum 23. Juni 2017 ein Exposé einreichen, das im Workshop (auch anonymisiert!) besprochen wird.

Verbindliche Anmeldungen bis spätestens 09. Juli 2017 an kigg@uni-kassel.de

Wann? Freitag, den 21. Juli, und Samstag, den 22. Juli 2017, je 9-17h s.t.

Wo? Arnold-Bode-Str. 2, R0404


Workshop: "Kein Geld für Geisteswissenschaftler*innen? Finanzierung von Forschungsprojekten durch Drittmittel" (Dr. Wolfgang Adamczak)

Die Grundfinanzierung der Hochschulforschung erfolgt durch die Wissenschaftsministerien der einzelnen Bundesländer. Zusätzlich gibt es Geld für Forschung u.a. von Bundesministerien, forschungsfördernden Institutionen wie z.B. der DFG oder aus der Wirtschaft. Wer Forschung in größerem Stil an deutschen Hochschulen betreiben will, ist auf Mittel von diesen Drittmittelgebern angewiesen.
Wie erhält man aber schnell und komfortabel Informationen über diese Drittmittelgeber, deren Programme und Ausschreibungen? Welche Verfahren muss man durchlaufen und welche Fristen einhalten, um Geld für die eigenen Forschungsaktivitäten zu erhalten?

In dieser Veranstaltung werden...

  • Informationsquellen und Recherchemedien präsentiert,
  • Programme und Verfahren von Förderern vorgestellt,
  • unterschiedliche Bedarfe für Finanzierungen definiert (Projekte, Stipendien, Konferenzen),
  • Strategien für erfolgreiche Anträge diskutiert,
  • Anträge Schreiben praktisch trainiert,
  • die Präsentation von Ideen und Projekten vorgenommen.

Konkrete Ideen für Anträge können in die Veranstaltung miteinbezogen werden.

Wann? 29. September 2017, 10-17h s.t.

Wo? Die Angabe des Raumes wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Verbindliche Anmeldungen bis spätestens 15. September 2017 an kigg@uni-kassel.de


Workshop: "Karriereentwicklung" (Dr. Wolfgang Adamczak)

Rund 25.000 Personen haben in Deutschland 2010 promoviert. Zum gleichen Zeitpunkt waren Wissenschaftler*innen im Hochschulsektor in 90.355 Vollzeitäquivalenten beschäftigt. Es ist schon von diesen Zahlen her ersichtlich, dass nicht jede/jeder Promovierende seinen Platz an einer Hochschule finden wird.
Aber wie werden Doktorand*innen auf mögliche weitere Berufsperspektiven außerhalb der Hochschulen und des Wissenschaftssystems vorbereitet? In dem Workshop sollen sowohl die unterschiedlichen Berufsperspektiven wie die dazu notwendigen Qualifikationen herausgearbeitet werden. Die Teilnehmer*innen müssen sich mit folgenden Fragen befassen:

  • Wo stehe ich in meiner wissenschaftlichen Ausbildung?
  • Welche Karrierepfade stehen mir offen?
  • Welche Fertigkeiten und Fähigkeiten unterscheiden mich von möglichen MitbewerberInnen?
  • Wie kann ich meine wissenschaftliche Qualität erkennen?
  • Wie bin ich in der scientific community vernetzt?Habe ich eine Forschungsstrategie?
  • Wo will ich hin?

Wann? Freitag, den 20. Oktober 2017, 10h-17h s.t.

Wo? Die Angabe des Raumes wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Verbindliche Anmeldungen bis spätestens 2. Oktober 2017 an kigg@uni-kassel.de


Veranstaltungsarchiv

Workshop: "Ich will promovieren - Tipps zur Organisation und Finanzierung" (Dr. Wolfgang Adamczak)

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Sommerfest des KIGG mit dem Festvortrag von Prof. Dr. Dr. Hans Joas zum Thema "Sind die Menschenrechte westlich?"

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Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium Sommersemester 2016

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Workshop: "Karrierentwicklung" (Dr. Wolfgang Adamczak)

Rund 25.000 Personen haben 2010 in Deutschland promoviert. Zum gleichen Zeitpunkt waren Wissenschaftler*innen im Hochschulsektor in 90.355 Vollzeitäquivalenten beschäftigt. Es ist schon von diesen Zahlen her ersichtlich, dass nicht jede oder jeder Promovierende seinen Platz an einer Hochschule finden wird.

Aber wie werden Doktorand*innen auf mögliche weitere Berufsperspektiven außerhalb der Hochschulen und des Wissenschaftssystems vorbereitet? Im Workshop sollen folgende Fragen bearbeitet werden:              

  • Wo stehe ich in meiner wissenschaftlichen Ausbildung?
  • Welche Karrierepfade stehen mir offen?
  • Welche Fertigkeiten und Fähigkeiten unterscheiden mich von möglichen Mitbewerber*innen?
  • Wie kann ich meine wissenschaftliche Qualität erkennen?
  • Habe ich eine Forschungsstrategie?

