Abschlussarbeiten
Themenvorschläge für Studien bzw. Abschlussarbeiten
- Visualisierung der Verkehrswende – wie mit Renderings, Karten und KI Zukünfte suggeriert werden können – und wie das bei der Verkehrswende helfen könnte.
- Bunte Karten für guten ÖPNV? - Bewertung von planerischen Analysen in Nahverkehrsplänen.
- Polarisierte und polarisierende Verkehrsplanung – Kommunikative Dynamiken durch Populismus, Fakenews und Kompromisslosigkeit in kommunalen Verkehrsplanungsprozessen.
- Radverkehrsvernetzung: Durchführung von Konnektivitäts- und Umwegsanalysen in Radwegenetzen, um Quelle-Ziel-Verbindungen zu bewerten und Infrastrukturlücken zu identifizieren.
- Schulwegplanung mit GIS: Automatisierung der Radnetzerweiterung mittels GIS-Modellierung zur Identifizierung räumlicher Lücken und zur Optimierung der Anbindung an wichtige Einrichtungen im Quartier, wie beispielsweise Schulen.
- Automatisierte Routenplanung: Automatisierung des Entwurfs und der Bewertung von Routen im öffentlichen Verkehr mithilfe fortschrittlicher GIS-Modellierungstechniken.
- Erreichbarkeitsmetriken: Durchführung eines methodischen Vergleichs von gravitationsbasierten gegenüber kumulativen Gelegenheitsmaßen zur Bewertung der räumlichen Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und städtischen Einrichtungen.
- Kartierung von Infrastrukturauswirkungen: Bewertung der Auswirkungen neuer Verkehrsinfrastrukturen (z. B. Straßenbahnlinien, BRT-Systeme, Radwege) auf die räumliche Erreichbarkeit mithilfe von Vorher-Nachher-Kartierungstechniken.
- Planung mit Erreichbarkeitsmetriken: Integration von erreichbarkeitsbasierten Leistungskennzahlen in städtebauliche Planungsrahmen und Entscheidungsprozesse.
- GPS-gestütztes Netzwerkdesign: Nutzung datengesteuerter Ansätze und GPS-Trajektorien für die optimale Gestaltung von Radwegenetzen und Parkeinrichtungen.
- Dual-Mode-GIS: Entwicklung von Dual-Mode-GIS-Modellierungs- und Netzwerkanalysetechniken zur Bewertung kombinierter Rad- und Fußgängerinfrastrukturen.
- Problem innerstädtische Hauptverkehrsstraßen – Stehen Planungs-, Finanzierungs- und Zuständigkeitsprobleme einer Transformation dieser Straßen entgegen?
- BRT in Deutschland – ein Instrument für die Verkehrswende?
- Renaissance der Tram – Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland.
- Abgelehnte Tram-Wiedereinführungen. Fallstudien des Scheiterns – Woran sind die Straßenbahnen in Wiesbaden und Regensburg gescheitert? Was macht Kiel besser?
- Angebotsformen und ÖPNV-Organisation im Stadt-Umland-Bereich von Metropolen
- Sättigungsgrenzen von On-Demand-Verkehren; ab wie vielen Fahrzeugen wird das Angebot erst richtig interessant?
- Zwischen Masterplänen, Mobilitätskonzepten, VEP und SUMP – was braucht es wirklich?
- Wie viele Aufgabenträger im ÖPNV braucht es pro Bundesland? Lokaler Aufgabenträger, Zweckverbände, Verkehrsverbünde
- Planen ohne Freiräume und eigenes Denken? – Zementieren Regelwerke von FGSV und Co alte Planungsparadigmen und bremsen die Verkehrswende?
- Verkehrswende finanzieren – wie können Kommunen die klimaangepasste, flächengerechte Neu-Gestaltung des Verkehrsraums insbesondere im Bestand finanzieren?
- Taugen die Bewertungsinstrumente wie NKA, KWA angesichts der Klimakatastrophe noch?
- MaaS-Integration: Erforschung der nahtlosen Integration von geteilter Mikromobilität und öffentlichem Verkehr als Weg zur Umsetzung von Mobility as a Service (MaaS).
- Planung eines ÖPNV-Netzes für einen Landkreis unter der Prämisse, dass autonome Kleinbusse und autonome Busse verfügbar sind und wirtschaftlich betrieben werden können.
- Zukunft der LNO – Das hessische ÖPNV-Gesetz sieht sog. Lokale Nahverkehrsgesellschaften (LNO) zwischen Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen vor. Das ist ein in Deutschland unübliches Modell. Zeit für eine Evaluation und strategische Weiterentwicklung.
