Ab jetzt nur noch besser

Aktuelles


020.05 // Vorschläge für Bachelorthemen im Corona-Semester

Themenvorschläge für all diejenigen, die jetzt noch kurzfristig bis zum 27. Mai ein Thema für ihre Bachelorarbeit im Bereich Verkehrsplanung suchen und dabei auf die  besondere Corona-Situation eingehen möchten:

Arbeitswege vor und nach Corona. Derzeit erleben wir ein Real-Szenario, dass sich auch viele Fachleute nicht haben vorstellen können: Ein großer Teil der Bevölkerung wurde ins Homeoffice geschickt. Die verkehrliche Wirkung dieser gesundheits­politischen Maßnahme ist deutlich spürbar: Busse und Bahnen sind leer. Auf Autobahnen und Stadtstraßen fehlt der Stau. Handwerker und Altenpflegerinnen freuen sich, dass sie ohne Stress und Parkplatzsuche ihre Kunden, Patienten und Baustellen erreichen. Vor den Schulen fehlt das tägliche Anfahrtschaos. An den Universitäten sind selbst die Fahrradbügel leer. Viele Mikromobil-Dienste (E-Roller, E-Scooter) wurden eingestellt.
In der Bachelorarbeit wird das Corona-bedingte Verkehrsaufkommen an ausgewählten Standorten einer Stadt gezählt und mit den sonst üblichen Messwerten verglichen. Daraus werden erste Rückschlüsse für die zukünftige Verkehrsplanung abgeleitet. Das Thema richtet sich an Studierende, die gerne empirisch-konzeptionell arbeiten.

Mobilitätskulturen vor und nach Corona. Das Mobilitätsverhalten vieler Menschen hat sich durch die Corona-Krise stark verändert. Für viele Menschen entfällt der Weg zur Arbeit. Gleichzeitig werden die Ausfälle durch Zulieferung kompensiert. Der Freizeit­verkehr ist stark eingeschränkt. Wie erleben die Menschen die Situation? Im Rahmen der Arbeit soll eine eigene Online-Befragung durchgeführt werden und mit den Ergebnissen laufender Studien verglichen werden. Daraus sollen zielgruppen- und raumdiffferenzierte Rückschlüsse für die Planungspraxis abgeleitet werden: Wird sich der Modal Split in Stadt und Land in Bezug auf Wegezweck und Wegelänge wirklich dauerhaft verändern? Das Thema richtet sich an Studierende, die sich mit Mobilitätskennwerten und Prognosetechniken im Verkehrswesen vertiefend beschäftigen möchten. 

Future Reeperbahn - Remote Street Design
Die Reeperbahn ist den meisten - national wie international - als Ausgehmeile im Rotlichtmilieu bekannt. Nachts. Tagsüber ist die Reeperbahn Verbindungs- und Quartiersstraße für den Stadtteil St. Pauli. Es wird sich begegnet, ausgetauscht, ein- und abgeladen, eingekauft, flaniert, gegessen, gearbeitet uvm. Ein Straßenraum mit zwei unterschiedlichen Gesichtern. Wie wird sich die Reeperbahn in Zukunft entwickeln? Neben abnehmendem Wohnraum, dafür mehr Hotellerie, gastronomischen Einrichtungen und kulturellen Institutionen und besonderem Gewerbe wird der Amüsiercharakter gestärkt. Welche innovativen Technologien und intelligenten Verkehrssysteme haben die Reeperbahn wie verändert? Wie sieht der Straßenraum im Jahr 2100 aus? Das Thema richtet sich an Studierende, die sich mit Straßenraumentwürfen der Zukunft eingehend beschäftigen möchten. Das Future Street Design der Reeperbahn ist Bestandteil des ITS.City.Street.Guide und wird im Rahmen des ITS World Congress 2021 vor breitem Fachpublikum präsentiert.

Weitere Hinweise zur Erstellung einer Bachelorarbeit am Fachbereich finden sich hier

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020.04 // Johann Taillebois legt ausgezeichnete BPS-Arbeit vor

Glückwunsch! Johann Taillebois konnte mit seiner BPS-Arbeit vollumfänglich überzeugen. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Bus Rapid Transit (BRT) -Systemen im urbanen Straßenverkehr. Insgesamt zeigt sich Prof. Bremer erfreut über die Qualität der diesjährigen BPS-Arbeiten und verweist auf die ebenfalls sehr gute Arbeit von Markus Nüsse. Auf hohem fachlichen Niveau hat er eine Straßenbahnerweiterung in Kassel-Harleshausen vorgeprüft.
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020.03 // Das Fachgebiet goes international

Frederic N.Schneider stellt in seiner Präsentation aktuelle Infrastrukturkosten und Mobilitätssysteme in den Fokus. Dabei gibt er inhaltliche Unterstützung für das Weiterbildungsprogramm „Técnicos para Chile – Erneuerbare Energien und Elektromobilität“.
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020.03 // Ergebnisse Pflichtklausur für Mai 2020 geplant

