Personen
Alle Mitarbeiter:innen
Dipl.-Ing. Lea Furbach
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Fachgebiet Entwerfen im Bestand
- Standort
- Gottschalkstraße 28
34127 Kassel
- Raum
- Gottschalk 28, Raum 0105
- Telefon
- +49 561 804-7238
- furbach[at]uni-kassel[dot]de
Vita
Lea Sascha Furbach forscht und arbeitet zum Verhältnis von gebautem Raum und gesellschaftlicher Aushandlung. Sie fragt danach, wie unterschiedliche soziale Welten denselben Raum wahrnehmen, nutzen und deuten. Ein besonderes Interesse gilt räumlichen Konflikten und der Frage, welche Rolle Architektur im Umgang mit gesellschaftlicher Differenz einnehmen kann.
Sie studierte Architektur in Trier und Wien und forscht und lehrt seit 2022 an der Universität Kassel. Aus ihrer Beschäftigung mit unterschiedlichen Raumwahrnehmungen und räumlichen Konflikten entstand die Initiative Raumkonflikte (Ini RaKo), die mit experimentellen und partizipativen Formaten verschiedene Perspektiven auf öffentliche Räume untersucht, sichtbar macht und miteinander in Beziehung setzt.
| 2009 - 2013 | Architekturstudium an der HS Trier - B.A. |
| 2013 - 2017 | Architekturstudium an der TU Wien - Dipl.Ing |
| 2014 - 2018 | Studentische Assistentin an der TU WIEN - Institut Denkmalpflege und Bauen im Bestand |
| seit 2018 | Mitarbeit felsensteinproject architekten in Hamburg |
| seit 2022 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Kassel - FG Entwerfen im Bestand |
Publikationen
| 2027 | (zur Veröffentlichung angenommen, in Vorbereitung). Der Bahnhof als geopolitischer Alltagsraum. Konkurrierende Raumlesarten und die Macht räumlicher Sichtbarkeit. In: sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung. |
| 2027 | (zur Veröffentlichung angenommen, in Vorbereitung). Raum für alle – ohne alle? Wer darf sich wie bewegen? Zur sozialen Produktion urbaner Bewegungsräume. In: Forum Stadt. Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung. |
| 2026 | The Trouble Starts with a Bench – Notes Toward a Fragmented Grammar of Public Space. In: Kunstlicht: The Grammar of Art, Vol. 47, No.3/4. |
| 2026 | Titomeniks – Bridging Past and Future. A Socio-Architectural Exploration of Yugoslav Monuments through the Lens of Star’s Boundary Object Theory. EAAE Joint Publishings. https://doi.org/10.51588/8833vn30. |
| 2025 | Traces of Trouble – Von Orten, die stören und warum wir ihnen zuhören sollten. In: frame[less]. https://framelessmagazin.de/traces-of-trouble-von-orten-die-stoeren-und-warum-wir-ihnen-zuhoeren-sollten-2025-lea-sascha-furbach. |
| 2025 | Gender Dynamics in Representation. The Representation of Female Partisan Struggle in Yugoslav Commemorative Architectures. In: Women and Partisan Art - Aesthetics and Practices of Resistance in Yugoslavia and Carinthia. transcript Verlag. |
| 2023 | Titomenik: Ambivalentes Erbe. Zur jugoslawischen Erinnerungskultur. In: Kunstchronik Heft 76, 11, H-Soz-Kult (Nürnberg), S. 518 -528. |
| 2017 | Titomenik: Erinnern an die Zukunft – Transformation vom identitätsbildenden Denkmal im engeren Sinne zum ungeliebten Denkmal ohne Sinn; und was dann? TU Wien, Diplomarbeit. |
Vorträge | Konferenzbeiträge
| 2026 – Oktober | Zwischen Tatort, Staatsnarrativ und dem Danach: Die Gedenkstätte von Jasenovac als Grenzobjekt der Erinnerung. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte, Dachau. |
| 2026 | Raum für alle – ohne alle? Initiative Raumkonflikte als Werkstatt für Raumlesarte. „Critical Making: Konferenz, Labor & kollektive Praxis“, Frankfurt. |
| 2026 | This is not One Place: Raumkonflikte zwischen konkurrierenden Wirklichkeiten, Sichtbarkeit und Ki. Workshop „Gegenöffentlichkeit generieren? – Kunst, KI und rechte Dynamiken“, Schirn Kunsthalle Frankfurt. |
| 2026 | Building Differences: When Architecture Becomes a Boundary Object. Symposium „Enabling Boundaries“, Architektur & Urban Design, Jade Hochschule Oldenburg. |
| 2024 | Titomeniks: Bridging Past and Future. A Socio-Architectural Exploration of Yugoslav Monuments through the Lens of Star’s Boundary Object Theory. EAAE / ARCC Conference 2024 – „Architecture into the Unknown“, Aarhus. |
| 2023 | Spomenik – Erinnern an die Zukunft. Die Darstellung des weiblichen Partisan:innen-Kampfes in jugoslawischen Erinnerungsarchitekturen und Denkmalparks. Tagung „Aesthetics of Resistance. Partisan Art and Feminist Partisan Cultural Practice in Yugoslavia and Carinthia“, Klagenfurt. |
| 2023 | Titomenik – Erinnern an die Zukunft. Was bleibt, was geht? Von Abschied, Loslassen & alternativen Formen des Erinnerns. Sommerseminar „Wie viel Zukunft verträgt die Vergangenheit? Baudenkmale im Spannungsfeld von Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, Siggen. |