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Neujahrstreffen

Der Vorsatz für das Neue Jahr beim KIGG ist es, die Nachwuchswissenschaftler*innen über die Grenzen der Disziplinen am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften hinaus noch stärker zu vernetzen. Dies soll jedoch nicht nur auf Forschungsebene geschehen.

Stattdessen ist ein gemütliches Neujahrstreffen für die Nachwuchswissenschaftler*innen der Gesellschaftswissenschaften angedacht, um sich einfach mal untereinander näher kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und den Abend zu genießen.

Wann? 17. Januar 2017, ab 18h

Wo? Café/Restaurant/Bar Hurricane

Workshop: "Reflexive Grounded Theory" (Prof. i.R. Franz Breuer)

Die Grounded Theory ist eine qualitativ-sozialwissenschaftliche Forschungsmethodologie, die darauf ausgerichtet ist, auf der Grundlage empirischer Daten aus einem alltagsweltlichen sozialen Feld über i.w.S. hermeneutische Verfahren einen (neuartigen) Theorieentwurf zu entwickeln. Dieser Forschungsstil wurde in den 1960er Jahren von den beiden Soziologen Barney Glaser und Anselm Strauss u.a. in medizinsoziologischen Forschungsfeldern begründet und ist inzwischen weltweit und in vielen Fachrichtungen zu einem prominenten qualitativ-sozialwissenschaftlichen Forschungsstil geworden. Charakteristische Ausgangsdaten bei dieser Methodologie stammen aus teilnehmender Feldbeobachtung und/oder Interviewgesprächen; viele andere Datenarten sind jedoch ebenfalls möglich. Durch bestimmte Verfahren der Zusammenstellung von „Fällen“ („Theoretical Sampling“), des systematischen Vergleichens sowie des Kodierens der Datenmaterialien werden theoretische Konzepte („Kategorien“) erarbeitet, die in Form von Modellen (systematisierten Kategorien-Netzen) synthetisiert und so zu einer „datenbegründeten Theorie“ entwickelt werden. Dabei gib es einige kritische methodologische Fragen und vielerlei „handwerkliche“ Herausforderungen. Das besondere Augenmerk der Reflexiven Grounded Theory liegt auf der Rolle und Bedeutung der/des Forschenden als Produzent seiner Erkenntnisse – ein Umstand, der selbst-/reflexiv zu bedenken ist und produktiv genutzt werden kann.

Im Workshop wird einerseits eine kurze Einführung in die Denk- und Arbeitsweise dieses Forschungsstils gegeben. Zum anderen ist Gelegenheit, einige Projekte von Teilnehmenden, die mit Grounded Theory arbeiten (möchten), exemplarisch zu besprechen, eventuell Materialen (per Kodierern) zu bearbeiten. Falls Interesse an der Besprechung des eigenen Projekts besteht, bitte im Vorfeld ein maximal 3-seitiges Kurzexposé mit einer kleinen Materialprobe einreichen (bis zum 22. Januar 2017, adressiert an: breuerf@uni-muenster.de).

Eine einführende Literatur:
Franz Breuer (unter Mitarbeit von Barbara Dieris und Antje Lettau): Reflexive Grounded Theory. Eine Einführung für die Forschungspraxis (2. Auflage). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010.

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KIGG-Abend

Wann? 18. April 2017, ab 18h

Wo? Café/Restaurant/Bar Hurricane

Workshop: "Wissenschaftliches Publizieren in englischen Fachzeitschriften der Gesellschaftswissenschaften" (Prof. Dr. Anke Ortlepp)

Der Workshop dient zur Einführung in das Publizieren in englischsprachigen Fachzeitschriften. Wie finde ich das für meine Themen geeignete Journal? Wie schreibe ich für ein englischsprachiges Fachpublikum? Wie bewältige ich das Einsendungsverfahren? Der Workshop stellt diese Fragen in den Mittelpunkt und erarbeitet Publikationsstategien, auch anhand praktischer Übungen.

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Workshop: "Ich will promovieren - aber warum?" (Dr. Wolfgang Adamczak)

Die Veranstaltung „Ich will promovieren“ richtet sich an Studierende der Geistes- und Gesellschaftwissenschaften in der Endphase des Studiums, die eine Promotion anstreben. Die angehenden Promovierenden sollen einen Einblick in die deutsche Wissenschaftslandschaft erhalten.

Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:

  • Erwartungen der potentiellen Doktorand*innen – warum will ich promovieren?
  • Wie sollte die Betreuungssituation der Doktorand*innen sein - welche Anforderungen gibt es für die betreuenden Hochschullehrer*innen?
  • Welche organisatorischen Fragen müssen geklärt werden (wie z.B. Anmeldung als Doktorand*in)?
  • Welche Angebote zur Weiterqualifikation sollten (und in welchem Umfang) genutzt werden?
  • Wie sieht die Finanzierung der Promotion aus?
  • Wie kommt man in Kontakt mit der scientific community (z.B. Publikationsmöglichkeiten oder der Besuch internationaler Konferenzen während der Promotionsphase)?

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