Dissertationen

laufende Dissertationen

M.A. Friederike Meyer-Roscher:
Die Darstellung von Landschaft im Science-Fiction-Film

Dipl.-Ing. Isabella Haidle (Ella von der Haide):
Queer - feministische Ökologie in der partizipativen Freiraumentwicklung. Eine Untersuchung zu Gestaltungs- und Nutzungsformen in Urbanen Gärten.

Dipl.-Designerin Flavia Alice Mameli:
Aneignung und Gestaltung: Kollektive und individuelle Aneignungspraktiken von Freiraum und ihre Bedeutung für das professionelle Entwerfen – Eine Analyse der Diskurse innerhalb der Freiraumplanungsdebatte um den Gleisdreieck-Park in Berlin

Die Dissertation beschäftigt sich mit dem aktuell intensiv verhandelten Diskurs zu bürgerlicher Teilhabe und demokratischer Stadtgestaltung. Die viel besprochene Frage "Wem gehört die Stadt?" wird im Hinblick darauf untersucht, wie Freiräume zukünftig ausgewogener verhandelt werden können. Das Thema Aneignung und Gestaltung wird am Fallbeispiel des Gleisdreieck-Parks in Berlin-Kreuzberg untersucht. Die wechselvolle Geschichte des Ortes und der viele Jahre andauernde Diskurs um die Transformationsprozesse des Geländes von der Bahnbrache zwischen Ost und West zum heutigen Bürgerpark des 21. Jahrhunderts machen den Gleisdreieck-Park zu einem der meistbeachteten Stadtentwicklungsprojekte des letzten Jahrzehnts. Der Fall bietet ein ideales Untersuchungsbeispiel für die Erörterung von Machtfragen zwischen Bürgerschaft, Planung und Verwaltung sowie den Einfluß dieses Kräftespiels auf die gebaute Wirklichkeit unserer Städte.

Dipl.-Ing. Robert Zollinger:
Etablierung urbaner Saatgutsysteme. Freiraumplanung zur Etablierung souveräner Saatgutsysteme für den Subsistenzanbau von Gemüse über Rezeption pflanzengenetischer Ressourcen und deren Adaption durch Entwicklungszüchtung

abgeschlossene Dissertationen

Dipl.-Ing. Anne Haß:
Die lebende Metropole – Der Beitrag des amerikanischen Transzendentalismus und der vegetationsökologischen Monoklimaxtheorie zur Entdeckung der Stadtkultur durch die Soziologen der Chicagoer Schule.

Onlinepublikation über Universität Kassel im Mai 2015

Dr.-Ing. Gisela Kangler:
Von mythischen Wäldern, malerischen Orten und dynamischer Natur.
Eine Analyse des aktuellen Diskurses um die Naturschutzidee 'Wildnis' mit Cassirers Raumtheorie.

Der Diskurs um ›Wildnis‹
Gisela Kangler

Erschienen:
Oktober 2018, transcript Bielefeld

Welchen Stellenwert kann ›Wildnis‹ in einer modernen Gesellschaft einnehmen? Die
kontroversen Debatten, die aktuell in Mitteleuropa geführt werden, zeigen die Virulenz dieser Frage. Eine besondere Rolle spielt dabei die Akzeptanz der administrativen Ausweisung von Wildnisgebieten durch die Bevölkerung.

Gisela Kangler liefert einen neuen Ansatz, um bestehende Missverständnisse und Konflikte in Bezug auf die Naturschutzidee ›Wildnis‹ einordnen und verstehen zu können. Analysiert werden drei grundlegend unterschiedliche Auffassungen: ›unbekannte Wildnis‹, ›bestimmte Wildnis‹ und ›Ökosystem-Wildnis‹. Dabei ermöglicht es die wiederentdeckte progressive Kulturphilosophie Ernst Cassirers, die gesellschaftliche Pluralität in ihrer Mannigfaltigkeit in den Blick zu nehmen.