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Vor­trag von Hr. Kamp, Mu­se­ums­lei­ter des LVR-Frei­licht­mu­se­ums Lind­lar

Raum 3108

Michael Kamp erforscht die Geschichte serieller Holzbauten und ihre praktische Erhaltung. Die Sammlung des Museums umfasst nicht nur regionaltypische Bauten sondern widmet sich gleichermaßen typisierten und vorgefertigten Holzgebäuden des 20. Jahrhunderts. So befindet sich auch eine genormte Baracke des Reichsarbeitsdienstes von 1938 in der Sammlung. Obwohl der Barackenbau in Deutschland in beiden Weltkriegen und den folgenden Nachkriegsjahren in der deutschen Bauwirtschaft eine hohe Priorität hatte, zeigen erst zwei Freilichtmuseen in Deutschland ihrem Publikum je einen derartigen Behelfsbau. Hr. Kamp wird den praktischen Umgang, die Problematik von Reparatur und Konservierung und die museale Vermittlung ansprechen. Dies ergänzt sich mit dem Vorhaben des Fachgebiets Architekturtheorie und Entwerfen, eine historische Pferdestallbaracke der Wehrmacht zu demontieren und in einen musealen Kontext zu überführen.

Im Anschluss an den Vortrag zeigt Andreas Buss historische Bauteile eines vorgefertigten Holzgebäudes, die im Vorjahr geborgen worden sind.

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