Zielsetzung

Das Institut für urbane Entwicklungen (IuE) wurde 2009 an der Universität Kassel gegründet und ist im Fachbereich ASL verankert. Das Institut befasst sich aus dem Blickwinkel der verschiedenen mit Stadtplanung verbundenen Disziplinen mit Strategien und Vorschlägen für eine nachhaltige Entwicklung von Stadt und Region. Es tritt für eine verantwortungsvolle Steuerung und Politik in der räumlichen Planung sowie bei der Begleitung urbaner Prozesse ein.

Das Institut bearbeitet methodische und konzeptionelle Fragestellungen der räumlichen Entwicklung im globalen, europäischen, nationalen sowie regionalen Kontext. Aktuell stehen das Planen und Bauen in der Nachmoderne, Nachhaltigkeitsstrategien und die auf den Klimawandel bezogenen Aspekte stadtregionaler Entwicklungen, die Auseinandersetzung mit urbanen Stadtlandschaften und die Rolle der kleinen Großstädte – der Regiopolen – im deutschen und europäischen Städtesystem im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten und darauf bezogener Lehrangebote. Weitere Themenfelder sind der demographische Wandel und seine Konsequenzen für Raumorganisation, räumliche Erschließungsstrategien und das Bauen im Bestand oder die Entwicklung von 100 % Erneuerbare Energie-Regionen und den daraus erwachsenden neuen Perspektiven für Stadt und Land.

Aus den aktuellen Fragestellungen entstehen immer auch Angebote für Projekte, Studien- und Abschlussarbeiten.

Das Institut arbeitet innerhalb der Universität Kassel eng mit verwandten Instituten und Fachgebieten aus Architektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen, Politik-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften zusammen. Auf diese Weise ist u.a. der ZFF-Verbund „Planen und Bauen in der Nachmoderne“ entstanden. Das Kassel-Institut für urbane Entwicklungen versteht sich als Ansprechpartner und Koordinator der genannten Fragestellungen der Stadtentwicklung innerhalb der Universität Kassel und kooperiert darüber hinaus mit nationalen und internationalen Partnern.