- Zukunft des SPNV – Verkehrsleistungen im SPNV werden ausgeschrieben und von verschiedenen Eisenbahnunternehmen erbracht. Zuletzt häuften sich Vergaben mit geringen Bieterzahlen, Insolvenzen unter den Eisenbahnunternehmen sowie zurückgeben Verkehrsverträge. Ist es an der Zeit, 30 Jahre nach der Regionalisierung des SPNV über alternative Organisationsmodelle nachzudenken?
- Verkehrsverbünde als prädigitaler teurer Anachronismus? Sind MaaS-Systeme aus der Cloud der Verbund 2.0?
- ÖPNV in ländlichen Räumen – Beitrag zur Verkehrswende oder kontraproduktiv?
- Stadt-Umland-Dynamiken in der Verkehrsplanung. Wie werden in Planungsprozessen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kernstadt-, Vorort- und Suburbia-Bewohnenden repräsentiert?
- Streckenreaktivierungen – Zwischen Liebhaberei und verkehrlichem Nutzen
- Streikbedingte Verkehrsverlagerungen: Analyse der Auswirkungen von Streiks im öffentlichen Nahverkehr auf Verschiebungen im Modal Split und Entwicklung von Strategien für ein widerstandsfähigeres städtisches Verkehrssystem.
- Erreichbarkeit durch Radwege: Modellierung räumlicher Erreichbarkeitsveränderungen nach der Einführung eines neuen Radwegs, unter Integration von 15-Minuten-Gehbereichen mit Standard-Raddistanzen.
- Multimodale Quartiersbewertung: Durchführung von erreichbarkeitsbasierten Leistungsbewertungen von Quartieren über mehrere Verkehrsmittel hinweg (Zu Fuß gehen, Radfahren, öffentlicher Verkehr) zur Ermittlung von Abdeckungsgraden.
- Welche technischen und rechtlichen Barrieren verhindern aktuell die Umsetzung versickerungsfähiger Verkehrsflächen in deutschen Kommunen?
- Welchen Beitrag leistet der Verkehr zum Hitzeinseleffekt und in welchem Maße können gezielte Entsiegelungs- und Verschattungsmaßnahmen diesen Effekt verringern?
- Wie lassen sich ökologische Vernetzung und die Anforderungen an moderne Radverkehrsinfrastruktur flächeneffizient kombinieren?
- Nach welchen Kriterien sollten Kommunen entscheiden, welche Straßenzüge zuerst entsiegelt und umgestaltet werden müssen?
- Kostengünstige Infrastruktur: Bewertung der Wirksamkeit kostengünstiger Radinfrastruktur, einschließlich schnell umsetzbarer Radwege (Quick-Build), Verkehrsfilter und Pop-up-Interventionen.
- Elektrobusflotten: Durchführung einer vergleichenden Analyse des Betriebs von Elektrobusflotten zur Bewertung von Leistung, betrieblichen Herausforderungen und Emissionsminderungen.
- Planung der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge: Optimierung der Raumplanung für Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, um eine maximale Abdeckung sicherzustellen und geeignete Standorte basierend auf der Nutzernachfrage zu bestimmen.
- Designstandards für extremes Wetter: Analyse der Auswirkungen extremer Wetterereignisse (z. B. Schnee, Überschwemmungen, Hitzewellen) auf aktive Mobilität und Mikromobilität sowie Vorschlag überarbeiteter Designstandards zur Erhöhung der Resilienz.
- Störungsresistente Netzwerke: Optimierung von Alternativrouten und der Systembereitschaft durch ein resilienzorientiertes Netzwerkdesign zur Vorbereitung auf Störungen wie Überschwemmungen, Streiks oder Infrastrukturausfälle.
- Fußgängerfreundlichkeit in Quartieren: Entwicklung und Bewertung von Indikatoren für aktive Mobilität und Fußgängerfreundlichkeit auf Quartiersebene.
- TOD-Indexierung: Anwendung von Indizes für verkehrsorientierte Stadtentwicklung (Transit-Oriented Development, TOD) zum Vergleich von Haltestellen und zur Identifizierung räumlicher Lücken sowie nicht optimal genutzter Bereiche auf Stadt-, Bezirks- oder Quartiersebene.
- Park-and-Ride vs. aktiver Zugang: Durchführung eines räumlichen und flächennutzungsbezogenen Vergleichs von Park-and-Ride (P+R) gegenüber nicht-motorisiertem Stationszugang, um die Zugangsgerechtigkeit und die Einzugsgebiete beider Methoden zu bewerten.
- Aufwertung von Hauptverkehrsachsen: Untersuchung der Auswirkungen von städtischer Nachverdichtung, gemischter Flächennutzung und Ausbauten des öffentlichen Verkehrs entlang bestehender Hauptverkehrskorridore.
