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01.10.2026 | Konferenz | International

Internationaler Workshop „Einen gemeinsamen Handlungsraum schaffen: Stadtregionale Imaginationen und die Reduzierung der Netto-Flächeninanspruchnahme“

Bild: RSA

Der internationale Workshop Building One Space for Action: City-Regional Imaginaries and the Reduction of Net Land Take findet von Mittwoch, 4. November, bis Freitag, 6. November 2026 an der Universität Kassel statt. Der Workshop wird im Rahmen des RSA Research Network Bridging Governance Gaps in City-Regions: Addressing Land Take and City-Region Building Through Comparative Research organisiert und bringt Wissenschaftler zusammen, die sich mit den institutionellen, räumlichen und diskursiven Herausforderungen bei der Gestaltung von Stadtregionen als gemeinsame Handlungsräume beschäftigen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie territoriale Zukunftsbilder, Governance-Strukturen und materielle räumliche Prozesse die Entwicklung von Stadtregionen sowie das Ziel einer Netto-Null-Flächeninanspruchnahme prägen.

Nach einem gemeinsamen Begrüßungsabendessen am Mittwochabend beginnt der Workshop am Donnerstag mit Keynote-Vorträgen von John Harrison (Loughborough University) und Marco Pütz (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL). Die Sessions befassen sich unter anderem mit den Ursachen und räumlichen Mustern der Flächeninanspruchnahme, stadtregionalen Entwicklungsstrategien, Transition Governance, grenzüberschreitender Zusammenarbeit sowie der Governance peri-urbaner Räume. Das Programm umfasst zudem Exkursionen zum Bergpark Wilhelmshöhe und zum Herkules sowie in die Kasseler Innenstadt und die Karlsaue, die Einblicke in die städtische und regionale Entwicklung Kassels bieten.

Eine Podiumsdiskussion am Donnerstagabend unter dem Titel „How to Build One Space for Action?“ bringt Petra Schelkmann (Verband Region Rhein-Neckar), Markus Kaltenbach (Frankfurt University of Applied Sciences) und Rainer Danielzyk (Leibniz Universität Hannover) zusammen, um praktische und konzeptionelle Ansätze stadtregionaler Zusammenarbeit zu diskutieren. Der Workshop endet am Freitag mit parallelen Sessions zu territorialen Zukunftsbildern, der Governance von Flächeninanspruchnahme und grenzüberschreitender Planung. Den Abschluss bildet eine Fishbowl-Diskussion zu den zentralen Erkenntnissen für die Gestaltung eines gemeinsamen Handlungsraums.