Bachelor

pavillon rebellion - Das neue Selbstverständnis des deutschen Pavillons in Venedig

Bachelorprojekt

Prof. Claus Anderhalten
M.Sc. Richard Pfeiffer
M.Sc. Katharina König
Auf der Biennale di Venezia treffen alle zwei Jahre die bedeutendsten Akteur*Innen des aktuellen Architekturgeschehens aufeinander und präsentieren unter einem vorgegebenen Thema durch eine räumliche Idee ihre Haltung dazu.
Die Grundlage dafür stellen die Länderpavillons dar, in denen in der Vergangenheit die unterschiedlichsten Installationen und Raumtransformationen stattgefunden haben.
Der deutsche Pavillon wurde bereits 1909 erbaut und 1938 von den Nationalsozialist*Innen im neoklassizistischen Stil umgestaltet. Bis heute hat das Gebäude, bis auf wenige Eingriffe, immer noch dieselbe Anmutung.
Die Fragestellung dieses Projektes ist: Welchen Wert hat der Bestand und ist er Zeugnis einer Zeit, an die man auch im Rahmen einer Biennale erinnern sollte, oder muss sich ein Gebäude mit der Zeit entwickeln und die Vergangenheit abstreifen? Dient dieses Gebäude als bloße Hülle für das, was darin ausgestellt wird, oder sollte es selbst zum Ausstellungsstück werden? Aufgabe des Projektes ist es, dem deutschen Pavillon durch räumliche Umgestaltung zu einer neuen zeitgemäßen Identität zu verhelfen. Dieses Ziel kann sowohl durch Eingriffe in die bestehende Struktur als auch durch eine Neuinterpretation erreicht werden. Der finale Entwurf soll eure Haltung zur Fragestellung des Projekts beantworten.
Im Rahmen unserer Exkursion werden wir uns vor Ort einen Eindruck von der Biennale und insbesondere von den unterschiedlichen Länderpavillons verschaffen.