- Zugang für vulnerable Bevölkerungsgruppen: Messung der Erreichbarkeit von Straßennetzen und Dienstleistungen speziell für vulnerable Bevölkerungsgruppen, mit Schwerpunkt auf älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen.
- Wie verändert die Umwandlung von Parkraum in Pocket-Parks das Mobilitätsverhalten und die Aufenthaltsdauer der Anwohnenden?
- Welche Planungsstrategien können das Radwegenetz und die notwendige Erschließung (Müllabfuhr, Rettungskräfte) in eng bebauten Gründerzeitvierteln bei gleichzeitigem Entfall von Stellplätzen sichern?
- Unter welchen verkehrlichen Voraussetzungen lässt sich das Modell der „Superblocks“ aus Barcelona erfolgreich auf deutsche Mittelstädte übertragen?
- Inwieweit führen temporäre Pop-up-Maßnahmen zu einer langfristigen Akzeptanzsteigerung für dauerhafte Straßenumgestaltungen?
- Wie lässt sich die Verteilungsgerechtigkeit öffentlicher Verkehrsflächen objektiv messen und vergleichen?
- Wie sehen effiziente und nachhaltige Paketlieferung und Ladenversorgung in dichte Stadtgebiete aus?
- Wie kann Stadtgrün mit Verkehrsanforderungen und unterirdischen Leitungszonen in schmalen Straßenquerschnitten konfliktfrei integriert werden?
- Reichen die Anforderungen der FGSV-Regelwerke aus, um die Verkehrssicherheit vulnerabler Gruppen in Shared Spaces zu garantieren?
- Wie lässt sich ein hochwertiges ÖPNV-Angebot in bestehende Hauptverkehrsstraßen integrieren, ohne den Umweltverbund zu marginalisieren?
- Welche gestalterischen Parameter (shared space, Verengungen, Beläge, grüne Infrastruktur) führen nachweislich zu einer intuitiven Einhaltung von Tempo 30?
- Verbessert die Visualisierung mittels Twinmotion/VR das Verständnis und die Akzeptanz von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber radikalen Umgestaltungsentwürfen?
- Sicherheit von Unterführungen: Bewertung der Sicherheitsauswirkungen städtischer Unterführungen, um ihre Wirksamkeit bei der Verkehrstrennung gegenüber ihrem Potenzial zur Entstehung von Kriminalitätsschwerpunkten abzuwägen.
- Mikromobilität als Transitbrücke: Untersuchung der Rolle der Mikromobilität bei der Überbrückung räumlicher und zeitlicher Lücken innerhalb öffentlicher Verkehrssysteme.
- Synergien im aktiven Verkehr: Untersuchung der Synergien zwischen Mikromobilität und aktiver Mobilität (Fuß- und Radverkehr) zur Identifizierung von Strategien für die gegenseitige Förderung und Integration.
- Lösungen für die erste und letzte Meile: Analyse der Rolle von geteilten E-Scootern und E-Bikes bei der Lösung des Problems der ersten und letzten Meile durch die Ergänzung öffentlicher Verkehrsnetze.
- Inwieweit führt die Zunahme von E-Scootern und Lastenrädern zu einer Überlastung bestehender Radwege bzw. Radwegbreiten und welche Maßnahmen sind für eine sichere Abwicklung notwendig?
- Kann ein dichtes Netz an Quartiers-Mobilitätsstationen den privaten Pkw-Besitz in peripheren Stadtteilen signifikant senken? Wie kann ein vorhandenes Quartier als autoarm umgestaltet werden und welche Akzeptanzprobleme kann es geben?
- Welche räumlichen Anforderungen stellen Mikro-Depots, Carpooling und Lastenrad-Logistik an die Gestaltung moderner Quartiersplätze?
- Erfüllen aktuelle Radverkehrsanlagen noch ihre Doppelrolle als schneller Verkehrsweg (für Pendler) und sicherer Schutzraum (für Kinder/Senioren) unter dem Druck neuer Mikromobilitätsformen? Welche Ausführungsvariante ist zu bevorzugen?
- Wie lassen sich neue Mobilitätsformen wie E-Scooter-Sharing und stationsungebundenes Carpooling systematisch in die Entwurfsrichtlinien der FGSV integrieren?
- Welche städtebaulichen Auswirkungen hat die Verlagerung von Free-Floating-Angeboten in feste Quartiers-Hubs auf den Parkdruck und die Gehwegqualität?
