Lehre

Das Projekt "Brachen II. Reclaim the Streets" im SoSe 18 auf Exkursion in Hannover. Foto: Lisa Provo

Das Fachgebiet „Urbane Interventionen“ bearbeitet interdisziplinär und maßstabsübergreifend Projekte aus Architektur, Städtebau und Freiraumplanung. Die Arbeit ist am Bestand orientiert und auf die Zukunft gerichtet. Ziel ist die Transformation und Konversion städtischer Räume und Bauten in Relation zu den „Tiefenströmungen des Wandels“: Vor dem Hintergrund von u.a. Urbanisierung, Klimawandel, Mobilität, Diversifizierung, Digitalisierung werden bestehende urbane Strukturen und Architekturen, Typologien und Nutzungskonzepte auf den Prüfstand gestellt und entwurflich weiterentwickelt. 

Dazu gehört beispielsweise die Erschließung neuer Lagen („Siedlungsebene 2“), die Konversion brachfallender Stadträume („Stadtoase“), die Revitalisierung von Großwohnkomplexen, die Transformation von Infrastrukturflächen, das Erforschen neuer öffentlicher Bauten („This is hybrid“), das Entwerfen von Räumen für eine multimodale Mobilität („Mobility Hubs“) oder auch das Konzipieren neuer Wohnformen und -typen.

In der Lehre werden städtebauliche und architektonische Fachkenntnisse vermittelt und das Konzept basierte Entwerfen gefördert. Es werden tradierte und neue Entwurfsmethoden und -praktiken getestet und das reflexive Entwerfen als forschungsverwandte Tätigkeit geübt. Darüber hinaus werden die oben genannten gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf urbane Zukünfte thematisiert (Nachverdichtung, Konversion, „Green Cities“, „Smart Cities“, „Cities for People“) und bilden den Ausgangspunkt für projektbezogene Entwurfskonzepte.

Das Fachgebiet fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit durch Dialog und Kooperation mit Lehrenden des Fachbereichs ASL sowie durch Gastvorträge und -kritiken.