Aufgrund der Schließungen der Universität verschiebt sich die Bekanntgabe der Ergebnisse der Pflichtklausur „Räumliche Planung II“ (Integrierte Verkehrsplanung). Die Noten werden voraussichtlich Anfang Mai vorliegen und ans Prüfungsamt geschickt. Ansprechpartner: fschneider@asl.uni-kassel.de
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019.11 // City.Street.Guide goes ITS-Weltkongress 2021

Nicole Raddatz präsentiert auf dem ITS-Dialogsforum in Hamburg den mit E-Studio-Studenten entwickelten Reiseführer zur Straßenraumgestaltung. Der Guide gibt Einblicke in die Straßenräume der Zukunft und zeigt am Beispiel der Hansestadt Hamburg, wie Verkehrsräume durch den Einsatz von IuK-Technologien weiter verbessert                                                                 werden können.
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019.03 // Mit VR in die Zukunft der Mobilität blicken

Nicole Raddatz beobachtet und analysiert für ihre Dissertation eingesetzte (digitale) Medien im Rahmen der Öffentlichkeits-
veranstaltung für die neue U5-Linie in Hamburg. Es soll herausgefunden werden, in wie fern digitale Medien den Beteiligungsprozess qualifizieren können. Mit einer Virtual-Reality-Brille konnten Musterhaltestellen durchlaufen werden.
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019.03 // Veranstaltungshinweis BMVI DATA-RUN

 

 

 


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veranstaltet am 22. und 23. März 2019 in Berlin den „BMVI Data-Run”. Eingeladen werden alle, die sich mit der Thematik Mobilität 4.0 beschäftigen und Spaß an der Auswertung von Daten haben. Die Teilnahme am BMVI Data-Run ist kostenlos. Besonders auf die zweite Challange möchten wir an dieser Stelle hinweisen: „Digitale Fahrrad-Hacks“. Mehr Informationen findet ihr unter folgendem Link:
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Termine-mFUND/bmvi-data-run.html
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018.11 // Teamverstärkung

Ab 1.11.2018 werden Dennis Groß und Johannes Karl das Team am Fachgebiet verstärken. Gemeinsam mit Alexander Gardyan bearbeiten sie das Forschungsvorhaben zur Vorsondierung von lokalwirtschaftlichen Effekten von Stellplätzen und Radabstellanlagen. Die beiden sind Absolventen der Universität Kassel. Sie bringen viel Leidenschaft für das Thema mit. Neben ihrer Forschungstätigkeit sind beide in Planungsbüros beschäftigt, um auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Prof. Dr. Bremer freut sich auf die Zusammenarbeit.
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018.09 // Erste Ansätze für eine neue City-Logistik im Rahmen der Ideenmeisterschaft #MITTE BREMEN

Initiiert vom Bremer Unternehmer Kurt Zech hat sich in der Hansestadt Bremen eine neue „Macher-Gemeinschaft“ gebildet. Durch eine Allianz zwischen Immobilien­wirtschaft, Politik, Architektur, Planung und Marketing soll die Aufwertung der Bremer Innenstadt in Gang gesetzt werden. Prof. Dr. Bremer nahm an einer „Ideenmeisterschaft“ teil und entwickelte mit einem interdisziplinären Team erste Ideen. Auf der Abschlussveranstaltung skizzierte sie ihre Ansätze. Sie machte deutlich: Man kann Parkhäuser oder Stellplätze in einer City nicht einfach ersatzlos streichen. Vielmehr wirbt sie dafür, den Zugang zur City durch Smart-Parking-Ansätze und eine strategische City-Logistik für die Menschen bequemer und dabei gleichzeitig weniger flächenintensiv zu gestalten.

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018.08 // Erstes Forschungsvorhaben geht an den Start

Im August 2018 startet das erste Forschungsvorhaben am Fachgebiet. Im Auftrag des Hessischen Verkehrsministeriums wird Prof. Bremer mit ihrem Team die wirtschaftlichen Effekte von Nahmobilität erforschen.



Hintergrund: Bei Planungen von Straßenumbauten wird häufig die Befürchtung geäußert, dass ein anders aufgeteilter Straßenraum zu finanziellen Einbußen bei Gewerbetreibenden und Gastronomen führen würde, wenn beim Umbau öffentliche Pkw-Stellplätze entfallen. Noch aber gibt es keine Untersuchung, die dieser Befürchtung nachgeht und klar belegt oder widerlegt. In dem Forschungsvorhaben wird die Wirkung von Stellplätzen, Radinfrastruktur und Fußwegebreiten auf das Einkehr- und Kauf­verhalten von Verkehrsteilnehmern wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse werden in einer Entscheidungshilfe (Handbuch) für die kommunale Praxis zusammengefasst. Das Handbuch soll im Winter 2019 vorliegen.

