Geschichte des Fachbereichs ASL

Die Universität Kassel ist eine junge Einrichtung. Sie wurde 1971 als  Deutschlands erste Gesamthochschule gegründet – ein interessanter und erfolgreicher Gegenentwurf zu den klassischen Universitäten und technischen Hochschulen. Idee und Struktur der Reformuniversitäten waren gekennzeichnet vom projektorientierten Arbeiten in kleinen Gruppen, dem direkten Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden, von Praxisbezug und vernetztem, kritischen Denken. Die gestuften Diplomstudiengänge haben mit den Abschlüssen Diplom 1 und Diplom 2 die im Zuge des Bologna-Prozesses eingeführten, neuen Bachelor- und Master-Abschlüsse vorweggenommen.

2001 wurde die Gesamthochschule in Universität Kassel umbenannt.
2003 haben sich die vormals getrennten Fachbereiche 12 - Architektur und 13 - Stadt- und Landschaftsplanung, die seit der Gründung 1974 in einem Studienbereich mit gemeinsamer Studien- und Prüfungsordnung verbunden waren,  zum Fachbereich 6 ASL zusammengeschlossen.
2007 trat die neue Studienordnung der Bachelor- und Masterstudiengänge in Kraft. Bei der Entwicklung der neuen Studienordnung hat der Fachbereich darauf geachtet, die Quintessenz der oben genannten Reformgedanken zu erhalten, sie in die neue Struktur zu übersetzen und darüber hinaus die Vorzüge des Verbundes von Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung weiter auszubauen.