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09.11.2017 16:39

Otto Philipp Braun fördert Kasseler Grundlagenforschung zur Blockchain-Technologie

Das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung hat eine großzügige Projektförderung zur Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Blockchain-Technologien erhalten. Das Projekt ist Teil einer umfänglichen Förderinitiative des Unternehmers Otto Philipp Braun (Metamorphoses Braun GmbH) zur Untersuchung der Stabilität, der Akzeptanz und des Regulierungsbedarfs von Distributed-Ledger-Technology-Anwendungen an der Universität Kassel.

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Ripple und Dash revolutionieren internationale Zahlungsströme und gelten in den Augen nicht weniger Investoren als das neue Gold. Sie basieren auf der Distributed Ledger Technology (DLT), deren Kernelemente geographisch verteilte, synchronisierte Datenbanken ohne zentrale Datenhaltung und Administratoren bilden. Die DLT-Forschungsgruppe – eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe an der Universität Kassel – hat sich der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Blockchain-Technologien verschrieben und untersucht dabei Fragen der Stabilität, der Akzeptanz und des Regulierungsbedarfs von DLT-Anwendungen. Die im Frühjahr 2016 gegründete Forschungsgruppe umfasst mittlerweile mehr als 20 Fachgebiete, darunter Informatiker, Wirtschaftsinformatiker, Volkswirte, Betriebswirte, Juristen und Musikwissenschaftler vertreten sind.

Als eines von drei Themenfeldern wird Prof. Sunyaev gemeinsam Prof. Andreas Mann das Projekt „Trusted Blockchain: Secure Blockchain Technology through Third-Party Certification” leiten. Die vertragliche Vereinbarung zwischen der Metamorphoses Braun GmbH (München) und der Universität Kassel wurde heute (8. November 2017) am Campus Holländischer Platz in Kassel in Anwesenheit des Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Dr. Arno Ehresmann, und des Kanzlers, Dr. Oliver Fromm, unterzeichnet.

Weitere Details zur Gesamtförderinitiative finden Sie in der offiziellen Pressemeldung.