Bei Interesse an einer Mitarbeit, an einem fachlichen Austausch oder Teilhabe am Expertenbeirat oder Fragen können Sie sich gerne an den Projektleiter, Alexander Gardyan, wenden: gardyan@asl.uni-kassel.de

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018.06 // Verkehr und Heimat

Prof. Dr. Bremer ist von Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau
und Heimat, als Mitglied des Beirates für Raumentwicklung für die 19. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages berufen worden. Ihre Arbeit
im Beirat dient der Weiterentwicklung des Politikfelds Raumordnung und trägt
zur nachhaltigen Raumentwicklung, Stärke der Regionen und dem Abbau der Disparitäten der Lebensverhältnisse in Stadt und Land bei.
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018.06 // Studierende stellen auf der ConCarExpo 2018 in Berlin aus

Im Rahmen eines Projektes wurde mit Studierenden ein Messestand auf der ConCarExpo 2018 (Messe für automatisierte und vernetzte Mobilität) realisiert. Mit einem Simulationsmodell haben die Studierende dabei erste Wirkungsabschätzungen von autonomer Mobilität im Kontext eines fiktiven Raumes visualisiert.
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018.06 // Tischkritik im Projekt "ÜberOrte Klangquartier"

Foto: Cara Noreen Frey

Prof. Bremer begutachtet gemeinsam mit Christine Baumgartner die Zwischen-ergebnisse im Masterprojekt von Gast-Professor Florian Otto. Die Studenten haben ein Nachverdichtungskonzept für einen Standort in München entwickelt. Frau Bremer erinnert daran, die verkehrlichen Aspekte stärker zu berücksichtigen.
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018.05 // Fernsehinterview zum Thema Radentscheid

Alexander Gardyan war als Verkehrsexperte in der Hessenschau vom 31.05.2018 zu sehen. Er begrüßte den Radentscheid in Frankfurt und bewertete konkrete Verkehrssituationen aus Sicht der Radverkehrsplanung.
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018.05 // 3. Nahmobilitätskongress in Frankfurt am Main

Prof. Dr. Stefanie Bremer und Alexander Gardyan moderierten das Fachforum
Rad- und Fußverkehr im ländlichen
Raum - Angebote machen!
im Rahmen
des Dritten Nahmobilitätskongresses. _____________________________________________________________

018.04 // Kommt Broadacre 2.0 ?

Im Rahmen eines Kolloqiums an der Technischen Universität Wien diskutiert Prof. Dr. Bremer mit Studenten über die Frage, wie sich der Siedlungsraum durch neue Mobilitätsangebote und autonomen Verkehr weiterentwickeln wird. Sie wirbt bei den Studenten für mehr Mut bei der Entwurfsarbeit:

"Stadt- und Verkehrsplaner sind doch prädestiniert, um realistisch aufzuzeigen, wie die Smart City funktioniert. Nutzt eure Fachkompetenz: Entwerft kluge Modelle!"

Den Vortrag finden Sie hier
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018.03 // Diskussion über die Zukunft des Planens und Bauens

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
(BMUB) lädt zum Expertengespräch nach Leipzig. Prof. Dr. Stefanie Bremer
diskutiert DAS BAUEN VON MORGEN in Deutschland aus Sicht der integrierten Verkehrsplanung.
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018.02 // Für bessere Straßen und Mobilitätskonzepte in Hamburg

Bachelor- und Masterstudierende präsentieren ihre Ergebnisse der Entwurfsarbeit. Dabei erzielen die Studienneuanfänger überdurchschnittliche Ergebnisse und die Erfahrenen spannende Konzepte zu komplexen Straßen- und Mobilitätssituationen in Hamburg.

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017.10 // Impulse für 100 Jahre Bauhaus Dessau

Anlässlich des anstehenden Jubiläums Bauhaus 100 im Jahr 2019 hielt
Alexander Gardyan am 26.10.17 einen Impulsvortrag zu den aktuellen
Anforderungen von Fußverkehr und Mobilitätsstationen aus Sicht der Nutzer.
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017.10 // T.O.B.I. - Doppelter Grund zur Freude

Im UNIKAT-Ideenwettbewerb hat das Studententeam des Fachgebiets zwei Sonderpreise erhalten. Unter den 60 eingereichten Beiträgen überzeugte das Berechnungsprogramm T.O.B.I. die Jury.
Es berechnet die vollständige Mobilitäts-
infrastruktur für Gebäude oder Baugebiete.
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017.09 // Prof. Dr. Bremer spricht auf der IAA

Die Internationale Automobilausstellung gehört zu den größten Automobil-
messen der Welt. Die New Mobility World 2017 bildet eine branchenüber-
greifende Plattform für neue Formen der Mobilität im digitalen Zeitalter.
Prof. Dr. Stefanie Bremer nahm an einer Podiumsdiskussion zu den Möglichkeiten und Grenzen des autonomen Fahrens teil.