Netzwerke der NS-Verfolgung | Ausstellung und Interventionen
Mit temporären künstlerischen Interventionen in den Kasseler Stadtraum machen wir - Studierende der Architektur, Stadtplanung, visueller Kommunikation und des Produktdesigns der Universität und Kunsthochschule Kassel – exemplarische Strukturen und Orte der NS-Verfolgung und heutigen Rechtsextremismus sichtbar. Eine Ausstellung im ORBIT neben dem ehemaligen Polizeipräsidium am Königstor, einst Dienstsitz der Gestapo, gewährt einen Überblick über unser Projekt „Netzwerke der NS-Verfolgung Kassel“ und bietet vertiefende Informationen.
Ausstellung im ORBIT
25. September bis 30. Oktober
Königstor 33, Kassel
Geöffnet mittwochs, 16:00 - 18.00, samstags, 15:00 - 18.00
Eintritt frei
Intervention
Freitag, 16. Oktober, 17.00, Wolfhager Str. 201
Einweihung der Intervention, welche neun Zwangsarbeitslager der Henschelwerk in Rothenditmold markieren.
Intervention
Orte des Rechtsterrorismus
Samstag, 24.10., 15.00 Uhr, Treffpunkt Halitplatz (Nordholland) an der NSU-Gedenktafel
Begehung von mehreren Orten in der Kasseler Innenstadt, die seit 1990 Tatorte oder Infrastrukturen rechtextremer Aktivitäten waren. Wir enden am Kulturbahnhof.
Redebeiträge von, Oberbürgermeister Sven Schoeller, Mobiles Beratungsteam Hessen und Angehörigen der Opfer (angefragt)
Finissage
Freitag, den 30. Oktober, 18:00
Orbit, Königstor 33, Kassel
Weitere Infos unter: https://gedenkort-koenigstor.de/aktuell/netzwerke-der-ns-verfolgung-kassel/