Multi-Biometriebasierte Forensische Personensuche in Lichtbild- und Videomassendaten (MisPel)

Das Projekt wurde von Januar 2012 bis April 2015 an der Universität Passau durchgeführt.

Die Auswertung von Videoaufzeichnungen stellt ein wichtiges Instrumentarium zur Aufklärung schwerer Straftaten dar. Im Rahmen von MisPel wurde ein System biometrisches Erkennungssystem erforscht, das die Ermittlungsbehörden durch den Einsatz biometrischer Erkennungsverfahren bei der Identifizierung der Täter unterstützen soll. Dabei wurde ein Multibiometrie-Ansatz verfolgt, wobei der Fokus auf der Verwendung von Gesichtserkennung lag.

Das Teilvorhaben „Rechtliche Anforderungen“ wurde von Prof. Dr. Gerrit Hornung während seiner Zeit an der Universität Passau betreut. Untersucht wurden die rechtlichen Voraussetzungen für die Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung der Daten sowie die Gerichtsverwertbarkeit ausgewerteter Daten. Im Rahmen eines ganzheitlichen Datenschutz- und Sicherheitskonzepts wurden auch rechtliche Kriterien für die grundrechtsschonende Gestaltung der verwendeten Technologien entwickelt.

In das Verbundprojekt MisPel waren neben der Universität Passau weitere Projektpartner eingebunden:

  • L-1 Identity Solutions

  • Fraunhofer IOSB

  • Karlsruher Institut für Technologie

  • Videmo Intelligente Videoanalyse GmbH & Co. KG

  • Universität der Künste Berlin

  • Bundespolizeipräsidium

  • Polizei Hamburg, LKA 30

  • Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 6 - Landespolizeidirektion