Ar­chiv

Er­hö­hung der Pho­toio­ni­sa­ti­ons­wahr­schein­lich­keit durch re­so­nan­te En­er­gie­ab­sorp­ti­on in he­te­ro­ge­nen Clus­tern

A. Hans et al. The Journal of Physical Chemistry Letters 10 1078 (2019)

Durch eine Kombination von Photonen- und Elektronenspektroskopie konnten korrelative Effekte in heterogenen Systemen nachgewiesen werden, bei denen Energie effizient von einem Bindungspartner absorbiert und auf einen andersartigen Bindungspartner übertragen wird, welcher daraufhin ionisiert wird. Weiter...


Ko­in­zi­den­te Elek­tron-Pho­ton-De­tek­ti­on er­mög­licht durch op­ti­mier­te Pho­to­nen-De­tek­ti­ons­wahr­schein­lich­kei­ten

A. Hans et al. Review of Scientific Instruments 90 093104 (2019)

Durch die drastische Erhöhung des detektierbaren Raumwinkels und damit einhergehend der Detektionswahrscheinlichkeit von Photonen ist es nun möglich Koinzidenzexperimente durchzuführen, welche die Emission von sowohl geladenen Teilchen als auch Photonen berücksichtigt. Weiter...


Smart Sur­faces –ma­gne­tisch schalt­ba­re Licht­beu­gung

I. Koch et al., Adv. Optical Mater., 1800133 (2018)

Durch die Kombination von maßgeschneiderten magnetischen Streufeldlandschaften und superparamagnetischen Mikrostäbchen konnte in Kooperation mit dem ISC Fraunhofer in Würzburg ein schaltbares reflektives Beugungsgitter entwickelt werden. Weiter...


Ver­än­de­rung der ma­gne­ti­schen An­iso­tro­pie in po­ly­kris­tal­li­nen aus­tausch­ver­scho­be­nen Dünn­schicht­sys­te­men durch He­li­umio­nen­be­schuss

N. Müglich et al. New. J. Phys. 20 053018 (2018)

Der inzwischen seit mehreren Jahrzehnten in Festplattenleseköpfen zum Einsatz kommende Austauschverschiebungseffekt in dünnen magnetischen Schichten bietet durch dessen Modifikation mittels Ionenbeschuss die Möglichkeit zur magnetischen Strukturierung von Dünnschichtsystemen. Die somit kontrollierbare Erzeugung magnetischer Streufeldlandschaften erlaubt den gezielten Transport magnetischer Kolloide in mikrofluidischen Technologieplattformen, wie sie unter anderem in der Biosensorik zum Einsatz kommen. Weiter...


Ers­te di­rek­te Mes­sung des strah­len­den La­dungs­trans­fers in Clus­tern

A. Hans et al. New Journal of Physics (2018)

Der strahlende Ladungstransfer (RCT für „radiative charge transfer“) ist ein Ladungs-Umverteilungsmechanismus in dichter Materie. Wenn zuvor ein doppelt geladenes Atom erzeugt wurde, ist es energetisch günstiger, dass ein Elektron eines Nachbaratoms die Ladung teilweise ausgleicht, was zu zwei einfach geladenen Ionen führt. Die bei diesem Prozess frei werdende Energie wird in Form eines Photons abgestrahlt. Weiter...


Pu­ri­fy­Mag – Ver­ede­lung von Dis­per­sio­nen ma­gne­ti­scher Par­ti­kel

Dieses Projekt (HA-Projekt-Nr.: 576/17-58) wird im Rahmen von Hessen ModellProjekte aus Mitteln der LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, Förderlinie 3: KMU-Verbundvorhaben gefördert.