- Wie müssen Mobilitätsstationen im kompakten Straßenraum gestaltet sein, um den Umstieg zwischen ÖPNV, Carsharing und privatem Radverkehr intuitiv und barrierefrei zu ermöglichen?
- Zuverlässigkeit von Fahrgastinformationen: Vergleich der wahrgenommenen und tatsächlichen Zuverlässigkeit von Informationssystemen im öffentlichen Nahverkehr, einschließlich Echtzeit-Anwendungen, Haltestellenanzeigen und Audioansagen.
- Gamification im kohlenstoffarmen Verkehr: Entwurf konzeptioneller Anwendungen und Kampagnen, die Gamification und Anreize nutzen, um kohlenstoffarmes Verkehrsverhalten zu fördern und zu belohnen.
- Erklärbare KI bei der Verkehrsmittelwahl: Nutzung von erklärbarer Künstlicher Intelligenz (Explainable AI) und großen Sprachmodellen (LLMs) zur Analyse und Interpretation des Verhaltens bei der Verkehrsmittelwahl und dessen umfassenderen verkehrlichen Auswirkungen.
- Dynamische IoT-Integration: Verbesserung dynamischer Verkehrsnetzmodelle durch die Integration von Live-Sensoren, IoT-Geräten und Echtzeit-Datenströmen.
- Logistik vs. Personenverkehr: Untersuchung der betrieblichen Synergien und räumlichen Konflikte zwischen städtischen Logistikprozessen und Personenverkehrsnetzen.
- Machbarkeit von Drohnen auf der letzten Meile: Bewertung der Machbarkeit und der räumlichen Auswirkungen von drohnenbasierten Liefersystemen auf der letzten Meile in städtischen Quartieren.
- Integrierte Flottenroutenplanung: Optimierung von Betriebskosten, Emissionen und Lieferzeiten durch die integrierte Routenplanung von Lieferdrohnen mit herkömmlichen Bodenflotten.
- Rahmenwerke für Drohnenbereitschaft: Etablierung eines Bewertungsrahmens zur Beurteilung der städtischen „Drohnenbereitschaft“ (Drone Readiness) auf Quartiersebene.
- Vertiport-Standortwahl: Identifizierung optimaler Standorte für städtische Vertiports (Start- und Landeplätze für Drohnen/Flugtaxis; z. B. auf Dächern, Freiflächen) bei gleichzeitiger Maximierung der Integration in Fußgänger- und öffentliche Verkehrsnetze.
- Hybrider Luft-/Bodenverkehr: Konzeptionierung eines hybriden luft- und bodengestützten öffentlichen Verkehrs durch Bewertung der betrieblichen Machbarkeit von kontinuierlich fahrenden Bussen, die mit absetzbaren fliegenden Passagierkapseln ausgestattet sind.
Vergangene Abschlussarbeiten
Sicher und selbstständig unterwegs Nahmobilitätsförderung für Kinder und Jugendliche am Beispiel der Stadt Idstein Masterarbeit von Hendrik Hartmann WiSe26 |
Riding in the Heat Wie meteorologische Faktoren die Radverkehrsnutzung beeinflussen Masterarbeit von Max-Jannick Gaussmann WiSe26 |
Erfolgsbedingungen autofreier Wohnquartiere Entwicklung eines analytischen Bewertungsschemas anhand realisierter Fallstudien Bachelorarbeit von Mohammad Keje WiSe26 |
Die Maßnahmen des Prinz Eugen Parks und ihre Übertragbarkeit in suburbane Gemeinden Bachelorarbeit von Jörg Philip Preißler WiSe24 |
Intensive Mobilität im ländlichem Raum Eine Untersuchung zur Nutzung des “DorfMobil” Projekts mit Fokus auf älteren Menschen mit und ohne Mobilitätseinschränkung Bachelorarbeit von Marie Hanewinkel SoSe25 |
Gewerbegebiet Edermünde Bedarfsgerechte Gewerbegebietsentwicklung Bachelorarbeit von Livia Lotys SoSe24 |
Mobilität im Schulumfeld Praxis Bachelorarbeit von Milana Brier WiSe25 |
Ausbau der Fahrradinfrastruktur auf der Ludwigstraße in München Ein Konzept zur fahrradfreundlicheren Gestaltung der Strecke zwischen Siegestor und Odeonsplatz Bachelorarbeit von Kai Thabo Höninger WiSe25 |
Entwicklung eines Radverkehrskonzeptes für das südliche Bahnhofsviertel München Bachelorarbeit von Michael Vincent Juan Lang WiSe25 |
Nahmobilität in der Gemeinde Schlangen Bedeutungsplan und Strategien zur langfristigen Förderungen des Fußverkehrs Masterarbeit von Lauritz Klöpping |