Patientennahe Diagnostik, mit der Blutzuckerbestimmung als prominentestem Vertreter, hat sich in Deutschland als feste Größe im medizinischen Bereich etabliert. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Entwicklung miniaturisierter Technologieplattformen im Smartphone-Design als Ersatz zeitaufwändiger Zentrallaboranalysen, wobei vor allem magnetfeld- und magnetpartikelbasierende Diagnosesysteme großes Potenzial besitzen. Ein wesentlicher Nachteil liegt jedoch in der relativ großen Streuung der physikalischen Charakteristiken der benötigten Magnetpartikel – ein Problem, das mit diesem vom LOEWE Programm geförderten Projekt gelöst werden soll. Weiter...


Ler­nen­de Ma­schi­nen sa­gen die Ei­gen­schaf­ten von FEL-Pul­sen vor­aus

A. Sanchez et al. Nature Communications 8 15461 (2017)

Mithilfe lernender Rechner ist es einer Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Kassel gelungen, die Eigenschaften spezieller Röntgen-Strahlung aus sogenannten Freie-Elektronen-Lasern (FELs) genau und schnell zu bestimmten. Das macht Experimentatoren in aller Welt viele Untersuchungen von Molekülen und Atomen leichter und eröffnet neue Möglichkeiten der Grundlagenforschung in der Physik, Biologie, Chemie und Materialwissenschaft. Weiter...


To­po­lo­gisch ge­schütz­ter Trans­port kol­lo­ida­ler Par­ti­kel

J. Loehr et al. Soft Matter 13 5044 (2017)

Spätestens seit der Vergabe des Physik Nobelpreises 2016 an Thouless, Haldane und Kosterlitz für ihre bahnbrechenden Untersuchungen zu topologischen Phasen und Phasenübergängen in Supraleitern ist das Thema Topologie in aller Munde. Die Topologie umfasst ein Teilgebiet der Mathematik, das sich mit der Erhaltung von Eigenschaften unter stetiger Verformung der mathematischen Struktur befasst. Hierdurch ergeben sich vielversprechende neue Möglichkeiten, die Eigenschaften physikalischer Phänomene, bspw. bei Transportprozessen, besser zu verstehen. Weiter...


In­te­ra­to­ma­rer Zer­fall­ska­nal in Clus­tern erst­mals durch sicht­ba­res Licht nach­ge­wie­sen

A. Hans et al. Chemical Physics 482 165 (2017)

Der Interatomare Coulomb-Zerfall ist ein Zerfallskanal, der in schwach gebundenen Systemen wie Edelgasclustern oder Flüssigkeiten auftritt. Seine bisherige Erforschung basierte auf der Detektion geladener Teilchen. Um eine komplementäre Nachweismethode zu etablieren, wird der Prozess von der AG Ehresmann mittels Fluoreszenzspektroskopie untersucht. Nun gelang der erste Nachweis durch die Messung von sichtbarem Licht. Weiter...


Be­ein­flus­sung von Ma­gne­tis­mus durch Be­schuss mit Io­nen

H. Huckfeldt et al. J. Phys.: Condens. Matter 29 125801 (2017)

Durch den Beschuss mit leichten Heliumionen ist es möglich in dünnen magnetischen Schichten Strukturen zu schreiben, die beliebige Umrisse haben können und dabei eben eingebettet sind. Durch umfassende experimentelle und theoretische Untersuchungen konnte nun nachgewiesen werden, auf welchem Weg die Ionen zu einer Veränderung der magnetischen Eigenschaften führen. Weiter...


Op­ti­sche Fluo­res­zenz von flüs­si­gem Was­ser nach An­re­gung mit Rönt­gen­strah­lung

A. Hans et al. J. Phys. Chem. B 121 2326 (2017)

Durch die Kombination einzigartiger experimenteller Techniken wurde erstmals optische Fluoreszenz von flüssigem Wasser nach Anregung mit Röntgenstrahlung gemessen. Dabei konnten bisher unbeobachtete Mechanismen bei der Wechselwirkung der Flüssigkeitsoberfläche mit der umgebenden Gashülle und im Inneren der Flüssigkeit  identifiziert werden.Weiter...